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Brotherhood of Blessed Gérard

Benefizkonzert Schondorf 18.11.2018

Europaaufenthalt 2018 von Pater Gerhard T. Lagleder OSB zur Spendenwerbung für die Brotherhood of Blessed Gérard

Pater Gerhard ist der Gründer und Leiter der Südafrikanischen Hilfsorganisation des Malteserordens „Brotherhood of Blessed Gérard“.
Die vielfältigen Dienste durch das "Blessed Gérard's Care-Zentrum"


müssen alle kostenlos angeboten werden, weil fast alle Patienten, Klienten und Betreuten so  bettelarm und leider natürlich auch nicht krankenversichert sind, so dass sie keinerlei Kostenerstattung erbringen könnten. 
Deshalb müssen all diese Dienste, die dort sonst keiner leisten würde, durch Spendengelder gedeckt werden. 
Die Spendenerträge aus Südafrika decken nur einen kleinen Teil der Kosten.

Die Arbeit der Südafrikanischen Malteser ist längst so gut organisiert und wird ganz von einheimischen Kräften getragen, d.h. von 80 hauptamtlichen und über 1100 ehrenamtlichen aktiven Helfer/innen, dass sich Pater Gerhard auf Leitungsaufgaben, Öffentlichkeitsarbeit und Spendenwerbung konzentrieren kann.

Deshalb wird Pater Gerhard von April - Juni und von Oktober - Dezember 2018 wieder in Europa unterwegs sein, um seine Missionsarbeit vorzustellen und um finanzielle Mithilfe hierfür zu bitten.
Er hofft von Pfarreien, Vereinen, Gruppen, Schulen, Clubs uvm. zu möglichst erfolgversprechenden Terminen (Gottesdienste, Vorträge etc.) eingeladen zu werden.
Termine: Oktober 2018 | November 2018 | Dezember 2018
 
Sie erreichen ihn über
E-Mail: father(at)bbg.org(dot)za
Handy: +27 82 492 4043 und +49 151 1082 1467
Fax: +27 86 693 8940 

Ihr Kind ist gesund zur Welt gekommen und wurde bei der Geburt nicht mit HIV infiziert, weil sie in unserem AIDS-Behandlungsprogramm ist und ihre Virenbelastung „unter der Nachweisgrenze“ ist.

Wir brauchen dringend Ihre Hilfe!

Mittlerweile ist AIDS keine lebensverkürzende Erkrankung mehr, falls und solange der Patient seine antiretroviralen Medikamente stetig und regelmäßig einnimmt. Es dauert in der Regel etwa acht Wochen nach Behandlungsbeginn, dass sich die AIDS-Patienten merklich wohler fühlen und etwa ein halbes Jahr bis ihre Virenbelastung unter die Nachweisgrenze (< 50 Viren pro mm³) sinkt und sie damit nicht mehr ansteckend sind. Das konnten wir durch unser AIDS-Behandlungs­programm (Hoch-Aktive Anti-Retrovirale Therapie = HAART) bislang für bis zu 736 Patienten gleichzeitig sicherstellen.

Das hiesige Gesundheitsministerium hat uns in den letzten Jahren die Medikamente kostenlos zur Verfügung gestellt. Es traf uns wie ein Blitz aus heiterem Himmel, dass wir heute erfahren mussten, dass die Regierung Lieferschwierigkeiten hat und uns daher momentan nicht versprechen kann, dass wir in nächster Zeit die für die Patienten überlebensnotwendigen Medikamente immer rechtzeitig und in vollem Umfang erhalten können. Nach einer Krisensitzung haben wir heute beschlossen, die Garantie für die Versorgung unserer Patienten zu übernehmen und vorübergehend die Medikamente selber zu kaufen bis das Ministerium wieder liefern kann. Darüber hinaus wollen wir jetzt sozusagen ein Polster schaffen. Das heißt wir wollen einen Vorrat von mindestens einem Monatsbedarf (besser drei Monate) anlegen, sodass wir in Zukunft bei ähnlichen Notfällen besser gewappnet sind.

Nun bitten wir Sie ebenso herzlich wie dringend um eine großzügige Spende, die uns den Kauf der Medikamente ermöglicht.

Wir haben mal ausgerechnet, was die komplette AIDS-Behandlung in unserem Programm im Schnitt kostet und sind auf einen Betrag von knapp drei Euro pro Patient pro Tag (21 Euro pro Woche / 93 Euro pro Monat / 1095 Euro pro Jahr) gekommen. Mit einer Spende von 21 Euro oder 93 Euro oder 1095 Euro könnten Sie uns und den uns anvertrauten Patienten viel helfen!

Von Herzen Dank für jegliche Hilfe!

Ihr Pater Gerhard

18 Jahre Kinderheim (9. Juli)

Vor 18 Jahren, am 9. Juli 2000, wurde unser Kinderheim gegründet.

24 Jahre AIDS Aufklärung und Beratung (23. Mai)

Vor 24 Jahren, am 23. Mai 1994, begannen wir unser AIDS Aufklärungs- und Beratungs-Programm.

14 Jahre AIDS-Behandlungsprogramm (1 April)

Vor 14 Jahren, am 1. April 2004, war der offizielle Beginn unseres AIDS-Behandlungsprogramms.

19 Jahre Erste Hilfe und Notdienst (30. März)

Vor 19 Jahren, am 30. März 1999, hat unser Erste Hilfe und Notdienst seinen ersten Einsatz geleistet.

25 Jahre Klinik für unter-, mangel- und fehlernährte Kinder (15. März)

Vor 25 Jahren, am 15. März 1993, wurde unsere Klinik für unter-, mangel- und fehlernährte Kinder eröffnet.

Neuer Rekord des Stipendien-Fonds (28.2.2018)

Nie zuvor hat der Blessed Gérard's Stipendien-Fonds so viele Stipendien vergeben wie am 28. Februar 2018.

264 Stipendien wurden für das Jahr 2018 zugesagt. 

Mit 3.033.446,25 Rand (211.127,86 Euro) fördern wir in diesem Jahr die Erziehung und Ausbildung begabter Kinder armer Eltern im Zululand.

25 Jahre Stipendienfonds (3. Februar)

Vor 25 Jahren, am 3. Februar 1993, zahlte der Blessed Gérard's Stipendienfonds sein erstes Stipendium aus.

Der Reichtum der Ärmsten der Armen – Wenn Bettler zu Helfern werden (30.1.2018)

Der Reichtum der Ärmsten der Armen – Wenn Bettler zu Helfern werden
Das Hilfe-zur-Selbsthilfe Modell „Begeistern – Befähigen – Begleiten“

25 Jahre Dienst in der AIDS-Hochburg der Welt

85 Jahre war er alt, der gute alte Pater Gottschalk Kunsteiger OFM, als ich ihn im Oktober 1990 als Pfarrer in Mangethe / Südafrika ablöste. Er war die Güte und Frömmigkeit in Person. Wenn man ihn suchte, war er entweder in der Kirche oder saß auf einem der Grabsteine im Friedhof außerhalb und tat immer dasselbe: Er betete. Unterbrochen wurde er nur von seinen kärglichen Mahlzeiten und das war dreimal täglich Hühnerleber und in Wasser aufgeweichte Trockenfrüchte und zwei Scheiben Brot wovon er eine selber verspeiste und die zweite in kleine Stückchen zerzupfte und an die Vöglein draußen verfütterte. Sein Habit war mehr als abgetragen, mit mehreren draufgenähten Flicken und gut gewürzt mit dem was dem klapprigen Greis entglitten war. Todunglücklich war er mal als gute Frauen aus der Pfarrei seinen Habit buchstäblich entwendet, gewaschen, ordentlich geflickt, gebügelt und wieder zurück geschmuggelt hatten. Abends war er ungewöhnlich gesellig. Sein Wohnzimmer war stets zum Bersten voll mit Menschen, denen man ansah, dass sie nicht mit Gütern gesegnet waren, und die mit ihrem Pater Fußball oder sonst was guckten, was der museumsüberreife Fernseher hergab. Nur allzu oft wurden dann bei ihm Dinge entwendet, die aber keineswegs wieder zurückgeschmuggelt wurden. Mehr oder weniger freiwillig verteilte er später Geldscheine was im Endeffekt dazu führte, dass sich vor seiner Pfarrhaustür bei der man vorsichtshalber das Schloss zerstört hatte, Schlangen von Menschen bildeten, die auf ihre Zuteilung warteten.

Dass ich dem Spuk ein schnelles Ende bereitet habe nachdem Pater Gottschalk endgültig an seinen Alterssitz nach Mbongolwane übersiedelte brauche ich hoffentlich nicht zu rechtfertigen.

„Ngilambile“ (Ich habe Hunger) und „Ngicel‘ umsebenzi“ (Ich bitte um Arbeit) sind hierzulande die häufigsten Bitten, die wohl nicht nur an jeder Pfarrhaustür und Klosterpforte von Bittstellern an uns herangetragen werden. Die einen schaffen sich den Bettler mit einer Münze oder einem Geldschein vom Hals, andere bewirten den Hilfesuchenden mehr oder weniger aufwändig, wieder andere lassen das Auto waschen, den Hof kehren oder sonst eine Gelegenheitsarbeit verrichten, die dann mit ein paar Groschen belohnt wird. Nur allzu häufig werden Bettler aber mehr oder weniger freundlich abgewiesen, wenn ihnen dann nicht auch noch der Hund nachgehetzt wird.

Ich behaupte keinesfalls die Weisheit mit dem Löffel gegessen zu haben, noch ein „Grö-Mi-a-Z“ (Größter Missionar aller Zeiten) sein zu wollen – wie in unseren Kreisen manchmal Mitbrüder spöttisch bezeichnet werden, die mehr als das Übliche tun – aber ich stelle Ihnen gerne vor, welche Lösungsversuche ich angestoßen habe, um an der Armut und Not der Menschen an der Stelle, an die mich mein Ordensoberer (und der Bischof) hingestellt haben, nicht wie der Priester oder Levit im Gleichnis vom Barmherzigen Samariter tatenlos vorbeizugehen:

Also dann, kurze Situationsbeschreibung: Im Oktober 1990 wurde ich als Pfarrer nach Mangethe geschickt und im April 1991 wurde mir zusätzlich die Pfarrei Mandeni anvertraut. Das ist das Gebiet zwischen dem Indischen Ozean im Osten, dem Amatikulu-Fluß im Norden, dem Nembe-Fluß im Westen und dem Tugela-Fluß im Süden. Dort lebt schätzungsweise eine Viertelmillion Menschen, die meisten davon weit unter der sogenannten Armutsgrenze.

Eine Papierfabrik und später ein dezentrales Industriegebiet, das in seinen Glanzzeiten einmal 40 000 Arbeitsplätze bot, hatte Tausende von Familien hierhergelockt, doch Arbeit gibt es mittlerweile nur noch für Wenige. Inzwischen wird woanders noch billiger produziert. Zurück blieben verarmte Familien, Frust und Verzweiflung, Drogen und eben auch HIV. Zwei Drittel der Bewohner der Provinz kwaZulu/Natal sind mit dem tödlichen Virus infiziert, in Mandeni über drei Viertel, und das ist ein trauriger Rekord: Man nennt uns die AIDS-Hochburg der Welt.

Eines Tages wurde ich zu Maria Mathonsi gerufen um ihr die Krankenkommunion zu bringen, weil sie im Sterben lag. Als ich zu ihr kam, sah ich, dass sie sehr schlecht beisammen war, dass sie ganz schlimme Bettgeschwüre hatte, und dass sie völlig ausgezehrt und völlig ausgemergelt war. Ich habe ihr natürlich die Krankenkommunion gespendet und auch die Krankensalbung, habe aber dann nachher zu ihr gesagt: „Würden sie mir doch bitte erlauben, dass ich Sie zu einem guten Arzt bringe, denn ich denke, den brauchen sie wirklich.“ Und dann sagte sie: „Ja, ich habe doch überhaupt kein Geld, ich kann mir das gar nicht leisten.“ Darauf antwortete ich: „Lassen Sie das ruhig mal meine Sorge sein!". Dann hat sie zugestimmt. Ich habe sie hinten auf meinen Pick-up gelegt auf eine Matratze und dann zum Arzt gebracht. Der Arzt war unser Pfarrgemeinderat Dr. Thabethe, der in der Township Sundumbili, dem größten Stadtteil von Mandeni, eine Arztpraxis unterhält. Als wir dorthin kamen, sagte er: „Um Gottes Willen, die ist ja so schlimm beisammen, die muss unbedingt sofort ins Krankenhaus.“ Sie wurde dann ins Krankenhaus gebracht und starb dort in derselben Nacht. Als ich Dr. Thabethe später wieder getroffen habe, sagte er zu mir: „Mensch, Pater, könnten wir denn gar nichts unternehmen? Es gibt hier so viele Menschen, die einfach an Vernachlässigung und Unterernährung sterben und daran sollte keiner sterben müssen.“ Und dabei hat er natürlich bei mir offene Türen eingerannt.

„Offene Türen“ weil ich seit knapp 50 Jahren Malteser bin und dort gelernt habe wie man hilft und wie man Hilfe organisiert.

Freilich hätte ich in der Malteserzentrale anrufen können und um die Entsendung von Ärzten, Pflegepersonal und Helfern bitten können, um hier mal so richtig mit deutscher Gründlichkeit und Know-how mit den Nöten der Menschen „aufzuräumen“. Das hätte sicher die Symptome gelindert, aber das Problem nicht an der Wurzel gepackt.

Das Schlagwort von der „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist zwar sehr abgedroschen, aber dennoch die weitaus bessere Lösung.

Deshalb haben Dr. Thabethe und seine Frau, eine akademisch gebildete Krankenschwester, Geoff und Clare Kalkwarf, die damals eine Firma in unserer Pfarrei betrieben haben, und ich am 28. Oktober 1992 gemäß Kirchenrecht einen „Privaten Verein von Gläubigen“ gegründet. Der satzungsgemäße Zweck des Vereins „ist es die Ehre Gottes zu mehren und in gemeinsamem Mühen bestrebt zu sein, ein Leben höherer Vollkommenheit zu pflegen, indem sich die Mitglieder in caritativen Werken dem Apostolat der Katholischen Kirche widmen, um "den Armen unseres Herrn Jesus Christus" zu dienen und ihnen damit unter dem Motto "tuitio fidei et obsequium pauperum" (Verteidigung des Glaubens und Hingabe an die Armen) Gottes liebende Sorge zuteilwerden zu lassen. Die Bruderschaft und ihre Mitglieder haben den Vorsatz, gemäß den Nöten der Menschen in ihrem Einzugsgebiet und gemäß ihren eigenen Möglichkeiten, caritative Aufgaben zu übernehmen.

Aus den fünf Mitgliedern bei der Gründung ist mittlerweile nach 25 Jahren die größte katholische Hilfsorganisation Südafrikas geworden mit knapp 2600 Mitgliedern.

Die Dienste haben sich „gemäß den eigenen Möglichkeiten“ auch schrittweise entwickelt.

 

  • 1992 beginnt der Hilfsfonds für arme Kranke,
  • 1993 der Nothilfe-Fonds, der Stipendien-Fonds, die Klinik für unterernährte Kinder, die Haushaltsschule, der erste Seniorenclub, die Nähschule,
  • 1994 das AIDS-Aufklärungsprogramm, der Kindergarten,
  • 1996 das Katastrophenhilfe-Programm und das Pflege-, Sozial- und Hospizzentrum (Care Zentrum),
  • 1999 der Erste Hilfe und Notdienst,
  • 2000 das Kinderheim,
  • 2003 das AIDS-Behandlungs-Programm

Seither liegt das Haupt-Augenmerk auf der Aufrechterhaltung und dem Ausbau dieser Dienste. Wir liebäugeln zwar mit der Errichtung einer Krankenpflegeschule und einer beschützenden Werkstätte für Behinderte, doch gut Ding braucht Weile und bislang konnten wir aus unterschiedlichen Gründen diese Träume noch nicht wahr werden lassen.

Wir können in den gut 25 Jahren seit unserer Gründung mit recht imposanten Statistiken prahlen, aber worauf wir noch stolzer sind, das sind ist die Tatsache, dass uns so viele Patienten schon gesagt haben: „So lieb wie Ihr war noch keiner zu mir in meinem ganzen Leben“. Wenn wir am Welt-AIDS-Tag mit den Patienten in unserem AIDS-Behandlungsprogramm ein „Fest des Lebens“ feiern und die große Schar singend und tanzend sich ihres Lebens freut kommen mir Freudentränen in die Augen, weil die ganze Schar ohne unsere Hilfe längst tot wäre.

Lassen Sie mich auszugsweise nur wenige Statistiken nennen, denn Vieles unserer Hilfstätigkeit kann statistisch gar nicht erfasst werden:

In diesen 25 Jahren seit Gründung der Brotherhood of Blessed Gérard

  • haben wir 1560 AIDS-Patienten mit der lebenslangen Therapie behandelt
  • Über 2100 mittellosen und verzweifelten Menschen haben wir durch unseren Nothilfefonds ermöglicht, ein neues Leben zu beginnen.
  • 5140 unheilbar kranke Menschen wurden in unser stationäres Hospiz aufgenommen.
  • durch unser Hauskrankenpflege Programm haben wir über 4800 verzweifelte Kranke betreut - einige von ihnen über Monate und Jahre.
  • Wir haben über 6 ½ Tausend Patienten mit dem Krankenwagen zumeist von ihrem Zuhause zu unserem Hospiz transportiert.
  • Wir haben 2700 unheilbar kranke Menschen ambulant behandelt, viele von ihnen über einen sehr langen Zeitraum.

Alle diese Dienstleistungen wurden kostenlos erbracht und oft haben wir nicht einmal ein "Danke" dafür bekommen.

Was die imposanten Statistiken allerdings gar nicht erwähnen ist der vielleicht noch größere Nutzen unserer Organisation, dass wir ein beliebter Arbeitgeber geworden sind. Bei der katastrophalen Arbeitslosigkeitsrate hierzulande bedeutet die Tatsache, dass wir 87 Menschen recht angemessene Gehälter zahlen enorm viel. Denn von jedem Verdiener ist eine ganze Traube von arbeitslosen Familienmitgliedern abhängig. Ein Gehalt füllt in der Regel 10 bis 20 hungrige Mägen. Damit werden sozusagen ganz nebenbei ca. 1500 Menschen täglich mit dem Nötigsten versorgt. Schon deshalb wäre es sozial ungerecht, wenn wir nur Hungerlöhne bezahlten.

Die 87 Hauptamtlichen werden von einer Schar von über 1500 Ehrenamtlichen unterstützt, von denen wir selber über 1000 zu Schwesternhelferinnen bzw. Pflegediensthelfern und über 200 zu Ersthelfern/innen ausgebildet haben.

Die meisten von ihnen waren zuvor oder wären wohl sonst als Bettler an unsere Tür gekommen mit der Bitte: „Ngilambile“ und „Ngicel‘ umsebenzi“. Nein, wir haben Bettler zu Helfern gemacht. Der Reichtum selbst der Ärmsten der Armen besteht darin, dass auch sie ein Herz und Hände haben, die für andere da sein können. Wir haben sie begeistern können, befähigt und begleiten sie nun, ihrem Leben einen Sinn, einen Inhalt und eine Richtung zu geben, dadurch, dass sie für andere Menschen da sind und dabei herauskommen aus dem Milieu der Armut und der Gewalt, in dem sie sonst leben.

In großer Dankbarkeit

Ihr Pater Gerhard Lagleder OSB

22 Jahre Katastrophenhilfe (26. Januar)

Vor 22 Jahren, am 26. Januar 1996, wurde Blessed Gérard's Katastrophenhilfe-Projekt begonnen, als das Ministerium für Wasserangelegenheiten eine Überschwemmungswarnung u.a. für alle Menschen, die entlang des Tugela-Flusses leben, erteilte.

25 Jahre Nothilfe (4. Januar)

Vor 25 Jahren, am 4. Januar 1993, hat der Blessed Gérard's Nothilfe-Fonds seine Arbeit aufgenommen. Wir helfen Menschen im Großraum Mandeni in Fällen unmittelbarer Not,
Zum Beispiel

  • geben wir hungernden Familien Lebensmittel,
  • armen Menschen Kleidung,
  • bedürftigen Menschen, deren Hütte niedergebrannt ist, Baumaterialien oder
  • beraten Menschen in verschiedensten Not- und Konfliktsituationen.

25 Jahre Hilfsfonds für Arme Kranke (18. Dezember)

Vor 25 Jahren, am 18. Dezember 1992, begann die Tätigkeit unseres Hilfsfonds für arme Kranke.

9 Jahre Schwesternkonvent (5. Dezember)

Vor neun Jahren, am 5. Dezember 2008, kam Sr. Edith Zulu OSB vom Benediktinerinnen-Kloster Twasana im Zululand zu uns und damit begann ein neues Kapitel in unserer Geschichte. Später kamen zwei weitere Schwestern dazu. So sind heutzutage neben der Erzieherin Sr. Edith Zulu OSB die Fachkrankenschwester für Palliativpflege Sr. Conradine Mkhize OSB und die Erzieherin Sr. Augustine Bhengu OSB bei uns und die drei bilden unseren Schwesternkonvent. Mehr dazu bei "Benedictine Convent in Mandeni".

Die Langversion unseres Imagefilms "Where misery is overcome by love" ist jetzt online

25 Jahre Brotherhood of Blessed Gérard (28. Oktober)

Vor 25 Jahren, am 28. Oktober 1992, wurde die Brotherhood of Blessed Gérard in der Hauskapelle des Pfarrhofes von Mandeni durch Pater Gerhard Lagleder OSB, Dr. Paul und Sr. Thuli Thabethe, sowie Geoff und Clare Kalkwarf gegründet.

Mehr darüber in unserer Chronik.

Vor 21 Jahren, am 3. September 1996, wurde unser Care Zentrum und Hospiz eingeweiht und eröffnet und unsere Kirche gesegnet.