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Brotherhood of Blessed Gérard

Berichte von und über unseren Kindergarten

Besuch von Frau & Dr. Inwald am 8. August 2013

Abschlußfeier - 7. Dezember 2011

Unser tägliches Brot gib uns heute - November 2007

Unser tägliches Brot gib uns heute

Mrs Sibheko gab mir die 75 Cent (= 8 Euro-Cent), das war mein Tagesverdienst. Vom Zuckerrohrschneiden taten mir die Hände und der Rücken weh, aber darauf konnte ich keine Rücksicht nehmen. Eile war geboten, denn die Sonne würde bald untergehen. Bis nach Hause waren es nur 40 Minuten, aber ich musste doch noch eine Schuluniform für Lukas besorgen. Nahe am Nyoni Fluss lebt Familie Mthethwa, bei denen will ich noch vorbeischauen. Die jüngste Tochter ist tüchtig gewachsen, vielleicht bekomme ich für ein paar Rand ihre Schuluniform, ich könnte, statt Geld zu geben, auch kleine Arbeiten übernehmen. Seit mein Mann gestorben ist, ist es sehr schwierig geworden. Wir hatten nie viel Geld, aber nun weiß ich oft nicht wie ich meine sechs Kinder überhaupt ernähren soll. Es gibt keine Wahl, ich muss eine Uniform bekommen, wenn die Kinder nicht zur Schule gehen haben sie gar keine Chance. Es ist dunkel als ich zuhause ankomme, eine Uniform unter meinem Arm. Wir leben nun zu siebent in unserer Zulu-Hütte. Die Kinder haben bereits alles zum Schlafen vorbereitet. Lukas freut sich und tanzt vor Vergnügen: Ich gehe zur Schule, ich gehe zur Schule…

Ich lösche die Kerze und wir versuchen zu schlafen. Ich muss morgen sehen, dass ich etwas Mais bekomme, wir haben nichts mehr im Haus.

Ja so war das damals, Anfang der 80er Jahre, strahlt mich die ältere Dame an: Das war unser Leben. Und ich habe es geschafft, für alle sechs! Alle sind zur Schule gegangen. Bei meiner Patricia dachte ich einmal nun ist es aus. Das Schuljahr begann und wir hatten nichts. Keinen Cent Geld im Haus, keine Uniform, sie ist die größte und konnte nichts auftragen. Ich hatte einen Wochenverdienst von R 6.00 (= 60 Euro-Cent) und sechs Kinder die ich kleiden und ernähren musste. Aber unser Herrgott hat geholfen und Patricia konnte weiter zur Schule gehen. Geändert haben sich unsere Bedingungen erst in den 90er Jahren. Die Kinder waren herangewachsen und wir schliefen, lebten und kochten immer noch in unserer alten Hütte. Patricia bekam Arbeit in iSithebe, aber sie brachte kaum Geld nach Hause. Mir gab man nach den politischen Veränderungen eine kleine Rente, davon konnten wir die Küche bauen.

Patricia war nicht lange in iSithebe, vielleicht 6 Monate. Danach half sie zu Hause, ein ganzes Jahr. Mit der neuen Küche war es möglich noch preiswerter zu kochen. Und dann war da dieser Sonntag, an dem alles begann. Wir halfen Pfarrbriefe austragen und ich las natürlich auch was da geschrieben war. Pater Gerhard suchte neue Mitarbeiter für sein Carezentrum in Mandeni und für seine Vorschule und Kindergarten in Whebede. Ich habe den Pfarrbrief sofort Patricia gezeigt und gesagt, sie solle anrufen. Wir kannten doch den Pater, er war ja unser Pfarrer und wir wussten, dass er helfen würde wenn es möglich ist. Am selben Tag noch lief meine Große zum Kiosk und telefonierte. Frau Kalkwarf war am Apparat und sagte, sie solle am Montag ins Carezentrum nach Mandeni kommen. So ist sie hingefahren. Sie wollte im Carezentrum arbeiten, aber Pater Gerhard hat ihr gesagt, dass sie sich doch in der Region Whebede gut auskenne und es auch nicht zu weit von unserem Heim entfernt sei. So sagte sie zu, im Kindergarten zu arbeiten. Erst musste sie für zwei Monate zu einer Ausbildung, aber dann, Diakon, dann war Brot da! Wir hatten Brot im Haus, Brot und Margarine. Ich hatte da - sie weist mit der Hand in Richtung Küche - einen Topf Margarine stehen. Und wir konnten sogar hin und wieder Brei für die Kleinen kaufen. Mehr als 12 Jahre waren seit dem Tod meines Mannes vergangen, 12 Jahre, die waren so schwer. Und nun war plötzlich alles da!

Alles wurde jetzt sehr viel einfacher. Wir sind der Bruderschaft so dankbar, so dankbar. Alle Kinder konnten problemlos die Schule besuchen. Der Bruder meines verstorbenen Mannes war inzwischen gestorben, weil seine Frau ebenfalls bereits tot war kamen seine fünf Kinder zu mir. Es ging, weil wir ja Geld hatten. Als Zanele die Schule beendet hatte konnte sie mit dem Geld, das Patricia verdiente, einen 2-jährigen Computerkurs absolvieren. Weil sie trotzdem keine Arbeit fand begann sie als freiwillige Helferin ihrer Schwester im Kindergarten zu helfen. Später wurde auch sie als feste Mitarbeiterin von der Brotherhood of Blessed Gérard eingestellt. Ihrem Bruder konnte Patricia den Führerschein finanzieren. Diakon, sieh dich doch um, schau dich doch um, all das verdanken wir ihm, unserem Pater Gerhard.

Ein echter Zulu-Kraal ist entstanden, Mutter, inzwischen längst Großmutter, Zikhali lebt mit ihren sechs Kindern, den fünf ihres Bruders und 10 Enkeln zusammen. Und nun haben Kinder und Enkel ihrer Mami und Oma ein neues Haus bauen können.

Noch sind die Räume leer, aber voller Freude und Stolz zeigt uns Oma ihr neues Reich und mit strahlenden Augen erzählt sie, welche Bestimmung die einzelnen Räume haben werden.

Die Bruderschaft als Stein, der ins Wasser fällt, wie es in einem der geistlichen Lieder heißt: Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise. Und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise. Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt, da wirkt sie fort, in Tat und Wort, hinaus in unsre Welt.

Die Festanstellungen von Patricia und später auch noch von Zanele haben einer Familie neue Lebenschancen eröffnet. Sie nahmen diese Chance als Geschenk und Segen Gottes an und sie schenkten weiter was sie empfangen hatten.

21 Kinder und Enkelkinder, die ersten längst erwachsen, leben hier als Familie zusammen; in einem geschützten Rahmen mit Schulbildung, regelmäßiger Nahrung und einem festen Dach über dem Kopf; die erwachsenen Schwestern bereiten Jahr für Jahr in unserer Vorschule 40 und mehr Kinder auf den Start ins Schulleben vor und legen so den Grund für unzählige Familien ebenfalls eine Chance zu bekommen. Verschenke was du selbst geschenkt bekamst und die Frucht wird 30-fach sein und 60-fach und 100-fach.

Hilfe die Kreise zieht. Weil es Menschen gab, die die Bruderschaft durch Spenden und Mitgliedsbeiträge unterstützen, konnte die Brotherhood of Blessed Gérard der Familie Zikhali helfen, die daraufhin ihrer ganzen Sippe neue Lebenschancen eröffnen konnte und segensreich in der Region Whebede wirkt. Allein Gott weiß wie vielen Menschen dadurch das Leben gerettet und wie viele Lebensgeschichten positiv beeinflusst wurden.

Möge unser Himmlischer Vater allen reich vergelten was sie Gutes angestoßen und getan haben.

Diakon Thomas Müller nach einem Besuch bei Familie Zikhali im November 2007


Bericht - Weihnachten 2004

Blessed Gérard’s Kindergarten

ist jetzt zehn Jahre alt. All diese Jahre lief er kontinuierlich und ist nur während der alljährlichen Weihnachtsferien geschlossen. Unsere Vorschule entlässt die Kinder dann in die örtliche Grundschule nebenan. Die Kinder werden dort recht gern angenommen und sind wegen des Schulvorbereitungsprogramms, das Frau Patricia Zikhali sehr erfolgreich durchführt, den anderen Kindern weit voraus.

Unser Kindergarten ist in einer sehr unterentwickelten Gegend mit schlimmer Armut. Das geht so weit, dass manche Eltern nicht einmal die lächerlich geringe Gebühr von 2 Euro pro Monat bezahlen können und ihren Kindern auch kein Mittagessen mitgeben können.

Deshalb haben wir beschlossen, dass wir von unserer Seite aus den Kindern ordentliche und nahrhafte Mahlzeiten geben, um damit die Armut der Leute etwas zu erleichtern und Unterernährung vorzubeugen. Wenn die Kinder mit gefülltem Magen nach Hause gehen, hat die Familie einen Mund weniger zu füttern. Inzwischen geben wir im Blessed Gérard’s Kindergarten den Kindern zwei Mahlzeiten pro Tag, Frühstück und Mittagessen. Darüber hinaus haben wir uns entschlossen, die Belastung von wirklich armen Familien dadurch zu verringern, dass sie auch die 2 Euro pro Monat nicht zu bezahlen brauchen. Wir sind froh darüber, dass unser Kindergarten bis auf den letzten Platz belegt ist. Von 32 Kindern Ende Dezember 2004 werden neun im neuen Jahr 2005 zur Grundschule überwechseln und die Warteliste für die Neuaufnahme im Kindergarten für nächstes Jahr ist schon voll mit den Namen erwartungsvoller kleiner Leute.

Blessed Gérard’s Kindergarten liegt hoch oben auf einem Hügel und überblickt den Indischen Ozean. Die Nähe zur See und die salzhaltige Luft führen dazu, dass die Spielgeräte und auch das Gebäude in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Gebäude braucht größere Reparaturen - das Dach ist undicht, der Anstrich blättert ab, die Wasserrohre müssen erneuert werden und die meisten Spielgeräte sind rostig und müssen repariert bzw. ersetzt werden. Wir müssen diese Reparaturen während der Weihnachtsferien durchführen.

Aus unserem Rundbrief von Ostern 1999

Blessed Gérard's Kindergarten

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Unsere Erzieherin, Miss Patricia Zikhali und die Kinder die Blessed Gérard's Kindergarten besuchen.

Wir sind froh zu berichten, dass durch die Ermutigung unseres neuen Projekt-Koordinators, H. H. Pfarrer Sipho, und die fröhliche Atmosphäre, die Miss Zikhali in unserem Kindergarten geschaffen hat, und auch durch ihre sprudelnde Persönlichkeit die Zahl der Kinder, die unseren Kindergarten täglich besuchen auf 28 gestiegen ist. Wir haben noch zwei freie Plätze, die sicher bald belegt sein werden.

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Die Geschäftsführung hat die Kinder immer zufrieden und aufmerksam erlebt, wenn sie das Projekt besucht haben. Wir möchten Miss Zikhali danken und ihr gratulieren zu dem Vielen was sie schon in den ersten drei Monaten ihres Dienstes erreicht.

Bericht von Weihnachten 1998

Blessed Gérard's Kindergarten

Mit großer Freude heißen wir Frl. Zikhali willkommen, die im neuen Januar 1999 beginnen wird in unserem Kindergarten zu arbeiten. Mittlerweile sammelt sie Erfahrungen als Helferin im Kindergarten von Mandeni. Die Leiterin stimmte freundlicherweise zu, dass Frl. Zikhali bei ihnen kostenlos bis zum Ende dieses Schuljahres angelernt werden konnte.

Wir sind Frau Zimmermann und ihren Angestellten sehr dankbar für die Begleitung und den Rat, den sie unserer neuen Erzieherin gibt.

Frl. Zikhali ist in der Gegend von Mhlubulweni geboren und aufgewachsen und kennt daher die Leute vor Ort. Sie ist ein aktives und verläßliches Mitglied der Kirchengemeinde von St. Patrick, die zur Pfarrei Mangete gehört.

Das neue Schuljahr wird am 19. Januar 1999 beginnen.

Ab Mittwoch, dem 6. Januar 1999 wird unsere Erzieherin im Kindergarten verfügbar sein.

Ein neuer Projekt-Koordinator

Wir haben beschlossen, einen neuen Projekt-Koordinator für Blessed Gérard's Kindergarten zu ernennen. Es ist Pfarrer Sipho, der Pfarrer von Mangete. Er schloss sich unserer Bruderschaft im September 1998 als aktives Mitglied an und hat sich freundlicherweise bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen.

Aus unserem Rundbrief von Ostern 1998

Blessed Gérard’s Kindergarten

Unser Kindergarten ging durch schwierige Zeiten infolge von Unruhen, unstabilen Lebensbedingungen und Arbeitslosigkeit in der Umgebung. Trotzdem hält Frl. Veronika Mthethwa, unsere Erzieherin im Kindergarten, ungebrochen durch. Wir beglückwünschen sie zu ihrer Stabilität und Gewissenhaftigkeit. Der Kindergarten ist zur Zeit zu etwa 55% belegt und wir machen weiter mit Mundpropaganda. Wir hoffen, dass siese Einrichtung bis zur Jahresmitte 1988 voll besetzt sein wird. Wir konnten für die Kinder im Kindergarten ein neues Set von drei Schaukeln und viele andere kleine Gegenstände kaufen.

Aus unserem Rundbrief von Weihnachten 1996

Blessed Gérard's Pre-primary School & Crèche.

Neun unserer Kinder wurden aus dem Kindergarten entlassen, um 1997 an die Grundschule zu gehen.

Wir beglückwünschen die Kinder, ihre Eltern und Frl. Veronica Mthethwa, die sie bislang begleitet hat.

Die Abschlussfeier war sehr fröhlich mit viel Gesang, Tanz und genügend zum Essen.

Wir wünschen allen Kindern schöne Sommerferien.

Für diejenigen, welche 1997 wieder zurückkehren, beginnt die Schule am 21. Januar.

Aus unserem Rundbrief von Weihnachten 1995

Blessed Gérard's Pre-primary School & Crèche

DIE ERSTE "SCHULENTLASSUNG" In unserem letzten Rundbrief haben Sie von der Eröffnung des Blessed Gérard's Kindergartens gelesen und wir hatten Ihnen viele unserer Gönner und Spender und unsere Erzieherin Veronica Mthethwa vorgestellt. Am 5. Dezember 1995 haben Thandeka Mathaba, Njabulo Mathaba, Nokukhanya Mthethwa, Mbali Shange, Sandile Khumalo und Sindiswa Malishe ihr Zeugnis der Schulreife erhalten. Wir wünschen ihnen Gottes Segen für ihre weitere Erziehung in der Grundschule. Möge Er sie leiten und beschützen! 

Bericht von der Einweihung am 29. Juli 1995

Blessed Gérard's KINDERGARTEN

Bischof Mansuet Dela Biyase segnete am Samstag, dem 29. Juli 1995 unseren Kindergarten in Whebede

Der Vorsitzende des Internationalen Komitees der Föderierten Assoziation des Malteserordens in den USA, Daniel E. Meehan eröffnete den Kindergarten. Der Bauunternehmer Luigi Haglich, der den Kindergarten gebaut hat, übergab die Schlüssel an unseren Finanzkurator Geoff Kalkwarf. Der Kindergarten des Seligen Gerhard wurde nach über zwei Jahren an Verhandlungen und Spendenwerbung offiziell eröffnet. Der Neubau bietet Platz für etwa 30 Kinder. Zur Zeit der Eröffnung waren acht Kinder in unseren Kindergarten eingeschrieben. Sie werden betreut von der Erzieherin Frl. Veronika Makhosazana Mthethwa und Sr. Irene Zitha OSB aus Nqutu, die sie ausgebildet hat. Inzwischen wurden zwei weitere Kinder in unseren Kindergarten aufgenommen. Der Kindergarten besteht aus einem großen Gruppenraum, einem großen Spiel- und Ruheraum, einem kombinierten Büro- und Lagerraum, einer Küche und drei Sanitärräumen. Nur etwas sehr Wichtiges fehlt uns noch: Eine regelmäßige Wasserversorgung. Momentan haben wir nur einen Regenwassertank, der aber aufgrund der üblichen Trockenheit keine zuverlässige Quelle ist. Die Brotherhood of Blessed Gérard erwägt zur Zeit die Möglichkeiten, einen Brunnen zu bohren. Dadurch könnte nicht nur eine ständige Wasserversorgung des Kindergartens sichergestellt werden, sondern auch die der Menschen, die in der Nähe wohnen.

Wir möchten uns auch an dieser Stelle sehr herzlich bei der Aktion Dreikönigssingen in Deutschland, bei Herrn Daniel E. Meehan, USA, beim Malteser-Hilfsdienst in Deutschland und bei einem anonymen Spender aus der Schweiz für deren große Zuwendungen bedanken, ohne die wir den Bau nicht hätten durchführen können.

Unter den Würdenträgern, die der Eröffnung beiwohnten, waren Dr. Albrecht Graf von Rechberg, der Koordinator der Hilfe des Malteser Hilfsdienstes für Südafrika, Herr Manfred Schulz, der Landesgeschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes in Bayern und Frau Ruby Martin, vormaliger Minister für Verwaltung im State of Virginia, Vereinigte Staaten von Amerika.

Unserem Projekt-Koordinator, Mthembeni Conrad Khumalo, dem Projekt-Komitee (Geoff Kalkwarf, Dr. Paul Thabethe und Nokuthula Thabethe) und allen aktiven Mitgliedern, die auf irgendeine Weise mitgeholfen haben: EIN HERZLICHES DANKESCHÖN!

Aus unserem Rundbrief vom April 1995

KINDERGARTEN Der Neubau unseres Kindergartens in Whebede

Die Bauarbeiten für den Neubau unsres Kindergarten sind fast abgeschlossen. Die Kinder werden in den nächsten Wochen einziehen können. Mit herzlicher Dankbarkeit sehen wir, wie diese kleinen Menschen körperlich und geistig heranwachsen. Die Kinder sind hoch erfreut und als die Geschäftsführung den Kindergarten vor zwei Wochen besuchte, waren die Kinder gerade beim Sport. Die Erzieherin unterbrach und ermutigte die Kinder, für uns zu singen.

Als Pater Gerhard in dieser Woche zum Kindergarten kam, schliefen die Kinder gerade. Er hatte Teddybären dabei, die für unsere Kinder gespendet worden waren, und er setzte einen Teddybär neben jedes Kind. Können Sie sich die Gesichter der Kinder vorstellen, als sie aufwachten?

Wir möchten all den großzügigen Spendern, die unseren Kindergarten ermöglicht haben, auch im Namen der Kinder und ihrer Eltern, nochmals herzlichst danken. Die offizielle Eröffnungsfeier wird im Juli stattfinden.

Aus unserem Rundbrief vom Dezember 1994

KINDERGARTEN

Im Januar 1995 werden wir diese Einrichtung in einem provisorischen Gebäude in Whebede, kwaZulu/Natal eröffnen. Unsere Erzieherin Miss Veronika Makhosazana Mthethwa wurde in Nqutu in Nord-Natal von den Twasana-Schwestern ausgebildet. Vor Eröffnung des Projektes im Januar 1995 wird sie noch einen Auffrischungskurs belegen.

Im Laufe des Februars 1995 wird der Neubau bezugsfertig sein. Dann können wir darin ca. dreißig Kinder unterbringen. Die Tatsache, dass unser Kindergarten sich in unmittelbarer Nähe zur staatlichen Grund- und Hauptschule befindet, ist eine große Erleichterung, weil ältere Geschwister, die dort zur Schule gehen ihre kleineren Geschwister dann zum Kindergarten bringen und von dort wieder abholen können.

Aus unserem Rundbrief vom 5. April 1994

Entwicklung

Wir bereiten eine neues Projekt vor:

Wir wurden gebeten, einen Kindergarten in Whebede zu errichten und zu betreiben.

Whebede ist eine Gemeinde der Pfarrei Mangete.

Wir haben alle Hände voll zu tun, um die notwendigen Vorbedingungen, Bestimmungen und Möglichkeiten abzuklären.

Doch wir hoffen, bald beginnen zu können.

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