Navigation
Brotherhood of Blessed Gérard

Unsere Motivation und Spiritualität

"tuitio fidei et obsequium pauperum"

Unser Auftrag ist es, die Ehre Gottes zu mehren und in gemeinsamem Mühen bestrebt zu sein, ein Leben höherer Vollkommenheit zu pflegen, indem wir uns in karitativen Werken dem Apostolat der Kirche widmen, um "den Armen unseres Herrn Jesus Christus" zu dienen und ihnen damit unter dem Motto "tuitio fidei et obsequium pauperum" (Verteidigung des Glaubens und Hingabe an die Armen) Gottes liebende Sorge zuteil werden zu lassen. 

Wir arbeiten ...

  • im Dienst an den Notleidenden ohne Ansehen ihrer Person, ihres Glaubens, ihrer Hautfarbe, politischen Anschauungen oder sexuellen Orientierung.
  • in caritativen Projekten, die den Nöten der Menschen bei uns im Zululand gerecht werden wollen und unseren Möglichkeiten entsprechen.
  • mit dem Ziel, die Hilfsbedürftigen zu befähigen, sich selbst und anderen zu helfen
    (Hilfe zur Selbsthilfe).

Wir helfen ...

  • weil bei uns jede helfende Hand dringend benötigt wird.
  • weil wir davon überzeugt sind und andere davon überzeugen wollen, dass man nicht nur Hilfe verlangen soll, sondern sie auch selber anbieten muss.
  • weil wir glauben, dass wir alles, was wir dem Geringsten unserer Brüder tun, für Gott tun (Mt 25,40)
  • weil wir als Werkzeuge der Liebe Gottes den Notleidenden Seine liebende Sorge erfahren lassen wollen.
  • weil uns die Liebe Christi drängt (2 Kor 5, 14), die unsere Sendung ist (Joh 20, 21).
  • weil wir daran arbeiten wollen, das Leid in der Welt geringer und das Elend der Menschen erträglicher zu machen.

Vision

Möge die Brotherhood of Blessed Gérard dadurch, dass sie sich das Charisma ihres Patrons zu eigen macht, die altehrwürdige geistliche Tradition ihrer Wurzel fortsetzen, um dem hungernden und dürstenden, dem fremden und nackten, dem kranken und gefangenen Herrn demütig zu dienen und so den Menschen ein Zeichen christlichen Glaubens, froher Hoffnung und apostolischer Liebe werden.

Der Selige Gerhard


 


Pater Gerhard Lagleder OSB, Präsident
Unsere Bruderschaft ist nach dem Seligen Gerhard benannt.
Der Selige Gerhard lebte um die Wende des 12. Jahrhunderts und er war ein Benediktinermönch

in der Abtei St. Maria Latina in Jerusalem. Dort fanden viele Pilger Unterkunft, die gekommen waren, um die Orte zu sehen, wo Jesus gelebt hat, wo er gelitten hat, wo er gestorben und auferstanden ist.

Aber viele dieser Pilger kamen erschöpft und krank in Jerusalem an, weil die Reisen in damaligen Zeiten eine große Anstrengung bedeutet haben.

 Und so verwandelte sich das Gästehaus der Abtei, das unter der Leitung des Seligen Gerhard stand, immer mehr von einem Hotel in ein Krankenhaus und es war allgemein unter der Bezeichnung  „das Hospital von Jerusalem“ bekannt.

 Dort wurden nicht nur Kranke gepflegt, sondern es wurden auch Findelkinder aufgenommen, es wurden Hungernde gespeist, es wurde Armen geholfen und Strafentlassene wurden betreut.

 Der Selige Gerhard brauchte jetzt Leute, die ihm halfen, dieses Hospital zu unterhalten und so gründete er die Bruderschaft des Hl. Johannes zu Jerusalem.

 Und genau diese Bruderschaft entwickelte sich später zum ältesten Hospitalorden der Kirche, der heute allgemein unter der Bezeichnung der Souveräne Malteser-Ritterorden bekannt ist.

 Der Geist und die Regel der „Bruderschaft des Heiligen Johannes“ und des Malteserordens gehen auf benediktinische Spiritualität zurück.
Im 36. Kapitel seiner Ordensregel mahnt uns der Heilige Benedikt:

„Die Sorge für die Kranken muss vor und über allem stehen: Man soll ihnen so dienen, als wären sie wirklich Christus; hat er doch gesagt »Ich war krank, und ihr habt mich besucht«.“

Diesen Geist der „Bruderschaft des Heiligen Johannes“ will die Brotherhood of Blessed Gérard wiederaufleben lassen.
Wir wollen das Charisma dieser Ursprünge mit neuem Leben erfüllen und in unsere gegenwärtige Zeit und Lebenssituation übertragen.

Weitere Informationen