Navigation
Brotherhood of Blessed Gérard

2013


21.05.2013

Die Aids-Hilfe der Malteser in Südafrika steht vor einem Finanzierungsproblem. Ab kommenden Jahr müssten 300.000 Euro anderweitig aufgebracht werden, sagte der Gründer der südafrikanischen Malteser Pater Gerhard Lagleder.

Die US-Regierung werde ihre Zuschüsse ab dem kommenden Jahr einstellen, sagte Pater Gerhard Lagleder dem Münchener Kirchenradio. Allein in diesem Jahr müssten 150.000 Euro an Spenden aufgebracht werden. Dies stelle eine Gefahr für die Behandlung der derzeitig 1000 Patienten dar. „Es geht hier um Menschenleben“, warnt der Missionsbenediktiner aus St. Ottilien.

Die Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten führe zu einer Verbesserung der Lebenssituation der Betroffenen. HIV-Positive könnten sich durch deren Einnahme wieder um ihre Kinder kümmern und lebten im Schnitt 35 Jahre länger. „Wir können den Menschen ihr Menschenleben retten“, so Pater Lagleder. 

Pater Gerhard Lagleder ist seit 1992 für die Malteser in der Südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal tätig. Durch das Hilfsprojekt konnte bislang 40.000 HIV-infizierten Menschen geholfen werden. (gj)

Die in Südafrika fortwährend steigenden Energiekosten führen zu einer immer stärkeren Belastung des Budgets. Um diese Erhöhung der Energiekosten durch eine Verbesserung der Energieeffizienz dämpfen zu können, wurde im Rahmen einer Energieanalyse im Dezember 2012 eine Vor-Ort Beratung durchgeführt.

Durch die großen Kohlevorkommen steht Südafrika weltweit auf Rang 5 der größten Steinkohleförderer. Mit einem Kohleanteil von ca. 90 % war elektrische Energie für mehrere Jahrzehnte sehr günstig. Dies führte zum Beispiel dazu, dass z.B. die Warmwasserbereitung trotz der gegenüber Deutschland höheren solaren Einstrahlung auch heute noch größtenteils elektrisch durchgeführt wird. Um die durch Investitionsstau und Missmanagement entstandene Versorgungslücke abzubauen, wurde der Strompreis in den letzten zwei Jahren um 32 % erhöht. Der Stromversorger Eskom will diese Erhöhung der Strompreise um jährlich 16 % bis zum Jahr 2018 fortsetzen, um Energieerzeugung und –verteilung auf einen aktuellen Stand zu bringen. So ist zu erwarten, dass sich der Arbeitspreis des Care Centres von heute 4,5 € Ct auf 9,6 € Ct mehr als verdoppelt.

 

Weitere Informationen