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Brotherhood of Blessed Gérard

Wie fast überall auf der Welt dürfen momentan wegen der Corona-Krise auch bei uns keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden.
Um mit unseren Mitgliedern, Förderern und Freunden aber gerade in dieser Zeit besonders im Gebet in Verbindung zu bleiben, streamen wir momentan täglich die Hl. Messe aus der Kirche des Blessed Gérard's Care Zentrums in Mandeni, wochentags um 7³° Uhr und Sonntags um 9³° Uhr MEZ.
Besuchen Sie die Facebookseite des Blessed Gérard's Care Zentrums https://www.facebook.com/bgcc.ngo und feiern Sie mit uns!
Herzliche Grüße
Ihr Pater Gerhard

Rundschreiben an Pfingsten 2021

Mit diesem Bild des Wandteppichs in meinem Büro, handgewebt im Ndonyane Zentrum im Zululand von Hemista Mkize, möchte ich Ihnen ein sehr frohes und gesegnetes Pfingstfest wünschen. Er zeigt den Heiligen Geist als Flammen hinter Gott Vater und Jesus Christus. Möge das wärmende und erleuchtende Feuer des Heiligen Geistes Ihr Leben aufhellen und inspirieren in diesen herausfordernden Zeiten der Covid-19-Pandemie und immer!

Auch uns hält das Corona Virus unter strikter Kontrolle und erschwert unsere Dienste enorm:

  • Unser Freiwilligendienst für Ausländer ist bis auf Weiteres suspendiert. Selbst den Freiwilligendienst Einheimischer haben wir auf das absolut notwendige Minimum reduziert, um die Gefahr des potentiellen Einschleppens des Covid-19 Virus zu minimieren.
     
  • Eine unserer Krankenschwestern ist an Covid-19 gestorben. Fünfzehn weitere hauptamtliche Mitarbeiter/innen waren infiziert und sind genesen und sind zurück am Arbeitsplatz. Ein Mädchen unseres Kinderheims, das im Januar zu uns kam, war ebenfalls infiziert, hatte sich aber schon erholt, als sie ins Kinderheim aufgenommen wurde und hat deshalb gottlob niemand angesteckt.
     
  • Leider musste ich meine geplanten Europaaufenthalte bereits 2020 stornieren, ebenso die angedachte Bettelreise jetzt nach Ostern bis Juni 2021. Ob eine Spendenwerbungstour nach Europa ab September oder Oktober 2021 wieder möglich und erfolgversprechend ist, erscheint momentan fraglich, aber ich kann das derzeit einfach noch nicht abschätzen. Sonst hoffte ich immer von Pfarreien, Vereinen, Gruppen, Schulen, Clubs u.v.m. zu möglichst erfolgversprechenden Terminen (Gottesdienste, Vorträge etc.) eingeladen zu werden und war immer dankbar, wenn mir solche Einladungen vermittelt wurden. Mein Terminplan ist online bei http://lagleder.net/2021.htm einsehbar.
     
  • Die Südafrikanische Post hat den Postverkehr in die meisten Europäischen Länder (einschließlich Deutschland) erneut eingestellt. Deshalb können wir weder Brief- noch Paketpost empfangen oder versenden.
     
  • Unser Kindergarten ist nach wie vor geschlossen.
    Angesichts der anhaltenden Covid-19 Bedrohung können wir es derzeit noch nicht verantworten, unseren Kindergarten wiederzueröffnen. Der erhofften nachhaltigen Finanzierung wegen sind wir jetzt in Verhandlungen, den Kindergarten beim Sozialministerium Südafrikas zu registrieren. Allerdings sind Behörden hierzulande oft nicht von der schnellen Truppe, wenn man, wie wir, nicht in der Lage ist, den Ablauf zu beschleunigen.
     
  • Unser ambulanter Hospizdienst und die Hausbesuche unserer AIDS-Therapieberater sind nach wie vor suspendiert, weil wir das Infektionsrisiko (speziell mit der so genannten Südafrikanischen Virus-Variante, die auch junge Menschen ansteckt und wesentlich aggressiver ist als das ursprüngliche Virus, das der erste Infizierte in Südafrika aus Italien mitgebracht hatte) für unser Personal nicht verantworten könnten. Die Mitarbeiter/innen des Kindergartens, des ambulanten Hospizdienstes und die AIDS-Therapieberater sind vorübergehend in unserem Hospiz tätig, und füllen dort die Lücke des suspendierten Freiwilligendienstes.
     
  • Unser Stationäres Hospiz hat mittlerweile unter strikten Hygiene-Kautelen und Quarantäne-Maßnahmen wieder begonnen neue Patienten/innen aufzunehmen.

Hier noch der Text unseres aktuellen Spendenaufrufs mit der herzlichen Bitte um Weiterleitung an alle guten Menschen, die möglicherweise bereit und in der Lage sind, uns zu helfen:

CORONA: WIR HELFEN!

Neben unseren üblichen Diensten hat uns die Covid-19-Pandemie mit außerordentlichen Herausforderungen konfrontiert:

  • Wir kümmern uns treu um die Hochrisikogruppe unserer immungeschwächten und geriatrischen Hospizpatienten und um die teilweise durch Vorerkrankungen besonders gefährdeten Kinder unseres Kinderheims.
  • Wir stellen nach wie vor sicher, dass die 684 Patienten, die wir in unserem AIDS-Behandlungsprogramm lebenslang therapieren, trotz der wegen Covid-19 eingeschränkten Bewegungsfreiheit ihre lebenserhaltenden hochwirksamen antiretroviralen Medikamente zuverlässig bekommen und täglich einnehmen.
  • Ebenso kümmern wir uns um unsere bedürftigen Hauspflege- und AIDS Patienten zu Hause. Viele dieser Patienten und ihre Familien haben keine Einkünfte mehr und leiden an Hunger. Wir haben schon weit über tausend Lebensmittelpakete an sie ausgeliefert und hunderte oder mehr sind noch nötig.
    Ein Lebensmittelpaket kostet 18 € (19 CHF).

Unsere Klinik für mangel-, fehl- und unterernährte Kleinkinder und Säuglinge kämpft nach wie vor gegen Hunger, untersucht die Kinder, berät ihre Betreuer und gibt durchschnittlich 6 636 Babynahrungsmahlzeiten in einem Vier-Wochen-Zyklus kostenlos aus.

Wir müssen unsere gesamte Hilfstätigkeit ausschließlich durch Zuschüsse und Spenden finanzieren. Leider ist aber die allgemeine Spendenbereitschaft aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie und anderer Katastrophen und Notlagen so sehr ausgelaugt, dass viele unserer Spender/innen uns weniger oder gar nicht mehr unterstützen können. Umso mehr muss ich auch in diesem Jahr auf diesem elektronischen Wege um Ihre weitere Unterstützungmeiner Missionsarbeit betteln. Wir brauchen Hilfe, damit wir unsere Arbeit weiterhin und in Zukunft finanzieren können.

  • Bitte unterstützen Sie uns mit frei verfügbaren (NICHT zweckgebundenen) Geldspenden, damit wir das Geld jeweils dort einsetzen können, wo es gerade am nötigsten gebraucht wird. Hier können Sie spenden: http://bbg.org.za/spenden.htm. Natürlich bin ich allen, die unsere Arbeit bislang unterstützt haben, sehr zu Dank verpflichtet.
  • Sachspenden anzunehmen ist momentan nicht möglich, weil der internationale Flugverkehr und der Postverkehr zwischen Südafrika und Europa eingestellt sind. Es werden also auch weder Briefe noch Pakete befördert. Sachspenden aus dem Ausland zu schicken macht deshalb keinen Sinn. Außerdem sind die Frachtkosten für den Spender und die Zollkosten und die Formalitäten während des sogenannten Homeoffice - also des Heimbüros - unendlich schwierig und natürlich auch der Zoll für uns kostspielig; und das steht oft in keinem Verhältnis zum Warenwert. Also ist es besser, die angedachten Sachspenden in Europa zu verkaufen und uns deren Erlös zu spenden.

Der „Rundbrief 2021 · Jahresbericht 2019/2020“ der Brotherhood of Blessed Gerard ist jetzt online bei http://bbg.org.za/rundbriefe.htm. Viel Freude beim Lesen! Ausführliche aktuelle Berichte über unsere Situation und Hilfstätigkeit sind online verfügbar bei: http://bbg.org.za/chronicles.htm

Wir feiern die Hl. Messe täglich in der Blessed Gérard’s Kirche, werktags um 7³° Uhr und sonntags um 9³° Uhr (MEZ). Diese wird immer live übertragen auf https://www.facebook.com/bgcc.ngo. Gerne nehmen wir Ihre Fürbitten mit ins Gebet: http://bbg.org.za/fuerbitte.htm

Erlauben Sie mir noch zwei ganz persönliche und private Bemerkungen:

  1. Ich bekomme - direkt oder indirekt - immer mehr besorgte Anfragen, warum ich so viel abgenommen habe. Ich leide wirklich nicht an Schwindsucht! Ich habe aus Gesundheitsvorsorge-Gründen in den letzten 22 Monaten streng gefastet und dabei 55% meines ursprünglichen Gewichts verloren. Seit über einem Jahr habe ich Normalgewicht. Dadurch fühle ich mich absolut wohl und habe ein Vielfaches an Energie und Ausdauer gewonnen.
  2. Meine stete Bettelei ist mir wirklich peinlich und ich bitte um Vergebung, falls das Unmut erregt. Leider bleibt mir aber gar nichts anderes übrig, als Matthäus 7,7 zu folgen: „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.“ Umgangssprachlich sagen wir: „Von nichts kommt nichts“. Graf Moy hat mich einmal beruhigt und gesagt: „Du gibst uns ja die Gelegenheit, durch Dich Gutes zu tun, und dafür sind wir Dir sehr dankbar.“ Schließlich sagt uns ja auch 2 Korinther 9,7: „Jeder gebe, wie er es sich in seinem Herzen vorgenommen hat, nicht verdrossen und nicht unter Zwang; denn Gott liebt einen fröhlichen Geber.

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine gesegnetes Pfingstfest und bleibe

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Pater Gerhard

27 Jahre AIDS Aufklärung und Beratung (23. Mai)

Vor 27 Jahren, am 23. Mai 1994, begannen wir unser AIDS Aufklärungs- und Beratungs-Programm.

17 Jahre AIDS-Behandlungsprogramm (1 April)

Vor 17 Jahren, am 1. April 2004, war der offizielle Beginn unseres AIDS-Behandlungsprogramms.

22 Jahre Erste Hilfe und Notdienst (30. März)

Vor 22 Jahren, am 30. März 1999, hat unser Erste Hilfe und Notdienst seinen ersten Einsatz geleistet.

28 Jahre Klinik für unter-, mangel- und fehlernährte Kinder (15. März)

Vor 28 Jahren, am 15. März 1993, wurde unsere Klinik für unter-, mangel- und fehlernährte Kinder eröffnet.

Stipendienfonds vergibt 360 Stipendien für 2021 (11. Februar)

Unser Stipendienausschuss trat am 11. Februar 2021 zusammen und gewährte 360 Stipendien für 2021:

Die Anzahl der genehmigten Stipendien ist wie folgt:

Schule: Fortsetzung bestehender Stipendien = 154
Schule: Neue Bewerber = 194
Studium & Berufsausbildung: Fortsetzung bestehender Stipendien = 2
Studium & Berufsausbildung: Neue Bewerber = 10
Bitte beachten Sie, dass dies die Anzahl (360) der genehmigten Stipendien ist.
Wir werden erst zu einem späteren Zeitpunkt wissen, wie viele Stipendien tatsächlich bezahlt werden, da einige Kinder das Jahr möglicherweise nicht bestanden haben oder an Universitäten usw. nicht aufgenommen wurden, seit die Stipendien genehmigt wurden.

28 Jahre Stipendienfonds (3. Februar)

Vor 28 Jahren, am 3. Februar 1993, zahlte der Blessed Gérard's Stipendienfonds sein erstes Stipendium aus.

25 Jahre Katastrophenhilfe (26. Januar)

Vor 25 Jahren, am 26. Januar 1996, wurde Blessed Gérard's Katastrophenhilfe-Projekt begonnen, als das Ministerium für Wasserangelegenheiten eine Überschwemmungswarnung u.a. für alle Menschen, die entlang des Tugela-Flusses leben, erteilte.

28 Jahre Nothilfe (4. Januar)

Vor 28 Jahren, am 4. Januar 1993, hat der Blessed Gérard's Nothilfe-Fonds seine Arbeit aufgenommen. Wir helfen Menschen im Großraum Mandeni in Fällen unmittelbarer Not,
Zum Beispiel

  • geben wir hungernden Familien Lebensmittel,
  • armen Menschen Kleidung,
  • bedürftigen Menschen, deren Hütte niedergebrannt ist, Baumaterialien oder
  • beraten Menschen in verschiedensten Not- und Konfliktsituationen.

28 Jahre Hilfsfonds für Arme Kranke (18. Dezember)

Vor 28 Jahren, am 18. Dezember 1992, begann die Tätigkeit unseres Hilfsfonds für arme Kranke.

28 Jahre Brotherhood of Blessed Gérard (28. Oktober)

Vor 28 Jahren, am 28. Oktober 1992, wurde die Brotherhood of Blessed Gérard in der Hauskapelle des Pfarrhofes von Mandeni durch Pater Gerhard Lagleder OSB, Dr. Paul und Sr. Thuli Thabethe, sowie Geoff und Clare Kalkwarf gegründet.

Mehr darüber in unserer Chronik.

Vor 24 Jahren, am 3. September 1996, wurde unser Care Zentrum und Hospiz eingeweiht und eröffnet und unsere Kirche gesegnet.

26 Jahre Kindergarten (1. September)

Unser Kindergarten wurde am 1. September 1994 eröffnet.

20 Jahre Kinderheim (9. Juli)

Vor 20 Jahren, am 9. Juli 2000, wurde unser Kinderheim gegründet.

Blessed Gérard's Care Zentrum - aus der Drohnenperspektive

Reportage über unser AIDS-Behandlungsprogramm (13. Mai 2019)


Weitere Informationen

Wir brauchen dringend Ihre Hilfe!