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Brotherhood of Blessed Gérard

Wie fast überall auf der Welt dürfen momentan wegen der Corona-Krise auch bei uns keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden.

Um mit unseren Mitgliedern, Förderern und Freunden aber gerade in dieser Zeit besonders im Gebet in Verbindung zu bleiben, streamen wir jeden Tag um 19°° Uhr die Hl. Messe aus der Hauskapelle des Blessed Gérard's Care Zentrums in Mandeni.

Abonnieren Sie unseren YouTube-Kanal https://www.youtube.com/user/FATHERGERARD und feiern Sie mit uns!

Herzliche Grüße

Ihr Pater Gerhard

In der Kinderabteilung des Hospizes
Pater Gerhard nach der Krankenkommunion

Dies ist die ungekürzte Fassung des Interviews: (Zur Vatikanischen Website Überschrift anklicken!)

Liebe Frau Dr. Kaminski,
liebe Hörer von Vatican News,

Hier spricht Pater Gerhard, der Leiter der südafrikanischen Malteser, aus Mandeni, einem Ort mit einer Viertelmillion Einwohnern im Landkreis iLembe in der Provinz KwaZulu-Natal in der Republik Südafrika.

Was den afrikanischen Kontinent betrifft und die Corona Infektionen …

… ist nach heutigem Stand laut Internet Südafrika immer noch der Spitzenreiter - im negativen Sinne natürlich - mit 3158 Infektionen und 54 Todesfällen, aber Ägypten, Marokko und Algerien sind uns nahe auf den Fersen, wobei in Algerien mit 375 Todesfällen es noch schlimmer ist. In ganz Afrika nach heutigem Stand: 23 203 Infektionen und 1131 Todesfälle.

  1. Das große Problem an Afrika ist natürlich, dass das Gesundheitssystem nicht in allen Ländern gut funktioniert. Es gibt afrikanische Länder in denen es kaum ein funktionierendes Gesundheitssystem gibt und von daher sind die Menschen, die mit Corona infiziert werden, und vor allem diejenigen, die einen schweren Verlauf der Erkrankung haben, kaum in der Lage, dass Sie die richtige Hilfe bekommen - zu Deutsch gesagt, dass sie vermutlich an der Erkrankung sterben werden. Und das ist eine sehr traurige Tatsache.
  2. Zum zweiten ist es so, dass es viele Konfliktgebiete in Afrika gibt und dass die Menschen in diesen Konfliktgebieten in besonderer Weise behindert sind, sich um ihre eigene Sicherheit zu sorgen, sich um ihre eigene Gesunderhaltung zu sorgen, und die Möglichkeit oft gar nicht haben sich

    1. so zu ernähren und
    2. die Hygieneregeln einzuhalten die notwendig wären um besser geschützt zu sein.

Wie ist die Lage bei uns was die Corona Infektion betrifft?

Am Barmherzigkeitssonntag gestern am 19. April hat der Premier von KwaZulu-Natal Sihle Zikalala eine Medienerklärung herausgegeben, und in der spricht er ganz offen davon, dass in KwaZulu-Natal jetzt die Alarmglocken läuten. Er möchte uns darüber informieren, dass nicht alles in Ordnung ist und dass wir dringend und drastisch handelt müssen, da wir sonst Gefahr laufen diesen Kampf zu verlieren. Wir können uns nicht so verhalten als ob alles normal wäre. Auf einem Blick, sagt er, böte KwaZulu-Natal ein zutiefst beunruhigendes Bild. Unter anderem geht er darauf ein, dass sich von denen im Gesundheitswesen Beschäftigten bereits 108 selber mit dem Virus infiziert haben. Er sagt, dass Corona ein gesundheitlicher Notfall geworden sei und dass wir uns im Katastrophenmodus befinden.

In ganz Südafrika gibt es nach Statistiken vom 19. April, dem Barmherzigkeitssonntag, 3158 Infektionen, davon in KwaZulu-Natal 617, und in unserem Landkreis iLembe 26. Landesweit sind 54 Patienten verstorben. Das mag Ihnen alles etwas wenig vorkommen im Vergleich zu Amerika oder bestimmten Ländern Europas, aber bei uns in Südafrika geht man davon aus, dass die Spitze der Infektionswelle uns erst im September 2020 erreichen wird. Der südafrikanische Gesundheitsminister geht davon aus, dass 60 bis 70% der 59 Millionen Einwohner von Südafrika, also, dass etwa 40 Millionen mit dem Virus im Lauf der Zeit infiziert werden. Ein epidemiologisches Institut befürchtet, dass bis zu 351 000 Menschen durch Corona in Südafrika sterben werden, und die Weltgesundheitsorganisation hat kürzlich eine Zahl veröffentlicht nachdem man erwartet das zehn Millionen Menschen durch Corona in ganz Afrika sterben werden. Unser Problem ist, dass das Ganze momentan so klingt wie eine Katastrophenwarnung, wo man aber von der Katastrophe noch sehr wenig spürt, oder noch gar nichts spürt. Das ist wie wenn es heißt „Es kommt ein Erdbeben“, aber das Erdbeben hat noch nicht stattgefunden, oder „es kommt ein Tsunami an Infektionswelle“ aber die ist noch nicht ganz über uns hereingebrochen. Wir haben besonders Angst, weil in Südafrika, und auch in anderen afrikanischen Ländern vielleicht noch schlimmer als bei uns, es sehr viele Menschen gibt, die in Elendsvierteln leben, und die dort ganz eng aneinander leben. Es gibt also Leute, wo 10 bis 15 Leute in einem Raum, in einer Hütte zusammen leben; und denen davon zu erzählen sie sollen sich voneinander fernhalten oder sie sollen sich regelmäßig die Hände waschen mit Wasser und Seife, wenn sie kein Wasser haben und erst bis zum nächsten Fluss müssen, um Wasser zu holen, dann ist das unheimlich schwierig mit dem Vorbeugemaßnahmen; und deshalb haben wir Angst, wenn die Infektion mal in diese Elendsviertel reinkommt - in Kapstadt ist es bereits passiert - und jetzt ist eine große Welle 100 km südlich von uns in Durban der Fall; und wir erwarten, dass dies früher oder später auch zu uns überschlägt. Sehr schwierig ist es natürlich auch den Leuten klarzumachen, dass sie sich schützen müssen, wenn sie selber das noch nicht erlebt haben. Das war mit der AIDS-Welle ganz genauso, den Leuten zu erzählen von einem Virus das man nicht sieht, vor dem sich zu schützen hätte, wo man seine Lebensgewohnheiten ändern müsse, dass man ihm nicht zum Opfer fällt, und erst als die Leute reihenweise gestorben sind hat man es eingesehen, und hat heutzutage AIDS ziemlich in den Griff bekommen. Und dasselbe hoffen und beten wir, dass auch mit Corona passieren wird, nur, dass die Ansteckungsgefahr X-mal größer ist als bei AIDS.

Was tun die südafrikanischen Malteser?

Wir betreiben ein großes Hospiz, das größte stationäre Hospiz in Südafrikas, und das hat drei Teilbereiche, nämlich

  1. zum ersten die AIDS-Behandlung. Wir haben über 700 Patienten in AIDS-Behandlung. Die haben ihre Medizin für die nächsten zwei Monate im Voraus bekommen um sicherzugehen, dass sie die Medizin haben und sich nicht von zu Hause wegbewegen müssen um die Medizin zu bekommen.
  2. Wir haben ein großes stationäres Hospiz; und das ist unsere große Angst, weil wir dort natürlich größtenteils immunkompromittierte Patienten haben, aber auch geriatrische Patienten, die alt und schwach sind, und von daher zur Hochrisikogruppe gehören.
  3. Im Haus haben wir dann ein großes Kinderheim und von diesen Kindern gibt's auch sehr viele, die Vorerkrankungen haben, sodass sie auch zur Risikogruppe gehören.

Die müssen wir schützen. Was wir deshalb tun ist, dass wir strikte Maßnahmen ergriffen haben der Infektionsvorbeugung:

  • Zum einen sind keine Besucher erlaubt. Unser Tor ist geschlossen und der Wachmann lässt keinen rein.
  • Unser Personal, das natürlich rein muss, die sind strikten Desinfektionsmaßnahmen unterworfen, müssen sich die Hände mit Wasser und Seife waschen, müssen sich immer wieder die Hände desinfizieren und Schutzmasken tragen.

Ich bin aber gerade von diesem Personal sehr begeistert,

  • weil sie ganz treu ihren Dienst verrichten, weil sie nicht aus Angst zu Hause bleiben, sondern weil sie sagen „Ich bin ja der Pflegekraft. Ich kann nicht zu Hause bleiben“; und ich bewundere sie wie sie mit einer großen Hingabe auch den Leuten ihre Ängste nehmen,
  • vor allem auch wie sich unsere Erzieherinnen um die Kinder kümmern, die nicht zur Schule können. In Südafrika gibt es einen völligen Lock down, das heißt Sie dürfen nicht raus aus dem Haus, also können die Kinder natürlich auch nicht zur Schule, können keine Freunde besuchen, dürfen sich nicht außerhalb des eingezäunten Bereiches unseres Care-Zentrums bewegen; und unser Personal ist unendlich lieb mit den Kindern, kümmert sich um die Kinder, unterhält die Kinder, lernt auch mit den Kindern, dass der ausgefallene Schulunterricht so gut als möglich ersetzt wird, aber hält sie auch bei guter Laune, betätigt sich sportlich mit ihnen und pflegt einen netten Umgang im Haus miteinander. Und so bin ich unter dem Personal unheimlich dankbar dafür, dass sie hier sehr proaktiv sind. Eine nette Sache, die auch im Kinderheim geschehen ist, dass als eine Freizeitaktivität einige unserer Erzieherinnen mit den Kindern Atemschutzmasken nähen für den Eigengebrauch und das ist zum einen nicht nur unterhaltsam, sondern natürlich auch eine Schutzmaßnahme, weil es auch immer schwieriger wird an diese Schutzausrüstung heranzukommen.

Noch bekommen wir Desinfektionsmittel und Handschuhe, aber es wird immer schwieriger eine Firma zu finden die diese noch anbietet. Wo wir jetzt schon Schwierigkeiten haben sind diese Atemschutzmasken. Die zu bekommen, vor allem die medizinischen Atemschutzmasken, ist besonders schwierig.

Es gibt dann einige Leute die - sehr gut gemeint - uns aus Europa oder Amerika sagen „Wir schicken euch Sachspenden“, aber das ist momentan nicht möglich, weil der Flugverkehr ziemlich eingeschränkt ist und weil natürlich der Postverkehr hier in Südafrika auch völlig zum Erliegen gebracht ist. Es werden also weder Briefe noch Pakete befördert. Also aus dem Ausland zu schicken macht keinen Sinn. Außerdem sind die Frachtkosten für den Spender und die Zollkosten und die Formalitäten während des sogenannten Homeoffice - also des Heimbüros - unendlich schwierig und natürlich auch der Zoll für uns kostspielig und das steht oft in keinem Verhältnis zum Warenwert. Deshalb sind die besten Hilfsmöglichkeiten wirklich die, dass man uns mit Spenden hilft, dass wir eben dort, wo wir die Schutzausrüstung noch bekommen können, sie einkaufen.

Ein ganz großes anderes Manko besteht darin: Eigentlich wäre ich seit heute in Europa zu einer Spendenwerbungstour. Natürlich wurde mein Flug storniert und so kann ich dort nicht hin: Ich weiß auch gar nicht ob im Rest des Jahres dies noch möglich sein wird oder sinnvoll sein wird. Und von daher sind wir in unserer Spendenwerbung auch sehr beschränkt und beschnitten und hoffen von daher auf diesem Wege und auf elektronischem Wege an Leute heranzukommen, Ihnen ans Herz zu klopfen, und sie zu bitten, uns in unserer Arbeit mit ihren Spenden zu unterstützen.
Hier können die Leute für ihre Behandlung nicht bezahlen, weil die Menschen, um die wir uns kümmern, Habenichtse sind. Das sind Menschen, die oft gar nicht wissen wie man Krankenversicherung schreibt geschweige denn dass sie eine hätten. Es gibt ja keine Krankenversicherungspflicht in Südafrika und somit können sich nur die Wohlhabenden leisten freiwillig krankenversichert zu sein. Wir betreiben auch keine sozialunternehmerischen Dienste, wo wir unsere Hilfeleistungen verkaufen und von Krankenkassen oder anderen Kostenträgern entlohnt werden, sondern wir müssen unsere gesamte Arbeit durch Spenden und durch Zuschüsse finanzieren und sind von daher wirklich von der Spendenwerbung abhängig. Und deshalb sind wir sehr dankbar wenn uns die Leute unter die Arme greifen und uns helfen, dass wir den Menschen hier die gerade wegen der Corona Krise zu besonders gefährdet sind und so besonders hoffnungslos sind, dass wir denen helfen und neue Hoffnung schenken können.

16 Jahre AIDS-Behandlungsprogramm (1 April)

Vor 16 Jahren, am 1. April 2004, war der offizielle Beginn unseres AIDS-Behandlungsprogramms.

21 Jahre Erste Hilfe und Notdienst (30. März)

Vor 21 Jahren, am 30. März 1999, hat unser Erste Hilfe und Notdienst seinen ersten Einsatz geleistet.

Rundschreiben zur Fasten- und Osterzeit (21.3.2020)

Liebe Freunde,

Mit einem Zulu-Kunstwerk des Künstlers Joel Mbuyisa, sende ich Euch einen herzlichen vor-österlichen Gruß.
Es zeigt die Gottesmutter als Pieta, die den vom Kreuz abgenommenen Leichnam ihres Sohnes Jesus umarmt.
Ihr Herz ist angesichts der Macht des Todes gebrochen.
Sie liegt darnieder, erstarrt und regungslos wie ihr totes Kind.
So ähnlich mag es jetzt vielen ergehen angesichts der Corona-Krise, die momentan die ganze Welt in Angst und Schrecken versetzt und unsagbares Leid und viele Todesfälle verursacht.

Auch bei uns hat das Corona Virus vielem einen Strich durch die Rechnung gemacht:

  • Unser/e freiwillige/n Helfer/in Maresi und Wolfgang aus Europa haben uns am 16. März 2020 fluchtartig verlassen, um gerade noch rechtzeitig vor der Schließung der Grenzen nach Deutschland bzw. Tschechien zurückkehren zu können.
    Unser Freiwilligendienst für Ausländer ist bis auf Weiteres suspendiert.
  • Der Malteserorden hat das Kommunikatoren-Forum in Rom (20.-22. März 2020) und die Hospitaliers-Konferenz in Wien (25.-29. März 2020) abgesagt und ich musste alle geplanten Spendenwerbungstermine in Wien zwischen den beiden Konferenzen absagen und zu Hause bleiben.
    Dasselbe gilt für eine zurückgezogene Vortragseinladung des Italienischen Generalkonsulats nach Kapstadt am 6. und 7. April 2020.
  • Leider musste ich auch meinen geplanten Europaaufenthalt zwischen 20. April und 26. Juni 2020 auf unbestimmte Zeit verschieben.
    Ob eine Spendenwerbungstour nach Europa ab Juli 2020 wieder möglich und erfolgversprechend ist, erscheint momentan fraglich, aber ich kann das derzeit einfach noch nicht abschätzen.
    Sonst hoffte ich immer von Pfarreien, Vereinen, Gruppen, Schulen, Clubs u.v.m. zu möglichst erfolgversprechenden Terminen (Gottesdienste, Vorträge etc.) eingeladen zu werden und war immer dankbar, wenn mir solche Einladungen vermittelt wurden.
    Mein Terminplan ist online bei http://lagleder.net/2020.htm einsehbar.
  • Die Südafrikanische Post hat den gesamten Postverkehr eingestellt.
    Deshalb können wir weder Brief- noch Paketpost empfangen oder versenden.

Umso mehr muss ich in diesem Jahr auf diesem Wege um die weitere Unterstützung meiner Missionsarbeit betteln.
Wir müssen unsere gesamte Hilfstätigkeit ausschließlich durch Zuschüsse und Spenden finanzieren.
Die Dienste unserer Organisation und ihrer Mitglieder haben ihren Mittelpunkt im "Blessed Gérard's Care-Zentrum".
Dort betreiben wir vielfältige einander ergänzende karitative Projekte und Programme:


Momentan plagen uns besondere finanzielle Belastungen:

  • Das Ultraschallgerät des Hospizes muss ersetzt werden (Kostenvoranschlag: 12.000,-- €)
  • Die Klima- und Luftaustausch-Anlage in zwei unserer großen Krankenzimmer im Hospiz muss ersetzt werden (Kostenvoranschlag: 7.500,-- €)
  • Immer wieder müssen wir von der Regierung nicht lieferbare AIDS-Medikamente selber zukaufen. (Pufferbudget: 6.000,-- €)
  • Das Klettergerüst unseres Kindergartens muss ersetzt werden. (Kostenvoranschlag: 2.000,-- €)
  • Als Gesundheitseinrichtung sollten wir einen Defibrillator haben (Kostenvoranschlag: 1.000,-- €)
  • Das Hospiz würde gern ein EKG Gerät anschaffen (Kostenvoranschlag: 650,-- €)
  • Das Hospiz muss den Sauerstoff-Konzentrator ersetzen (Kostenvoranschlag: 460,-- €)
  • Das Hospiz würde gern einen Notfall-Wagen anschaffen (Kostenvoranschlag: 460,-- €)
  • Das Hospiz braucht vier neue Blutdruckmessgeräte (Kostenvoranschlag: 4 x 100,-- €)
  • Noch sind es rein vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung einer möglichen Corona-Infektion, die finanzielle Mehrkosten erfordern.
    Dies ist besonders notwendig, da wir sowohl im Kinderheim, aber mehr noch im Hospiz, besonders gefährdete (immungeschwächte) Patienten behandeln und betreuen.
    Aufgeblähte Preise für Flüssigseife, Papierhandtücher, Desinfektionsmittel, Schutzkleidung und Atemschutzmasken und Herumsuchen von Geschäft zu Geschäft, wo Lebensmittel und Haushaltswaren noch nicht durch Hamsterkäufe ausverkauft sind, machen uns das Leben schwer.

Der „Rundbrief 2020 · Jahresbericht 2019“ der Brotherhood of Blessed Gérard ist noch nicht fertiggestellt, aber der „Tätigkeitsbericht 2019“ ist bereits online veröffentlicht.
Viel Freude beim Lesen!

Natürlich bin ich allen, die unsere Arbeit bislang unterstützt haben, sehr zu Dank verpflichtet.
So bitte ich Euch auch weiterhin um Eure Hilfe.

In Deutschland rufen momentan viele im Gesundheitssektor tätigen auf:
„Wir bleiben für Euch da. Bleibt Ihr für uns zu Hause!“
Auch wir bleiben da für alle, die uns im Blessed Gérard’s Care Centre anvertraut sind.
Bleibt Ihr uns von zu Hause verbunden im Gebet und in der Unterstützung derer, die sich selbst nicht helfen können.

Ich möchte aber auch an dieser Stelle all unseren von der Corona Krise betroffenen Mitgliedern, Wohltätern und Freunden versichern, dass wir fest mit Ihnen bei der täglichen Hl. Messe (werktags um 7³° Uhr und sonntags um 9³° Uhr in der Blessed Gérard’s Kirche) und der täglichen Eucharistischen Anbetung (um 19°° Uhr in der Blessed Gérard’s Kapelle) im Gebet verbunden sind.
Besonders beten wir dabei für die am meisten Betroffenen unter den Adressaten dieses Schreibens.

Ich wünsche Euch, liebe Freunde, von Herzen eine gesegnete Fasten- und Osterzeit
und bleibe mit freundlichen Grüßen

Euer Pater Gerhard

Brotherhood of Blessed Gerard | P O Box 440 | Mandeni 4490 | South Africa
Telefon +27 82 492 4043 und +49 151 1082 1467
Telefax +27 86 693 8940 | father(at)bbg.org(dot)za | www.bbg.org.za
WhatsApp: https://wa.me/4915110821467

27 Jahre Klinik für unter-, mangel- und fehlernährte Kinder (15. März)

Vor 27 Jahren, am 15. März 1993, wurde unsere Klinik für unter-, mangel- und fehlernährte Kinder eröffnet.

27 Jahre Stipendienfonds (3. Februar)

Vor 27 Jahren, am 3. Februar 1993, zahlte der Blessed Gérard's Stipendienfonds sein erstes Stipendium aus.

24 Jahre Katastrophenhilfe (26. Januar)

Vor 24 Jahren, am 26. Januar 1996, wurde Blessed Gérard's Katastrophenhilfe-Projekt begonnen, als das Ministerium für Wasserangelegenheiten eine Überschwemmungswarnung u.a. für alle Menschen, die entlang des Tugela-Flusses leben, erteilte.

27 Jahre Nothilfe (4. Januar)

Vor 27 Jahren, am 4. Januar 1993, hat der Blessed Gérard's Nothilfe-Fonds seine Arbeit aufgenommen. Wir helfen Menschen im Großraum Mandeni in Fällen unmittelbarer Not,
Zum Beispiel

  • geben wir hungernden Familien Lebensmittel,
  • armen Menschen Kleidung,
  • bedürftigen Menschen, deren Hütte niedergebrannt ist, Baumaterialien oder
  • beraten Menschen in verschiedensten Not- und Konfliktsituationen.

Weihnachts- und Neujahrs-Rundschreiben 2019

Gottes Segen zur Weihnacht und für jeden Tag des Neuen Jahres 2020!

Mit unseren Weihnachts- und Neujahrswünschen möchten wir Dir auch ein ganz persönlichen Gruß schicken.
Jenen, die ich im vergangenen Jahr persönlich treffen konnte, danke ich für die Begegnung.
Jenen, welche die Verbindung mit uns über Briefe, Telefonate, Soziale Medien oder elektronische Korrespondenz aufrechterhalten haben, danke ich für die Verbundenheit.
Ein besonders herzliches „Vergelt’s Gott“ sage ich jenen, die unsere Hilfe für Menschen in Not im Zululand/Südafrika im vergangenen Jahr durch ihr Gebet und/oder Spenden unterstützt haben.

Wie wir die uns anvertrauten Spenden verwenden ist in unseren vielfachen Veröffentlichungen sichtbar:

Oft werden wir gefragt, was wir denn am Dringendsten brauchen.
Am meisten helfen – ehrlich gesagt – nicht zweckgebundene Spenden, die wir dort einsetzen können, wo es am nötigsten ist.

Spendenkonto in Deutschland: Bruderschaft des Seligen Gerhard e.V. · IBAN: DE37 7215 2070 0000 0120 21 · SWIFT-BIC: BYLADEM1NEB

Eine andere oft gestellte Frage ist wie weit der Spendeneuro reicht.
So haben wir unsere Buchhaltung gebeten, ein paar Beispiele zu nennen, die veranschaulichen, was wir mit wie vielen Euro kaufen bzw. bezahlen können:

Das bewirkt Deine Spende:
Einmalige Spenden

Mit einer Spende von

  • 30 € können wir ein Dreirad für eines unserer Kleinkinder im Kinderheim kaufen.
  • 60 € können wir einen Kinderwagen für unsere Babyeinheit im Kinderheim kaufen
  • 170 € können wir ein Jahr lang einen ambulanten HIV-Patienten betreuen.
  • 300 € können wir eine neue Couchgarnitur für unsere Kinder in ihrem Fernsehzimmer in unserem Kinderheim erwerben.
  • 450 € können wir ein Krankenhausbett in unserem Hospiz ersetzen.
  • 600 € können wir eine Bügelmaschine für die Wäscherei kaufen, das die Bettwäsche und Kleidung von 40 Patienten und 65 Kindern täglich wäscht.
  • 1 000 € können wir einen Computer für das Kinderheim kaufen.
  • 1 000 € können wir einen ausgedienten Computer in den Büros unserer Mitarbeiter ersetzen, z. B. in den Büros unserer Sozialarbeiter und der Hospiz-Daten-Erfasserin.

Regelmäßige Spenden

Mit …

  • 70 € pro Monat können wir einem Kind in unserem Kinderheim 3 Mahlzeiten pro Tag anbieten.
  • 100 €

    • pro Jahr können wir die Müllabfuhr bezahlen.
    • pro Monat können wir sicherstellen, dass die Mitarbeiter, die Hausbesuche machen, immer sicher und erreichbar sind, indem wir ihre Telekommunikationskosten bezahlen.

  • 150 € pro Jahr können wir ein unterernährtes Baby mit Nahrungsergänzungsmitteln versorgen.
  • 200 € pro Monat können wir sicherstellen, dass unsere Hospizpatienten geeignete Krankenhauskleidung und Bettwäsche haben.
  • 250 € pro Jahr können wir einem Kind aus unserem Kinderheim eine fundierte und ganzheitliche Ausbildung bieten, einschließlich außerschulischer Aktivitäten.
  • 500 € können wir einen Monat lang für den gesamten Bedarf an Kleidung und Wäsche sorgen.

 

Nachhaltige Unterstützung

Falls Du Dich in der Lage siehst zur Nachhaltigkeit und damit zur langfristigen Zukunftssicherung unserer karitativen Einrichtungen beizutragen, sind wir Dir sehr dankbar, wenn Du eine Zustiftung zu unserer Stiftung machst.

Kontoinhaber: Bruderschaft des Seligen Gerhard Stiftung
Vermerk: Verbrauchsvermögen
IBAN: DE55 7509 0300 0001 1815 64
SWIFT-BIC: GENODEF1M05

Posthume Unterstützung

Willst Du über Deinen Tod hinaus durch uns Gutes für die uns anvertrauten Hilfsbedürftigen tun?
Dann denke bitte an uns, wenn Du Deinen Letzten Willen formulierst und begünstige uns bitte mit einem Vermächtnis oder einer Erbeinsetzung.
Bitte gib bei Vermächtnissen und Erbeinsetzungen nicht „Pater Gerhard Lagleder“ oder die „Brotherhood of Blessed Gérard“ mit Sitz in Mandeni/Südafrika als Begünstigten an, sondern gib unseren deutschen Förderverein, die „Bruderschaft des Seligen Gerhard e.V.“ mit Sitz in Neuburg, oder die „Bruderschaft des Seligen Gerhard Stiftung“ mit Sitz in Regensburg an, die beide von der Erbschaftssteuer befreit sind.

Vielen Dank für Deine Hilfe!

Als kleines Dankeschön haben wir unseren Jahreskalender für 2020 zum Herunterladen bereitgestellt: calendar-2020

Seine Bilder wollen Dir zeigen, dass wir eben auch durch Deine Hilfe so viele Tränen trocknen, so viele Kranke gesundmachen, so vielen Hoffnungslosen Trost und neue Hoffnung schenken und so vielen Sterbenden ihr Leben trotzdem lebenswert machen können.

So bleibe ich mit besonders herzlichen und dankbaren Grüßen

Stets Dein Pater Gerhard

P.S.: Ich möchte schon jetzt darauf hinweisen, dass ich auch im kommenden Jahr 2020 wieder in Europa sein werde. Der Terminkalender ist jetzt schon online bei http://lagleder.net/2020.htm. Ich freue mich auf Einladungen!

 

27 Jahre Hilfsfonds für Arme Kranke (18. Dezember)

Vor 27 Jahren, am 18. Dezember 1992, begann die Tätigkeit unseres Hilfsfonds für arme Kranke.

Blessed Gérard's Care Zentrum - aus der Drohnenperspektive

Unsere aktuelle Präsentation (5.12.2019)

Unser aktuelles Rundschreiben (18.11.2019)

Liebe Freunde,

Mit großer Dankbarkeit für Ihre großzügige Unterstützung im vergangenen Jahr möchten wir Ihnen heute als kleines Dankeschön unseren Jahreskalender für 2020 übersenden.

Im vergangenen Jahr hat sich leider unser kleines Schwesternkloster (Blessed Gérard’s Convent) von bislang drei einheimischen Benediktinerinnen (vom Mutterhaus Twasana im Zululand) aufgelöst.
Sr. Augustine ist bei einem Verkehrsunfall im Oktober 2018 verstorben, Sr. Conradine ist in ihrem Altersruhestand in ihr Mutterhaus nach Twasana zurückgekehrt und Sr. Edith ist als Patientin in unser Hospiz übergewechselt.

Das dadurch leer gewordene Gebäude wird jetzt als Übergangswohnheim für junge Männer benutzt, die unserem Kinderheim entwachsen und so schwer lernbehindert sind, dass sie nicht in der Lage sind eine Berufsausbildung zu absolvieren.
Momentan helfen diese jungen Männer in der Hausmeisterei des Blessed Gérard’s Care Zentrums mit.
Unser Traum ist jedoch einmal eine „beschützende Werkstätte“ zu etablieren, in der die jungen Männer Dinge produzieren und sich damit langfristig ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können.
Ob und wann das evtl. möglich wird ist noch sehr unklar.
Jedenfalls werden bald auch weitere Bewohner dort einziehen, die momentan noch als Jugendliche in unserem Kinderheim leben.

Oft werden wir gefragt, was wir denn eigentlich brauchen.
Am liebsten sind uns – ehrlich gesagt – nicht zweckgebundene Spenden, mit denen wir je nach aktuellem Bedarf die anfallenden Kosten unserer vielschichtigen Hilfstätigkeiten bezahlen können.

Eine andere oft gestellte Frage ist wie weit der Spendeneuro reicht.
So haben wir unsere Buchhaltung gebeten ein paar Beispiele zu nennen, die veranschaulichen, was wir mit wie vielen Euro kaufen bzw. bezahlen können.

Einmalige Spenden

Mit einer Spende von

  • 30 € können wir ein Dreirad für eines unserer Kleinkinder im Kinderheim kaufen.
  • 60 € können wir einen Kinderwagen für unsere Babyeinheit im Kinderheim kaufen
  • 170 € können wir ein Jahr lang einen ambulanten HIV-Patienten betreuen.
  • 300 € können wir eine neue Couchgarnitur für unsere Kinder in ihrem Fernsehzimmer in unserem Kinderheim erwerben.
  • 450 € können wir ein Krankenhausbett in unserem Hospiz ersetzen.
  • 600 € können wir eine Bügelmaschine für die Wäscherei kaufen, das die Bettwäsche und Kleidung von 40 Patienten und 65 Kindern täglich wäscht.
  • 1 000 € können wir einen Computer für das Kinderheim kaufen.
  • 1 000 € können wir einen ausgedienten Computer in den Büros unserer Mitarbeiter ersetzen, z. B. in den Büros unserer Sozialarbeiter und der Hospiz-Daten-Erfasserin.

Regelmäßige Spenden

Mit …

  • 50 € pro Tag können wir …

    • die Medikamente für das Hospiz kaufen, wo 40 Patienten aufgenommen werden können.
    • 4 Studierenden ein Stipendium zur Verfügung stellen.
    • eine hygienische Hospizumgebung sicherstellen, indem wir dafür sorgen, dass der kontaminierte / medizinische Abfall sicher entsorgt wird.

  • 70 € pro Monat können wir 3 Mahlzeiten pro Tag und Kind in unserem Kinderheim anbieten.
  • 100 €

    • pro Tag können wir die Stromversorgung der gesamten Anlage sicherstellen.
    • pro Jahr können wir die Müllabfuhr bezahlen.
    • pro Monat können wir sicherstellen, dass die Mitarbeiter, die Hausbesuche machen, immer sicher und erreichbar sind, indem wir ihre Telekommunikationskosten bezahlen.

  • 150 € pro Jahr können wir ein unterernährtes Kind mit Nahrungsergänzungsmitteln versorgen.
  • 200 € pro Monat können wir sicherstellen, dass Hospizpatienten geeignete Krankenhauskleidung und Bettwäsche haben.
  • 250 € pro Jahr können wir einem Kind aus unserem Kinderheim eine fundierte und ganzheitliche Ausbildung bieten, einschließlich außerschulischer Aktivitäten.
  • 500 € pro Monat können wir für den gesamten Bedarf an Kleidung und Wäsche sorgen.

Nachhaltige Spenden

Falls Sie sich in der Lage sehen zur Nachhaltigkeit und damit zur langfristigen Zukunftssicherung unserer karitativen Einrichtungen beizutragen sind wir sehr dankbar, wenn Sie eine Zustiftung zu unserer Stiftung machen.

Kontoinhaber:    Bruderschaft des Seligen Gerhard Stiftung
Vermerk:  Verbrauchsvermögen
IBAN: DE55 7509 0300 0001 1815 64
SWIFT-BIC: GENODEF1M05

Posthume Spenden

Wir sind natürlich auch äußerst dankbar sind, wenn jemand bereit ist, auch über seinen Tod hinaus durch uns Gutes zu tun.
Bitte denken Sie an uns, wenn Sie in Ihrem Letzten Willen diesbezüglich eine testamentarische Verfügung machen möchten.
Bitte bei Vermächtnissen auf keinen Fall „Pater Gerhard Lagleder“ oder die „Brotherhood of Blessed Gérard“ mit Sitz in Mandeni/Südafrika als Begünstigten nennen, sondern den „Bruderschaft des Seligen Gerhard e.V.“ mit Sitz in Neuburg oder die „Bruderschaft des Seligen Gerhard Stiftung“ mit Sitz in Regensburg, die beide von der Erbschaftssteuer befreit sind.

Nun möchten wir Ihnen von Herzen einen guten Advent und dann ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen und bedanken uns nochmals sehr herzlich für Ihre großzügige Unterstützung unserer Hilfstätigkeit im Zululand/Südafrika.

Mit freundlichen und sehr dankbaren Grüßen

Ihr Pater Gerhard T. Lagleder OSB

27 Jahre Brotherhood of Blessed Gérard (28. Oktober)

Vor 27 Jahren, am 28. Oktober 1992, wurde die Brotherhood of Blessed Gérard in der Hauskapelle des Pfarrhofes von Mandeni durch Pater Gerhard Lagleder OSB, Dr. Paul und Sr. Thuli Thabethe, sowie Geoff und Clare Kalkwarf gegründet.

Mehr darüber in unserer Chronik.

Vor 23 Jahren, am 3. September 1996, wurde unser Care Zentrum und Hospiz eingeweiht und eröffnet und unsere Kirche gesegnet.

19 Jahre Kinderheim (9. Juli)

Vor 19 Jahren, am 9. Juli 2000, wurde unser Kinderheim gegründet.

25 Jahre AIDS Aufklärung und Beratung (23. Mai)

Vor 25 Jahren, am 23. Mai 1994, begannen wir unser AIDS Aufklärungs- und Beratungs-Programm.

Aktuelle Reportage über unser AIDS-Behandlungsprogramm (13. Mai 2019)


Weitere Informationen

Wir brauchen dringend Ihre Hilfe!