Josephs Geschichte stammt aus dem Rundbrief Nr. 35 (2016). Der Name ist im Original als Pseudonym gekennzeichnet. Nach einem Schlaganfall konnte er nicht mehr arbeiten oder gehen. Seit März 2014 lebte er im Blessed Gérard’s Hospiz, weil seine Familie die notwendige Pflege zu Hause nicht leisten konnte.
Zuvor hatte Joseph in Johannesburg in einem Zentrum gearbeitet, das benachteiligten Menschen Beschäftigungsmöglichkeiten eröffnen wollte. Er dachte weiterhin an seine drei Kinder. Im Hospiz erlebte er die Pflegekräfte und Freiwilligen als zugewandt und fühlte sich nach eigenen Worten wie in einer Familie. Gebet und Gesang in der Kirche gaben ihm Halt.
Anderen kranken Menschen riet Joseph, sich selbst nicht aufzugeben und Hilfe anzunehmen, wenn sie gebraucht wird. Sein Bericht zeigt, wie viel menschliche Nähe neben medizinischer Pflege bedeuten kann.
Quelle: Rundbrief Nr. 35, Seite 8. Das Datum oben bezeichnet die Rundbriefausgabe, nicht den genauen Tag des Gesprächs.