Blessed Gérard's HAART-Programm – Hoffnung für Menschen mit HIV und AIDS
Hoffnung für Menschen mit HIV und AIDS
Wir behandeln nicht nur eine Krankheit. Wir begleiten Menschen.
Eine HIV-Infektion und eine AIDS-Erkrankung müssen heute kein Todesurteil mehr sein. Mit einer rechtzeitigen Behandlung, persönlicher Begleitung und verlässlicher Unterstützung können viele Menschen wieder Hoffnung schöpfen und ein selbstbestimmtes Leben führen.
Noch vor wenigen Jahrzehnten bedeutete eine AIDS-Erkrankung für viele Menschen im Zululand den sicheren Tod.
Familien verloren Mütter und Väter, Kinder wurden zu Waisen, und ganze Dorfgemeinschaften litten unter den Folgen der Epidemie.
Heute gibt es Hoffnung. Moderne antiretrovirale Medikamente unterdrücken die Vermehrung des HI-Virus.
Dadurch kann das Fortschreiten der Infektion zu AIDS verhindert werden.
Bei bereits an AIDS erkrankten Menschen können sich das Immunsystem und der allgemeine Gesundheitszustand unter einer konsequenten Behandlung oftmals erheblich verbessern.
Seit vielen Jahren begleitet das Blessed Gérard’s Care Centre Menschen mit HIV und AIDS.
Im Jahr 2004 begann unser eigenes HAART-Programm zur hochaktiven antiretroviralen Behandlung von AIDS-Patientinnen und -Patienten.
Wir verbinden medizinische Behandlung mit persönlicher Begleitung, sozialer Unterstützung und menschlicher Zuwendung – denn erfolgreiche Therapie bedeutet weit mehr als die regelmäßige Einnahme von Medikamenten.
Ganzheitliche Hilfe
Eine erfolgreiche AIDS-Behandlung umfasst weit mehr als die regelmäßige Einnahme von Medikamenten.
Deshalb verbinden wir die medizinische Versorgung mit persönlicher Begleitung und praktischer Unterstützung.
Zu unserem Programm gehören:
- eine sorgfältige Vorbereitung auf die antiretrovirale Therapie,
- die Behandlung von AIDS und damit verbundenen Begleiterkrankungen,
- regelmäßige medizinische Kontrollen,
- Unterstützung bei der zuverlässigen Einnahme der Medikamente,
- Hausbesuche,
- Ernährungsberatung und Hilfe bei Mangelernährung,
- psychosoziale und seelsorgliche Begleitung,
- Beratung bei sozialen und wirtschaftlichen Problemen.
So begleiten wir nicht nur eine Erkrankung, sondern den ganzen Menschen – mit seiner persönlichen Geschichte, seiner Familie und seinen Zukunftsperspektiven.
Der Wendepunkt
Als wir unser Programm begannen, waren antiretrovirale Medikamente für die meisten Menschen im Zululand unerreichbar. Viele verloren jede Hoffnung. Gemeinsam mit engagierten Partnern gelang es uns, eines der ersten gemeindenahen HAART-Programme in der Region aufzubauen.
Behandlung, die Leben verändert
Die Wirkung unseres Programms zeigt sich vor allem im Leben der Menschen, die wir begleiten. Schwer erkrankte Patientinnen und Patienten können sich unter der Therapie gesundheitlich erholen, wieder für ihre Familien sorgen und neue Zukunftsperspektiven entwickeln.
Viele Menschen, die früher kaum Hoffnung auf Genesung hatten, können heute über Jahre hinweg ein aktives und selbstbestimmtes Leben führen. Voraussetzung dafür sind eine konsequente Behandlung, zuverlässige Medikamenteneinnahme und eine kontinuierliche persönliche Begleitung.
Internationale Anerkennung
Im Jahr 2026 stellte Pater Gérard Lagleder die Erfahrungen des HAART-Programms des Blessed Gérard’s Care Centre bei einem Side Event im Rahmen des High-Level Meeting der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS in New York vor. Der Vortrag zeigt, wie eine ganzheitliche, gemeindenahe AIDS-Behandlung und persönliche Begleitung auch in ländlichen Regionen erfolgreich umgesetzt werden kann.
Seit mehr als drei Jahrzehnten begleiten wir Menschen mit HIV und AIDS im Zululand. Jede erfolgreiche Behandlung, jede überwundene Krise und jedes gerettete Leben bestärken uns in unserem Auftrag: Menschen Hoffnung zu schenken – medizinisch, menschlich und im Geist christlicher Nächstenliebe.
Geschichten der Hoffnung
"Es war erfüllend, Hilfe leisten zu können"
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Etwa die Hälfte der AIDS-Patienten leidet an Lungentuberkulose. Viele weigern sich, Medikamente einzunehmen aus Unverständnis, dass dies wirklich notwendig ist.
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Wir, die Brotherhood of Blessed Gérard, versuchten unter der Schirmherrschaft von Dr. Thabethe, die örtlichen Gemeinden auf die Gefahr, sich mit dem HIV-Virus…
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