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Brotherhood of Blessed Gérard

Nothilfe-Fonds

Wir helfen Menschen im Großraum Mandeni in Fällen unmittelbarer Not,

Zum Beispiel geben wir

  • hungernden Familien Lebensmittel, 
  • Armen Menschen Kleidung,
  • bedürftigen Menschen, deren Hütte niedergebrannt ist, Baumaterialien oder
  • beraten Menschen in verschiedensten Not- und Konfliktsituationen.

Haus durch Brand zerstört (25.8.2020)

Unsere Sozialarbeiterin Nana Masikane berichtet:

„Wir haben einen Bericht über Herrn Lungani Fakude erhalten, dessen Haus am 25. August 2020 nachts durch einen Brand zerstört wurde. Am 26. August 2020 machte ich einen Hausbesuch der Folgendes ergab:
Herr Fakude lebt bei Masomonco in Mandeni.  Er lebt mit seiner 31-jährigen Schwester, Miss Dumsile Fakude, und seinem 10-jährigen Neffen Sikhona Biyela zusammen.  Sowohl Herr Fakude als auch seine Schwester sind arbeitslos.  Die einzige Einnahmequelle ist das Kindergeld von 22 Euro pro Monat, das Miss Fakude für ihren Sohn erhält.
Miss Fakude und ihr Sohn schlafen im Hauptgebäude, das aus zwei Schlafzimmern, einer Küche und einem Wohnzimmer besteht.  Herr Fakude hatte eine Rundhütte und alle seine Sachen befanden sich in diesem Haus.  Er ist jetzt mit seiner Schwester in das Hauptgebäude gezogen.  Herr Fakude berichtete, dass er am Montag wegen eines Stromausfalls eine Kerze benutzt habe.  Er ging für kurze Zeit in einen Laden und als er zurückkam, brannte sein Haus.  Alle seine Sachen, einschließlich Bett, Kühlschrank, Decken und Kleidung im Haus verbrannten im Haus. Sein Ausweis war auch im Haus und verbrannte ebenfalls .
Wir brachten ihnen Lebensmittel, Kochutensilien, Kleidung und Decken.“

 

Brandkatastrophe (4.9.2019)

Ein kurzer Bericht eines unserer Sozialarbeiter über die Brandkatastrophe der Familie K.

Am 4. September 2019 gegen 14°° Uhr brach im Haus eine Brandkatastrophe aus und fünf ihrer runden Hütten wurden verbrannt. Sie versuchten, einige ihrer Habseligkeiten zu retten, aber es war vergebens. Frau K. war allein zu Hause, ihr Sohn war in der Schule, ihre Töchter waren unterwegs und ihr Enkel, ein Jahr und vier Monate alt, war in der Klinik. Sie leben in der Nähe eines riesigen Waldes und das Feuer kam von dort.

Sie hatten keine Ahnung, was das Feuer ausgelöst hat.

Frau K. ist die Ernährerin der fünfköpfigen Familie, die monatlich 500 Rand (30 €) durch Reinigungsarbeiten in ihrer Gegend verdient.

Wir haben sie ins Hospiz gebracht, nur weil sie absolut keine Unterkunft hatten.

Sie blieben ein paar Nächte in unserer Station 6.

Dann half die Gemeinde beim Aufbau eines kleinen Zeltes für die Familie, sagte aber auch, dass sie keine weitere Hilfe leisten können.

Jetzt wohnen sie bei ihren Nachbarn.

Wir haben sie drei Monate lang mit Kleidung, Decken, Küchenutensilien und Lebensmittelpaketen unterstützt, um die dringendsten Bedürfnisse zu befriedigen.

 

Ein Stück Südafrika wie kein Tourist es kennt (1993)

In unserem Videofilm "Ein Stück Südafrika wie kein Tourist es kennt" berichten wir über den Nothilfe-Fonds wie folgt:

Auch in vielen anderen Fällen, in denen Menschen unerwartet Hilfe benötigen, helfen wir:

wir geben z.B.

  • hungernden Familien Nahrungsmittel,
  • bedürftigen Menschen Kleidung
  • und haben auch schon mit Baumaterial ausgeholfen, wenn armen Leuten die Hütte niederbrannte.

Immer wieder treten Hilfesuchende an uns heran, die für die Probleme ihres Lebens selber keine Lösungen finden. Ihnen stehen wir so gut wir können mit Rat und Tat zur Seite.

Ein Stück Afrika wie kein Tourist es kennt (1993)

In ihrem Artikel "Ein Stück Afrika wie kein Tourist es kennt" schreibt Diane von Wrede:

"Mit Pater Gerhard besuchte ich eines Nachmittags einen alten Mann, der an einer schlimmen Hautkrankheit leidet, welche ihm ständigen Juckreiz bereitete.
Er konnte zwar im Krankenhaus mehrmals erfolgreich behandelt werden, jedoch war es äußerst problematisch, die medizinischen Anweisungen - viermal täglich gründlich waschen und eine Salbe auftragen, zusätzlich Kleidung und Bettwäsche stets gut zu reinigen - in seiner Buschbehausung zu befolgen; die nächstliegende Wasserstelle befindet sich nämlich etwa 10 Kilometer entfernt.
Somit infizierte er sich immer wieder aufs Neue.
Aus Spendengeldern der Bruderschaft wurde ihm daraufhin direkt am Haus ein eigener Wassertank gebaut, aus dem er nun immer das Wasser schöpfen kann.
Nur durch diese verhältnismäßig "belanglose" Maßnahme konnte seine Krankheit inzwischen unter Kontrolle gebracht werden."

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