Sicelo begegnete Maresi Rehder im Hospiz. Er war 26 Jahre alt, hatte zwei Kinder und hatte durch seine Krankheit Arbeit und Kraft verloren. Im Hospiz erhielt er Pflege und wurde in das Behandlungsprogramm aufgenommen. Kurz vor seiner Entlassung ließ er sich fotografieren: Er freute sich darauf, nach Hause zurückzukehren, wieder arbeiten zu können und seine Kinder aufwachsen zu sehen.
Busisiwe lebte mit ihrem Mann in einer abgelegenen Siedlung. Ihre eingeschränkte Beweglichkeit und das unwegsame Gelände machten den Weg zu ärztlicher Hilfe fast unmöglich. Das ambulante Pflegeteam besuchte sie regelmäßig, kümmerte sich um ihre Medikamente und organisierte bei Bedarf Fahrten zur Praxis oder ins Krankenhaus.
Die beiden Begegnungen zeigen, weshalb stationäre Pflege und Hausbesuche zusammengehören: Hilfe muss auch Menschen erreichen, die nicht selbst zum Care Centre kommen können.
Nach „Encounters of Tender Loving Care“ von Maresi Rehder, Rundbrief Nr. 33 (2014), S. 3. Rundbrief lesen (PDF)