Thomas Müllers Hausbesuche im Zululand

Krankenwagen und Menschen in einer Siedlung; Archivfoto aus Rundbrief Nr. 25 (2005).
Archivfoto eines Hausbesuchs aus Rundbrief Nr. 25. Die abgebildeten Personen werden im Text nicht identifiziert.

Im Rundbrief Nr. 25 erzählt der ehrenamtliche Helfer Thomas Müller von Fahrten zu kranken Menschen in ihren Häusern. Für einen Hausbesuch musste das Team über schlechte Wege fahren und das letzte Stück mit einer leichten Trage zu Fuß gehen. Die Patientin wollte mitkommen; eine Schwester entschied, dass sie im Hospiz aufgenommen werden konnte.

Bei einem weiteren Besuch erfuhr eine Patientin, dass ihr Bruder, der sie bisher versorgt hatte, gestorben war. Nach einem behutsamen Gespräch willigte sie ein, ins Care Centre mitzufahren. Müller beschrieb diese Fahrten im Fahrtenbuch mit einem einzigen Buchstaben: „A“ für Assessment. Für ihn stand dahinter jedes Mal ein Menschenschicksal.

Das Archivfoto aus demselben Rundbrief zeigt einen Krankenwagen bei einem Hausbesuch; die abgebildeten Personen werden hier nicht mit den Patientinnen gleichgesetzt.

Quelle: Rundbrief Nr. 25 (2005), S. 6: „A für ein Menschenschicksal“.


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