2011 wechselte die Freiwillige Iona Hughan nach einigen Wochen im Kinderheim in das Hospiz. Die Mitarbeiterin Fanele riet ihr, die Patientinnen wie die eigene Großmutter zu behandeln und selbst kleine Handgriffe mit Geduld und ganzem Herzen auszuführen. Iona erlebte, wie gemeinsames Singen, ein freundlicher Gruß und das Halten einer Hand Nähe schufen.
Besonders blieb ihr die Begleitung eines ungenannten Mannes in Erinnerung, der im Hospiz starb. Das Team sorgte für Ruhe und Komfort, betete für ihn und ging auch nach seinem Tod respektvoll mit ihm um. Iona schrieb, dass sie ihn wie einen Bruder behandelt hätte. Ihr Bericht zeigt, was würdevolle Begleitung am Lebensende bedeutet. Der Patient wird hier aus Rücksicht auf seine Privatsphäre nicht identifiziert.
Quelle: Rundbrief Nr. 31, S. 3–4 (PDF).