Khethiwe: Mit der Großmutter nach Hause

Porträt von Diakon Thomas Müller in Ordenskleidung, Rundbrief Nr. 26 (2006/2007).
Thomas Müller verfasste die anonymisierte Erzählung über „Khethiwe“. Das Foto zeigt den Autor, nicht das Kind.

Im Rundbrief Nr. 26 erzählt der freiwillige Helfer und Diakon Thomas Müller von einem schwer kranken Kleinkind, das er „Khethiwe“ nennt. Der Rundbrief erklärt ausdrücklich, dass die Namen Pseudonyme sind und Müller für seine Artikel mitunter mehrere Fälle und Szenen zu einer Geschichte zusammenfasste. Der Bericht ist deshalb als anonymisierte, teilweise verdichtete Erzählung aus der damaligen Arbeit zu lesen.

Als das Kind ins Pflegezentrum kam, war sein Zustand kritisch. Seine Mutter starb kurz nach der Aufnahme. Das Team versorgte das Mädchen, und seine Großmutter nahm regelmäßig einen weiten Weg auf sich, um es zu besuchen. Mit Ernährung und Pflege gewann das Kind wieder Kraft. Die Großmutter stimmte der antiretroviralen Behandlung zu und nahm an der erforderlichen Schulung teil.

Nach knapp sechs Monaten, in denen das Team zunächst um das Leben des Kindes gebangt hatte, konnte es laut dem Rundbrief an der Hand seiner Großmutter das Care Centre verlassen. Über seinen weiteren Lebensweg berichtet die Quelle nicht. Das Bild zeigt Thomas Müller, den Verfasser des Berichts, nicht das beschriebene Kind.

Quelle: Rundbrief Nr. 26 (2006/2007), S. 2: „Khethiwe darf leben“.


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