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Blessed Gérard's Kindergarten

Wir bieten den uns anvertrauten Kindern die große Chance einer fundierten Vorschulerziehung.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Kinder, die im Vorschulalter ohne größere intellektuelle Anregungen weitgehend sich selbst überlassen sind, sich später in der Schule sehr schwer tun.

Mit unserer Vorschulerziehung verhelfen wir diesen Kindern zu einem erfolgreicheren Start in der Schule. Zahlreiche positive Rückmeldungen von unseren Schulkindern bestätigen dies.

Den Müttern bietet unser Kindergarten die Chance arbeiten zu gehen, um den nötigen Lebensunterhalt zu verdienen, und gleichzeitig ihre Kinder liebevoll und gut versorgt zu wissen.

Hintergrund:

Unser Kindergarten befindet sich in Whebede.
In dieser Gegend wohnen die meisten Menschen in sehr ärmlichen Verhältnissen.
Viele Familienväter sind gezwungen, als Wanderarbeiter (z. B. in den Hafen von Durban oder in die Goldbergwerke nach Johannesburg oder noch weiter) weg zu ziehen, um Arbeit zu finden.
Oft kommen sie nur ein- oder zweimal im Jahr nach Hause und verlassen nach kurzer Zeit ihre Frau und die stetig wachsende Kinderschar wieder.

Häufig müssen Mütter alleine für sich und die Kinder sorgen.
Allzu oft schicken Väter kein Geld nach Hause.

Diese Not war der Grund, warum wir den Kindergarten schon 1995 eröffnet haben und seither mit ständig wachsender Kinderzahl betreiben.

Aus dem Film "Eine unvergängliche Bruderschaft" - 2001

Unser Kindergarten


 


„Wir haben einen Kindergarten in Whebede gebaut und betreiben den dort. Dieses Whebede ist 25 Kilometer von hier entfernt.

Warum betreiben wir ein Projekt, das so weit weg ist? Der eigentliche Grund ist der, dass dies eine sehr ärmliche Gegend ist.

Die Väter der Familien sind oft sehr weit weg beschäftigt. Wir sprechen von Wanderarbeit, d.h. der Papi arbeitet in Durban im Hafen oder in Johannesburg in den Goldbergwerken oder wo auch immer sehr weit weg von zu Hause. Viele dieser Väter kommen vielleicht ein- oder zweimal pro Jahr nur nach Hause, schenken ihrer Frau ein neues Kind und machen sich dann wieder aus dem Staub. Viele dieser Väter schicken dann auch kein Geld nach Hause, um die Frau und die Kinder zu unterstützen und die arme Mutter muss irgendwie schauen, wie sie selber zurecht kommt. Um nun diesen Müttern zu ermöglichen, dass sie arbeiten gehen und damit für ihre Kinder und für sich selber Geld zu verdienen, haben wir den Kindergarten eingerichtet.

Der zweite Grund ist eigentlich der, dass die Kinder, die in einer Busch-Umgebung aufwachsen, sehr wenig geistige Stimulierung erhalten.

Das heißt, wenn mein Lebenskreis einfach nur daraus besteht, dass ich Hühner und Ziegen und Rinder hüte und sonst keinen geistigen Anregungen ausgesetzt bin, tun sich die Kinder nachher in der Schule sehr schwer.

Was wir in unserem Kindergarten betreiben ist ganz bewusste Vorschulerziehung, um durch diese Vorschulerziehung es den Kindern zu ermöglichen, in der Schule später besser mitzukommen und wir haben auch von vielen Kindern bereits Rückmeldungen bekommen, die uns eben erzählt haben, dass es ihnen in der Schule so gut geht und dass sie so dankbar sind für die Erziehung, die sie dort bekommen haben.


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