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Brotherhood of Blessed Gérard

Die Brotherhood of Blessed Gérard ist die Hilfsorganisation des Malteserordens in Südafrika

Auszug aus unseren Statuten:

Die Brotherhood of Blessed Gérard ist dem Souveränen Malteser-Ritter-Orden als autonome Körperschaft (Werk) angeschlossen.

Auszug aus der offiziellen Mitteilung des Hospitaliers des Malteserordens vom 3.5.1993:

Verehrter, lieber Pater Gerhard Lagleder,
in der Sitzung des Souveränen Rates am 20. April habe ich die Brotherhood of the Blessed Gerard vorgestellt und Ihre Initiative hat einstimmig Zustimmung erfahren.
Es haben sich keine Widersprüche dagegen erhoben, die Bruderschaft in den Kreis der Hilfsorganisationen des Ordens aufzunehmen.
Auch das Emblem hat Zustimmung gefunden. ...
Ich wünsche Ihnen Erfolg und Gottes Segen für Ihre Arbeit und die Aufgaben der Bruderschaft in Süd-Afrika.
Mit herzlichen Grüßen
Albrecht Freiherr von Boeselager


Die dreifache Natur des Malteserordens

Der Malteserorden ist ein Subjekt des Völkerrechts. Als solches unterhält er

  • gegenseitige diplomatische Beziehungen mit über 100 Staaten und hat
  • diplomatische Vertretungen bei vielen internationalen Organisationen, z.B. der UNO.

Der Malteserorden ist eine internationale Hilfsgesellschaft. Er betreibt

  • internationale Hilfsorganisationen (z.B. Malteser International) und
  • nationale Hilfsorganisationen.
    Die Brotherhood of Blessed Gérard ist die Hilfsorganisation des Malteserordens in Südafrika.

Der Malteserorden ist ein religiöser Orden. Dessen Mitglieder sind in der Regel

  • Großprioraten oder Subprioraten und
  • Nationalen Assoziationen zugehörig.


Berichte der Brotherhood of Blessed Gérard, die den Malteserorden betreffen


Die Erinnerungsmedaille des Malteserordens zum 20. Jahrestag der Gründung der Brotherhood of Blessed Gérard

Verleihung des Kreuzes "pro piis meritis" an Abt Gottfried Sieber OSB - 24. Juni 2007

Verleihung des Kreuzes "pro piis meritis"

Seine Hoheit und Eminenz Frà Andrew Bertie, der Fürst und Großmeister des Souveränen Malteser-Ritterordens hatte dem Hochwürdigsten Herrn Abt Gottfried Sieber OSB das Verdienstkreuz des Malteserordens für fromme Verdienste verliehen in Anerkennung  seiner großen Unterstützung der Brotherhood of Blessed Gérard.


Anläßlich des Hochfestes des Heiligen Johannes überreichte Wilderich Graf von Spies von der Deutschen Assoziation des Malteserordens Abt Gottfried das Verdienstkreuz.

Abt Gottfried war sehr bewegt von dieser Ehre und drückte seine Dankbarkeit mit ergriffenen Worten aus.


Dr. Peter Freiherr von Fürstenberg bei der Gerhardsvesper in der Klosterkirche Wennigsen am 13.10.2006

Gerhardsvesper

in der Klosterkirche Wennigsen am 13.10.2006

Grußwort

Hochwürdigster Bischof Jaschke, sehr geehrter Kommendator von Elsner, verehrte Ordensdamen, Ritterbrüder und Delegierte der Hilfsorganisationen,

aus mehreren Gründen bin ich besonders dankbar, dass ich als Vizepräsident der deutschen Assoziation des Malteser Ordens am Ende dieses schönen ökumenischen Vesper-Gottesdienstes ein Grußwort sprechen darf:

Zum einen, weil ich heute aus meinem Familienwohnsitz kommend, einem ehemaligen Zisterzienserinnenkloster in Westfalen, jetzt wieder in einer ähnlichen Klosterkirche, derjenigen von Wennigsen, angelangt bin. Ich fühle mich also hier fast wie zu Hause.

Zum anderen bin ich dankbar, weil ich grundsätzlich mit besonderer Freude an derartigen ökumenischen Zusammenkünften unserer verschwisterten Orden und Hilfsdienste teilnehme, wie z. B. an unseren jährlichen Johanniter/Malteser-Tagungen in Westfalen oder dem Treffen in dieser Subkommende des Johanniter-Ordens, bei dem ich vor zwei Jahren einen Vortrag halten durfte. Dabei erfahren wir immer wieder, wie nahe wir doch einander sind; in unserem karitativen Engagement und auf der Grundlage der gemeinsamen christlichen Basis, die der Selige Gerhard vor vielen Jahrhunderten gelegt hat.

Der Gedenktag unseres Ordensgründers wird in diesen Tagen an vielen Stellen gefeiert. So morgen z. B. in der Malteser Kommende Ehreshoven. Mir persönlich liegt dabei ein weit von hier entfernter Ort heute besonders am Herzen. Ich will Ihnen das kurz erklären und komme damit zum dritten, auf den heutigen Tag bezogenen Grund für meine Dankbarkeit, hier sprechen zu dürfen:

Ich bin seit 1999 assoziiertes Mitglied der „Brotherhood of Blessed Gérard“, die vor 14 Jahren in der Republik Südafrika vom Ehren-Konventual-Kaplan unseres Ordens, Pater Gerhard Lagleder gegründet wurde. Und da diese Gemeinschaft in zwei Tagen, eben zum Fest des Seligen Gerhard, dort in Mandeni in Zulu-Land das zehnjährige Jubiläum der Einweihung eines äußerst beeindruckenden Pflege-, Sozial- u. Hospiz-Zentrums und einer dort ideal integrierten Kirche feiert, erlauben Sie mir, am Ende dieser Gerhards Vesper kurz darauf einzugehen:

Für mich ist dieses „Care-Centre“ in der Region mit der mit Abstand höchsten AIDS-Rate der Welt (fast 90% der Bevölkerung sind verseucht), ein trauriger Rekord; für mich ist also dieses Zentrum ein eindrucksvolles Beispiel nicht nur ökumenischer, sondern auch internationaler Zusammenarbeit, denn seine Förderer kommen aus den verschiedensten christlichen Konfessionen und aus fast allen Kontinenten. Zu den breit gefächerten Aktivitäten der Bruderschaft und des Zentrums habe ich einige Unterlagen mitgebracht, die Interessenten gerne später einsehen können. Das Spektrum erstreckt sich über HIV / AIDS-Aufklärungsprogramme, ambulante und stationäre Pflege im Hospiz, Ausbildung in häuslicher Krankenpflege, Katastrophenschutz, Sanitäts- und Betreuungsdienst, eine Nähschule, einen Stipendien-Fonds, einen Kindergarten und ein Kinderheim für vernachlässigte, misshandelte oder ausgesetzte Kinder bis zu einem Seniorenclub.

Alle diejenigen, die, wie ich vor genau einem Jahr zum Fest des Seligen Gerhard, dieses Zentrum besucht haben, waren tief beeindruckt von der herzlichen, persönlichen Zuwendung, die Sterbende, Behinderte, Kinder und Greise dort durch das Pflegepersonal erhalten. Für mich und alle ihre Freunde und Bekannten war es dann ein fürchterlicher Schock, als wir im April d. J. erfuhren, dass die charismatische Vize-Präsidentin der Bruderschaft vom Seligen Gerhard, Frau Clare Kalkwarf, Magistraldame unseres Ordens, auf dem Rückweg von ihrem Dienst hinterrücks ermordet wurde. Wir haben sie gerade in die Fürbitten für unsere Verstorbenen mit einbezogen, und diese Kerze hier brennt zu ihrem Gedenken.

Ich meine, es ist berechtigt, heute an diesem Gedenktag auf ein so konkretes und wichtiges ökumenisches Ordenswerk hinzuweisen, das den Namen des Seligen Gerhard nicht nur in Südafrika, sondern weltweit bekannt gemacht hat. Pater Gerhard Lagleder hat mir vor wenigen Tagen ausdrücklich ganz herzliche Grüße an die Teilnehmer dieser Gerhards Vesper aufgetragen und bittet Sie alle um Ihr Gebet.

Ich schließe mich diesen Grüßen im Namen der deutschen Genossenschaft des Souveränen Malteser Ordens an, danke noch einmal für Ihre Einladung und wünsche uns allen jetzt ein gutes Beisammensein im Johanniterhaus Kloster Wennigsen.

Dr. P. Frhr. von Fürstenberg


Auszeichnung verdienter Mitglieder durch den Souveränen Malteser-Ritterorden - 15. Oktober 2006

Auszeichnung verdienter Mitglieder durch den Souveränen Malteser-Ritterorden


Frau Caroline Frances BEAUMONT

Frau Beaumont ist seit mehr als 13 Jahren ein aktives Mitglied der Brotherhood of Blessed Gérard.

Als Pater Gerhard, der Präsident der Brotherhood of Blessed Gérard, noch Pfarrer von Mandeni war, war sie als Pfarrsekretärin hauptamtlich angestellt. Ihre Aufgaben im Pfarrbüro schlossen in zunehmendem Maße Arbeit für die Brotherhood of Blessed Gérard ein, so dass sie 1996 zur Brotherhood of Blessed Gérard versetzt wurde.

Zunächst arbeitete sie als Sekretärin, dann als Buchhalterin und schon seit vielen Jahren hat sie die Haushaltsleitung übernommen.

Frau Beaumont ist auch Trägerin des Ehrenzeichens der Brotherhood of Blessed Gérard.

Eine weitere Anerkennung ihrer herausragenden Loyalität, ihres Fleißes und ihrer Effizienz als Sekretärin der Brotherhood of Blessed Gérard  und Haushälterin des Blessed Gérard's Pflege- und Hospiz-Zentrums war es, dass ihr - als erster Empfängerin der neu etablierten Auszeichnung - am 9. Juli 2000 der Verdienstpreis des Präsidenten der Brotherhood of Blessed Gérard verliehen wurde.

In Anerkennung ihrer guten Führungsqualitäten wurde sie am 10. August 2006 zum Mitglied des Geschäftsführungs-Komitees der  Brotherhood of Blessed Gérard berufen.

Frau Beaumont ist nicht nur die hauptamtliche Mitarbeiterin mit der längsten Dienstzeit, sondern auch eine sehr loyale, beständige und verlässliche Säule der Kontinuität, des guten Geistes und eine wirklich fleißige Arbeiterin.

Seine Hoheit und Eminenz, Frà Andrew Bertie, der Großmeister des Souveränen Malteser-Ritterordens, hat Frau Beaumont die Silberne Verdienstmedaille des Malteserordens verliehen.


Frau Nokuthula Marigold THABETHE

Sie ist Trägerin der Silbernen Verdienstmedaille des Malteserordens.

Schwester Thabethe ist eine examinierte Krankenschwester und ist ein Baccalaureus der Pflegewissenschaften der Universität von Südafrika.

Sie ist eine Mitbegründerin der Brotherhood of Blessed Gérard.

Sie wurde am 5. November 1992 zur Caritasdirektorin der Brotherhood of Blessed Gérard gewählt und bekleidet dieses Amt (durch Wiederwahl) seit jeher.

Schwester Thabethe hat die Blessed Gérard's Klinik für Unterernährte Kinder am 15. März 1993 initiiert und leitet sie seit jeher. Seit 13 Jahren hat sie jeden zweiten Samstag im Dienst unserer Klinik verbracht und es ist ihrem Dienst und ihrer Durchhaltekraft zu verdanken, dass die Klinik ihre wertvolle Aufgabe weiterführt.

Schwester Thabethe hat all ihre Arbeit für die Brotherhood of Blessed Gérard als echte freiwillige Helferin ohne Bezahlung geleistet und sie hat viel höchst wertvoller Zeit für ihre Mitarbeit in unserer Organisation investiert.

Seine Hoheit und Eminenz, Frà Andrew Bertie, der Großmeister des Souveränen Malteser-Ritterordens, hat Schwester Thabethe das Verdienstkreuz des Malteserordens verliehen.


Doktor Paul Zakhele Titus THABETHE

Er ist Träger der Silbernen Verdienstmedaille des Malteserordens.

Dr Thabethe ist ein Mitbegründer der Brotherhood of Blessed Gérard.

Er wurde am 5. November 1992 zum leitenden Arzt der Brotherhood of Blessed Gérard gewählt und bekleidet dieses Amt (durch Wiederwahl) seit jeher.

Dr Thabethe hat unzählige Stunden ehrenamtlichen ärztlichen Dienstes in unserer Bruderschaft geleistet und es ist seiner außergewöhnlichen Bereitwilligkeit zum ehrenamtlichen Dienst zu verdanken, dass sich unser Programm für Hoch-Aktive Anti-Retrovirale Therapie nachhaltig entwickeln konnte und zu einem Pionierprojekt in unserem Land wurde.

Dr. Thabethe leitet das Blessed Gérard’s HIV/AIDS Aufklärungs-Programm seit seinem Beginn am 23. Mai 1994.

Nach dem Tod von Frau Kalkwarf wurde Dr. Thabethe

  • am 20. April 2006 zum neuen Vizepräsidenten der Brotherhood of Blessed Gérard und
  • am 8. Juni 2006 zum neuen stellvertretenden Direktor des Blessed Gérard's Pflegezentrums gewählt.

Dr. Thabethe hat all seinen Dienst für die Brotherhood of Blessed Gérard ohne Bezahlung als wirklicher ehrenamtlicher Helfer geleistet und er hat viel höchst wertvoller Zeit für die Aktivitäten in unserer Organisation investiert, obwohl insbesondere seine Mitarbeit in unserm HAART Programm sogar einen erwähnenswerten Verdienstausfall in seiner Praxis brachte.

Seine Hoheit und Eminenz, Frà Andrew Bertie, der Großmeister des Souveränen Malteser-Ritterordens, hat Dr Thabethe das Verdienstkreuz des Malteserordens verliehen.


Frau Clare Ann KALKWARF

Sie war Magistraldame und Trägerin der Silbernen Verdienstmedaille des Malteserordens.

Frau Kalkwarf hat die letzten 14 Jahre ihres Lebens durch die Mit-Gründung und Entwicklung der Brotherhood of Blessed Gérard ganz in den Dienst des Malteserordens gestellt.
Sie war der bedeutendste und effizienteste Motor und das Herz der Bruderschaft, arbeitete 12 bis 16 Stunden pro Tag für den Orden, war Mitglied in vielen Ausschüssen und bekleidete viele verantwortliche Funktionen:

Clare Kalkwarf war

Es könnte wohl kaum jemand loyaler und unserem Orden verpflichteter sein als sie es war.

Seine Hoheit und Eminenz, Frà Andrew Bertie, der Großmeister des Souveränen Malteser-Ritterordens, hat Frau Kalkwarf posthum die Goldene Verdienstmedaille des Malteserordens verliehen.

Die Goldene Verdienstmedaille des Malteserordens ist die seltenste Auszeichnung und wird als die wertvollste Anerkennung angesehen, die der Malteserorden verleiht.

Die Verleihungsrichtlinien des Verdienstordens des Malteserordens besagen: "Die Goldmedaille soll ausschließlich für jene reserviert sein, die unter Lebensgefahr an unseren Aktivitäten teilgenommen haben" - und so war es auch: Sie wurde nicht nur in ihrer Uniform bei der Rückkehr von einer Vorstandssitzung der Brotherhood of Blessed Gérard nach Hause ermordet, sondern sie hatte auch wirklich ihr ganzes Leben in völliger Hingabe an ihre Berufung im Malteserorden geopfert.

[Siehe auch: Clare Kalkwarf was awarded the Gold Medal of the Order "pro merito melitensi"]



Pater Gerhard (Mitte) mit den ausgezeichneten Mitgliedern (von links nach rechts) Schwester Thabethe, Caroline Beaumont, Susanne Stauffer und Dr Thabethe.

Rangerhöhung von Pater Gerhard zum Ehrenkonventualkaplan am 16. Oktober 2005 (Fest des Seligen Gerhard)

Die Feier des

Festes des Seligen Gerhard

im Blessed Gérard's Care Centre in Mandeni, Südafrika,
am 16. Oktober 2005

Nach dem Tod unseres verdientes Mitgliedes Bischof Mansuet Dela Biyase am 1. Juli 2005 wurde Pfarrer Jabulani V. A. Ndaba zum Administrator der Diözese Eshowe gewählt. es ist uns eine große Ehre, dass er unsere Einladung angenommen hat, der Hauptzelebrant unseres Gottesdienstes zu sein.

Der Fürst und Großmeister des Souveränen Malteser-Ritterordens, Seine Hoheit und Eminenz Frà Andrew Bertie hatte unseren Gründer und Präsidenten, Pater Gerhard T. Lagleder OSB zum Rang eines Ehrenkonventualkaplans des Malteserordens befördert. Pater Gerhard wurden seine neue Chorkleidung und die vom Großmagisterium des Ordens in Rom verliehenen Insignien überreicht.

All unsere neuen Mitglieder wurden feierlich in die Brotherhood of Blessed Gérard aufgenommen und bekamen ihre Mitgliedermedaille.

Unser langjähriges Mitglied, der Botschafter des Souveränen Malteser-Ritterordens in Litauen und Lettland, Seine Exzellenz, Dr. Peter Freiherr von Fürstenberg, war unser spezieller Ehrengast und Festredner.

Hochamt in der Blessed Gérard's Kirche


Die Blessed Gérard's Kirche ist festlich geschmückt.


Prozession zum Einzug: Sr Nokuthula Thabethe, Frau Clare Kalkwarf D.M., Diakon Thomas Müller


Pater Gerhard, der Abt der Abtei Inkamana Gottfried Sieber OSB, Pater Michael Mayer OSB bei der Kniebeuge zu Beginn der Heiligen Messe

 
Abt Gottfried, Diakon Thomas Müller, der Administrator der Diözese Eshowe Pfarrer Jabulani Ndaba, Pater Gerhard, Pater Michael


Der Administrator der Diözese Eshowe, Pfarrer Jabulani Ndaba, während seiner Predigt


Frau Clare Kalkwarf, Magistraldame des Malteserordens, während ihrer laudatio:

"1955 wurde Hans und Thilde Lagleder in Deutschland ein kleiner Sohn geboren. Wie die meisten keinen Jungen wuchs auch er auf, ging zur Kirche und in die Schule, feierte seine Erstkommunion und wurde gefirmt. Schon in sehr jungen Jahren zeigte dieser kleine Junge reges Interesse am Erlernen der Ersten Hilfe und im Oktober 1969 - genau vor 36 Jahren - wurde der Mann, den wir heute als Pater Gerhard kennen, als aktives Mitglied in unsere deutsche Schwesterorganisation, den Malteser Hilfsdienst, aufgenommen. Schon damals zeichnete sich der Weg zu seiner göttlichen Berufung ab.

Pater Gerhard begann mit Erste Hilfe Ausbildung, Sanitätsausbildung, Ausbilderlehrgang, Pflegediensthelfer-Ausbildung und wurde 1975 Rettungssanitäter. Im jungen Alter von 20 Jahren wurde er in Regensburg zum Gruppenführer ernannt. Nur ein Jahr später erhielt er die Lehrbefugnis zur Ausbildung von Schwesternhelferinnen und Rettungssanitätern und wurde zum Diözesanreferenten für Schwesternhelferinnen berufen.

Pater Gerhard fühlte sich zum Priestertum berufen und trat 1976 als Priesteramtskandidat ins Priesterseminar in Regensburg ein. Auch während seines Theologiestudiums setzte Pater Gerhard seine Tätigkeit für den Malteser Hilfsdienst fort. 1977 wurde er zum Mitglied der Delegiertenversammlung des Malteser Hilfsdienstes gewählt und 1979 wurde er zum Stellvertreter des Landesgeschäftsführers von Hessen.

1981 schloss er das Theologiestudium als Diplom-Theologe Univ. ab. Seine Diplomarbeit schrieb er  über "Das Neue in der geistlichen Tradition des Johanniterordens", die später unter dem Titel "Die Ordensregel der Johanniter/Malteser" in Buchform veröffentlicht wurde.

1982 wurde er im Regensburger Dom zum Priester geweiht. Aber Gott hatte weitere Pläne. Ohne es zu merken schob Gott in die Richtung, dass er seine verwaltungstechnischen und pflegerischen Fähigkeiten fortführen sollte. So trat Pater Gerhard 1982 in die Erzabtei der Missionsbenediktiner in St. Ottilien ein.

Nach wie vor setzte er seine Arbeit im Malteser Hilfsdienst fort und als er schon im Kloster war, wurde er zum Orts- und Kreisbeauftragten des Malteser Hilfsdienstes in dieser Gegend. Am 14. September 1986 legte Pater Gerhard seine Feierlichen Ordensgelübde als Benediktinermönch ab und wurde 1987 als Missionar ins Zululand ausgesandt. Zunächst war Pater Gerhard Kaplan in Mahlabatini und vor 15 Jahren wurde er zum Pfarrer von Mangete und Mandeni ernannt.

Pater Gerhard dachte dass seine Tätigkeit im Malteserorden durch seine Tätigkeit als Missionar im Zululand beendet sei. Er dachte seine Arbeit wäre rein seelsorgerischer Natur im Busch des Zululandes.

Trotzdem war es wiederum göttliche Berufung, die Pater Gerhards Herz dahingehend antrieb, dass er vor 13 Jahren, am 28. Oktober 1992 zusammen mit vier weiteren Gründungsmitgliedern die Brotherhood of Blessed Gérard ins Leben rief.

Was sie hier und heute sehen - die zwölf Projekte der Brotherhood of Blessed Gérard - ist die Krönung all dieser Jahre des Wachsens an Wissen und Erfahrung, um den Dienst zu leisten, zu dem Gott ihn berufen hat. Der Selige Gerhard selber war ein Benediktinermönch und wirkte in diesem besonderen Bereich der Hospitalität. Pater Gerhard hat diesen wunderbaren Mann sehr konkret nachgeahmt und all sein Dienst für den Malteserorden  wurde heute durch seine Beförderung anerkannt und belohnt.

Im Namen der Mitglieder der Brotherhood of Blessed Gérard möchte ich Abt Gottfried, dem Abt von Inkamana, dem Erzabt von St. Ottilien und dem Abtprimas Notker Wolf in Rom für deren Unterstützung danken, die sie Pater Gerhard geschenkt haben in seiner gottgewollten Aufgabe.

1994 wurde Pater Gerhard als Magistralkaplan in den Malteserorden aufgenommen. Am 21. Juni 2005 hat Seine Hoheit und Eminenz, der Fürst und Großmeister des Malteserordens, Frà Andrew Bertie und der Souveräne Rat des Ordens Pater Gerhard zum Rang eines Ehrenkonventualkaplans erhoben.

Das ist wirklich eine große Ehre und ein wunderbares Ereignis, nicht nur für Pater Gerhard, sondern auch für die gesamte Brotherhood of Blessed Gérard. Pater, wir, die Mitglieder, sind extrem stolz und dankbar dass Sie diese Beförderung bekommen haben. Wir beten, dass die Gnade Gottes Sie umgeben wird, sie schützen möge so dass sie das Werk zur Vollendung führen können, das Ihnen von Gott anvertraut worden ist. Wir, die Mitglieder, versprechen unsere unsterbliche Unterstützung und Hilfe für Sie wenn Sie unseren Leitsatz tuitio fidei et obsequium pauperum in der Pflege "unserer Herren Kranken" ins Leben umsetzen.

Wir danken Gott, dass Sie sind, wer Sie sind. Wir danken Gott, dass er Sie nach Mandeni gesandt hat und wir danken Gott dass Sie den Malteserorden und seine besondere Spiritualität nach Südafrika gebracht haben."


Pfarrer Ndaba segnet die neue Chorkleidung (Talar und Mozetta) und die Insignien (Kreuz) des Ehrenkonventualkaplans.


Der Administrator der Diözese Eshowe investiert Pater Gerhard mit dem neuen Talar eines Ehrenkonventualkaplans.


Der Botschafter des Souveränen Malteser-Ritterordens in Litauen und Lettland, Dr. Peter Freiherr von Fürstenberg, investiert Pater Gerhard mit der Mozetta eines Ehrenkonventualkaplans.


Die Vize-Präsidentin der Südafrikanischen Hilfsorganisation des Malteserordens Frau Clare Kalkwarf D.M. überreicht Pater Gerhard das Kreuz eines Ehrenkonventualkaplans.


Abt Gottfried segnet die Medaillen für die neuen Mitglieder der Brotherhood of Blessed Gérard.


Die Dedizierten Mitglieder der Brotherhood of Blessed Gérard überreichen den neuen Mitgliedern die Medaillen


Pater Gerhard segnet die neuen Mitglieder


Pfarrer Ndaba fährt mit der Eucharistiefeier fort


Prozession zum Auszug: Frau Kalkwarf D.M. und Diakon Müller

Die Feier wird auf der Veranda des Blessed Gérard's Care Centre fortgesetzt


Eine große Schar von Mitgliedern und Freunden haben sich eingefunden


Seine Exzellenz, Botschafter Dr. Peter Freiherr von Fürstenberg hält die Festansprache und berichtet von der Arbeit des Malteserordens in Litauen und Lettland.


Unsere professionellen Gastronomen füllen jeden hungrigen Mund


Die Kinder des Blessed Gérard's Kinderheimes und des Blessed Gérard's Kindergartens singen und tanzen zu jedermanns großer Freude.


Freudiger Applaus von den Ehrengästen.


Lourdes Wallfahrt 2004

Lourdes-Wallfahrt des Malteserordens 2004

Seit unsere Vizepräsidentin, Clare Kalkwarf sich 2001 zum ersten Mal dem Team der Britischen Assoziation des Malteserordens (BASMOM) angeschlossen hatte, ist es zur Tradition geworden, dass die beiden Mitglieder des Malteserordens in Südafrika, Frau Kalkwarf und Pater Gerhard abwechselnd an der Wallfahrt teilnehmen. 2004 war Pater Gerhard an der Reihe und die Wallfahrt entwickelte sich zu einem ganz besonderen Ereignis für unsere Bruderschaft. Die BASMOM nimmt ihr Versprechen, uns in unserer Arbeit zu unterstützen, äußerst ernst und der Hospitalier Peter Loyd übertraf sich laufend selber, jede mögliche Chance der Spendenwerbung für uns zu nutzen. Die Organisatoren kümmerten sich bestens darum, sich ganzheitlich um alle Pilger anzunehmen, d.h. es gab nicht nur sehr fruchtbringende und tief bewegende geistliche und liturgische Angebote (Eucharistiefeiern, Prozessionen, Kreuzweg, Krankensalbung usw.) sondern auch viel Spaß und Geselligkeit und das ist ein ganz besonderes Bedürfnis für die kranken Pilger, die zu Hause oft sehr einsam und abgeschieden leben. Bei der großen Wallfahrtsparty entschloss sich einer der kranken Pilger, Herr Tony Butler, der anderweitig keine Möglichkeit hätte, für das Wohlergehen anderer Leute einen Beitrag zu leisten, der Brotherhood of Blessed Gérard seinen Schnurrbart zu spendieren. Er weigerte sich allerdings, diesen abrasieren zu lassen, es sei denn man würde uns dafür “bezahlen”. Innerhalb weniger Minuten war der unglaubliche Betrag von 8.600 Euro für uns gesammelt und Herrn Butlers Schnurrbart wurde öffentlich abrasiert. Pater Gerhard bekam nicht nur Gelegenheit der Pilgergruppe unsere Arbeit in einer Präsentation vorzustellen, sondern ihm wurde auch das besondere Privileg zuteil, sich dem Pflegeteam anzuschließen und es machte ihm große Freude seine vielschichtige Berufung ausüben zu können. Die BASMOM zahlte nicht nur für Pater Gerhards Reisekosten, sondern Peter Loyd schloss sich auch der Brotherhood of Blessed Gérard als aktives Mitglied an und er überreichte ihm die höchst erfolgreichen Ergebnisse seiner Spendenwerbung und der der BASMOM.

Wir möchten unserem aufrichtigen und tiefsten Dank an Peter Loyd und die Britische Assoziation des Malteserordens für ihre wunderbare Unterstützung auf so vielerlei Weise Ausdruck geben. Wir sind stolz und froh, dass auch wir zu Ihrem Team in Lourdes gehören und freuen uns auf die Wallfahrt 2005. Möge Gott Ihre treue Hilfe reichlich belohnen!


Die Mitglieder der Brotherhood of Blessed Gérard bei der Lourdes-Wallfahrt des SMRO 2004:
Jim Little, Lillian Molloy, Peter Loyd und Pater Gerhard

Tätigkeitsbericht 2003

Tätigkeitsbericht - 2003

SOUVERÄNER RITTER UND HOSPITALORDEN VOM HL. JOHANNES
ZU JERUSALEM, GENANNT VON RHODOS,GENANNT VON MALTA



Der Großkomtur Frà  Ludwig Hoffmann von Rumerstein mit jungen Freunden bei seinem Besuch des Aids-Hospizes des Ordens in Mandini, Südafrika, im Dezember 2002 zur Einweihung eines neuen 53-Betten-Flügels und der neuen Räume des angeschlossenen Waisenhaims.


HIV/AIDS: Hilfe für Mutter und Kinder

AIDS ist eine Epidemie der heutigen Zeit. Eine Epidemie, die bereits schätzungsweise 19 Millionen Menschen weltweit das Leben gekostet hat.

Weiterführung der Tradition der Gesundheitsversorgung

Die Aids-Epidemie setzt ihre zerstörerische Wirkung in zahl¬reichen der bedürftigsten Gemeinschaften der Welt fort. Eine Gruppe von medizinischen Fachkräften und Freiwilligen in der Republik Südafrika ist beispielhaft dafür, wie der Orden auf eine der dringlichsten Krisen der modernen Zeit reagiert.

Die nach dem Gründer des Malteserordens benannte Brother¬hood of Blessed Gérard hat in Mandini ein Gesundheitszen¬trum und ein Hospiz für Aids-Patienten errichtet, in dem sie für infizierte Mütter und Kinder Betten, Platze in Tagesstätten und Kinderversorgungsplätze bereithält.

Außerdem führt die Bruderschaft zusammen mit lokalen Sozialarbeitern und Ärzten ein Schulungsprogramm über Aids durch und berät bei der Versorgung von Kleinkindern.


Südafrika: Das AIDS-Hospiz des Ordens kümmert sich um betroffene Mütter und ihre Kinder


Aus- und Fortbildung weltweit

Hier einige Beispiele für eine breite Palette von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, die der Orden in den Jahren 2001 und 2002 durchgeführt hat:

Eine medizinische Schulung für ein HIV/AIDS-Hospiz in Südafrika wurde von Mitgliedern der britischen Assoziation im Jahr 2002 durchgeführt. Zwei ausgebildete Mitglieder verbrachten einige Zeit im Pflegezentrum und schulten lokale Mitarbeiter in Erster Hilfe und für die ambulante neonatale Versorgung einer Bevölkerung, die zu 88% HIV-positiv ist.


HILFSCORPS

SÜDAFRIKA (REPUBLIK)

BROTHERHOOD OF BLESSED GÉRARD
Organisme de secours de l'Ordre
Président: P. Gérard Tonque Lagleder
61 Anderson Road - P.O. Box 440
Mandini 4490 / République d'Afrique du Sud
T +27 (32) 4562743
F +27 (32) 4567962
bbg@bbg.org.za


Tätigkeitsbericht - 2003 · SOUVERÄNER RITTER UND HOSPITALORDEN VOM HL. JOHANNES ZU JERUSALEN, GENANNT VON RHODOS, GENANNT VON MALTA · Seien 4, 42-43, 57, 82


Rangerhöhung von Clare Kalkwarf zur Magistraldame am 15. Dezember 2002


Der Souveräne Rat des Malteserordens in Rom hatte beschlossen, Frau Clare Kalkarf in Anerkennung ihrer herausragenden Verdienste für die Arbeit des Malteserordens in der Brotherhood of Blessed Gérard vom Rang einer "Devotionsdonatin" zur "Magistraldame" zu befördern.


Der Großkomtur des Malteserordens, der der Stellvertreter des Großmeisters ist, überreichte Frau Kalkwarf das Ordenskreuz.

Der Souveräne Malteser-Ritterorden beim Welt-Gipfeltreffen der Vereinten Nationen über Nachhaltige Entwicklung, 26. August - 4. September 2002

 

Der

Souveräne Malteser-Ritterorden

beim

Welt-Gipfeltreffen

der Vereinten Nationen

über Nachhaltige Entwicklung

Johannesburg, Südafrika, 26. August - 4. September 2002


 

Der Delegierte des Malteserordens beim Welt-Gipfeltreffen
Pater Gerhard T. Lagleder OSB


Die Rede des Souveränen Malteser-Ritterordens bei der Vollversammlung am 30. August 2002:

 

Direkt von der Homepage der Vereinten Nationen:
Souveräner Malteser-Ritterorden

Pater Gerhard T. Lagleder
OSB
Delegationsleiter
[Text: Englisch] [Video: Englisch]

[Herr Präsident des Welt-Gipfeltreffens,] Frau Vorsitzende,
Exzellenzen, [Staats- und Regierungschefs,]
Hochverehrte Delegationsleiter und Delegierte,
Liebe Schwestern und Brüder,

Wir alle suchen nach den bestmöglichen Lösungen für nachhaltige Entwicklung.
Entwicklung und ihre Nachhaltigkeit darf aber nicht als unabhängiges Ziel gesehen werden, das aus dem Zusammenhang genommen und vergöttert wird.
Sie muß vielmehr stets die menschliche Person einschließen und sich auf sie konzentrieren, die menschliche Person nämlich, die fortentwickelt werden muß und die ihrerseits Programme, Systeme und die Gesellschaft entwickelt.
Artikel 46 des "Planentwurfs zur Durchführung" dieses Welt-Gipfeltreffens zitiert die Umwelt- und Entwicklungs-Erklärung von Rio, die besagt, daß konkrete Menschen im Mittelpunkt der Anliegen  für nachhaltige Entwicklung stehen.
Daher muß die menschliche Entwicklung unser erstes Anliegen sein, um die Menschheitsfamilie zu entwickeln.
Dieser erzieherische Prozeß wird nur dann nachhaltig sein, wenn wir versuchen, ihn ganzheitlich anzugehen, d.h. die ganze menschliche Person, mit Leib, Geist und Seele zu entwickeln.

Die Fähigkeiten eines gesunden und intellektuell gut ausgebildeten Menschen können aber eine Bedrohung für die Menschheit werden, wenn er über keine ausgeglichene Persönlichkeit verfügt, die sich an moralischen und geistlichen Werten orientiert.
In unserer wissenschaftlichen Welt finden Entwicklungen statt, die die sakrosankte (unantastbare) Natur des menschlichen Lebens außer Acht lassen und ans Kreuz schlagen:
Die eigentliche Materie des Menschseins, das menschliche Leben, ist bedroht, und zwar durch die in vielen Ländern gängige Praxis von Abtreibungen und aktiver Euthanasie.
Leben wird zur Ware degradiert wo menschliches Leben erzeugt, geerntet und ausgenutzt bzw. mißbraucht wird, und wo menschliches Leben, das den Kriterien nicht entspricht, im Mülleimer der [Gentechnologie] Labore entsorgt wird.
Wenn sich Entwicklung nicht auf ein moralisch gesundes und gefestigtes Fundament stützt und wo sie nicht eingebettet ist in den Gleichklang mit unserem Schöpfer, kann technologischer Fortschritt irregeleitet werden und das Ziel der Entwicklung zunichte machen: das ganzheitliche Wohlbefinden der Menschheit.

Ich bin nicht hier, Ihnen eine Moralpredigt zu halten, aber ich bitte demütig und dringend, daß alle Regierungen alles in ihrer Macht Stehende tun, um das menschliche Leben von der Befruchtung bis zu seinem natürlichen irdischen Ende zu schützen.

Wenn Entwicklung nachhaltig sein will, muß sie die menschliche Person so entwickeln, daß der Mensch Ehrfurcht vor dem Leben, Reife, Verantwortungbewußtsein - auch und gerade für den Nächsten, die Gesellschaft und die ganze Menschheit zeigt - oder mit religiösen Worten daß er nach Glauben, Friede und Liebe strebt!

Nur eine rücksichtsvolle, reife, verantwortungsbewußte und sich um den Mitmenschen sorgende Person wird die richtige Einstellung gegenüber der Umwelt haben, die "Mutter Natur" uns allen zur Verfügung stellt.

Wir haben das Wissen und die Technik um unsere Erde zu retten oder zu zerstören.
Was wir tun müssen und was dieses Welt-Gipfeltreffen ermöglichen will, ist, daß wir all unsere wunderbaren Ressourcen, Fertigkeiten, Talente und all unser Wissen nützen, um die Erde, all die Menschen auf ihr und die Ökologie dahingehend entwickeln, daß sie ein noch besserer Lebensraum für alle wird.

Der Souveräne Malteser-Ritterorden hat sich seit jeher der nachhaltigen Entwicklung verschrieben, und zwar  gemäß unserem Wahlspruch “tuitio fidei et obsequium pauperum” (Schutz des Glaubens und Hilfe für die Armen).
Als die älteste reguläre Hilfsorganisation des Abendlandes und ältester Hospitalorden der Kirche, sind wir stolz auf unsere mehr als 900jährige Geschichte im Dienst für nachhaltige Entwicklung durch Programme und Aktivitäten, die wir durch unsere nationalen und internationalen Assoziationen und Organisationen in vielen Ländern auf der ganzen Welt durchgeführt haben, um

  • Armut zu lindern [auch durch

    • Ausbildungsprogramme zur Erhöhung der Beschäftigungsrate und zur Schaffung von Einkommen,

    • Hungerhilfe,

    • Entwicklungshilfe,

    • Ausbildungsprogramme für Kinder,

    • Gesundheitswesen und

    • Gesundheitserziehung und

    • Katastrophenschutz] und

  • Gesundheit zu fördern [einschließlich

    • der Sorge um besonders verletzbare Gruppen der Gesellschaft, wie Menschen mit Behinderungen und Senioren,

    • den Unterhalt von Gesundheitspflege-Systemen, um Gesundheitsdienste für alle anzubieten, die effizient, erreichbar und erschwinglich sind und darauf hinzielen, Krankheiten vorzubeugen, sie unter Kontrolle zu bringen und zu behandeln, und

    • das Anbieten von spezieller Hilfe für Kinder, die durch HIV/AIDS verwaist sind].

In meiner Eigenschaft als der Präsident der südafrikanischen Hilfsorganisation des Souveränen Malteser-Ritterordens freue ich mich darüber, dass wir uns auf diesem Welt-Gipfeltreffen ganz besonders mit einer nachhaltigen Entwicklung Afrikas befassen.
Ich bin ganz besonders stolz darauf, daß die Gründung unserer südafrikanischen Hilfsorganisation keine Satelliten-Initiative einer ausländischen Stelle war, um uns Afrikaner zu entwickeln, sondern eine Idee und ein Programm, die gänzlich in Südafrika für Südafrika durch Menschen, die in Südafrika leben, entwickelt wurden.
Wir sind stolz auf diese südafrikanische Leistung!
Wir kümmern und schwerpunktmäßig um HIV-infizierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene und um deren Angehörige, die als solche von AIDS auch existenziell betroffen sind.
Wir tun das, indem wir Kinder- und Hospiz-Pflege, HIV/AIDS-Aufklärung und Entwicklungshilfe leisten, um so auch Vorbeugemaßnahmen gegen HIV Infektion zu treffen.
Denn Armut und Unwissenheit ist die hauptsächliche Ursache für die Ausbreitung von
AIDS.

Der Souveräne Malteser-Ritterorden schätzt den "Plan(entwurf) zur Durchführung" dieses Welt-Gipfeltreffens sehr hoch [, besonders die Kapitel II über "Ausmerzung von Armut", Kapitel VI über "Gesundheit und nachhaltige Entwicklung" und Kapitel VIII über "Nachhaltige Entwicklung für Afrika"] und erneuert öffentlich seine Verpflichtung, sich auf internationaler Ebene weiterhin aktiv für nachhaltige Entwicklung einzusetzen.

Möge dieses Welt-Gipfeltreffen hundertfältige Frucht tragen und möge Gott uns alle segnen, damit wir es erreichen. 

Ich danke Ihnen!

Pater Gerhard T. Lagleder OSB

Text, der beim Halten der Rede eingefügt wurde, ist kursiv gedruckt, und Text, der beim Halten der Rede [ausgelassen] wurde, ist in [Klammern] gesetzt.


World Summit 2002 (JOWSCO website)

Der Heilige Stuhl
S.E. Erzbischof Renato Raffaele Martino,
Delegationsleiter
[Text: Englisch] [Video: Englisch]

Lourdes Wallfahrt 3. bis 10. Mai 2002

Pater Gerhard nahm mit dem Großpriorat von England und der Britischen Assoziation des Malteserordens an der

Internationalen Lourdes-Pilgerfahrt des Malteserordens

vom 3. bis 10. Mai 2002 teil.

Der Souveräne Malteser-Ritterorden bei der Weltkonferenz der Vereinten Nationen gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenangst und damit verbundene Intoleranz: 31. August - 7. September 2001

Der

Souveräne Malteser-Ritterorden

bei der

Use of the logo

Weltkonferenz
der Vereinten Nationen
gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenangst und damit verbundene Intoleranz

Durban, Südafrika, 31. August - 7. September 2001


Die Delegation des Souveränen Malteser-Ritterodens bei der Weltkonferenz:
(von links nach rechts:) Professor Dr. Mark J. Wolff, K.M. und Pater Gerhard T. Lagleder, OSB


Intervention des Souveränen Malteser-Ritterordens
bei der Vollversammlung der Welt-Konferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenangst und damit verbundene Intoleranz

3. September 2001

Von der offiziellen UN Website:
Video
Audio: Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französich, Russisch, Spanisch

Einführung: Pater Gerhard T. Lagleder OSB, Magistralkaplan des Souveränen Malteser-Ritterordens, Präsident seiner Hilfsorganisation in Südafrika und Repräsentant des Ordens bei dieser Weltkonferenz.

Frau/Herr Vorsitzende/r der Weltkonferenz,
Exzellenzen, Staatsoberhäupter und Regierungschefs,
Distinguierte Delegationsleiter und Delegierte,
Liebe Schwestern und Brüder,

Erlauben Sie mir, unsere Ansprache auf Zulu zu beginnen als Reverenz zur Muttersprache der meisten Einwohner unserer gastgebenden Stadt: Durban.

Ngiyanibingelela nonke!Ich grüße Sie alle!
Ngokusebenzisa ulimi lesiZulu ngifuna ukukhombisa ukuthi sihlonipha abantu bakwaZulu.Durch den Gebrauch der Zulusprache möchte ich unseren Respekt für die Menschen des Zululandes zum Ausdruck bringen.
Bayasimukela njeng’ abangane, hayi njeng’ izihambi nje.Sie empfangen uns als Freunde, nicht nur wie Fremde.
Uma sifuna ukunqoba ubuhlukaniswa babantu, sifanele ukuphenduka, sifanele ukukhuluma ulimi lwabanye abantu, hayi ngomlomo nje, kodwa ezinhliziyweni zethu futhi.Wenn wir die Trennung der Menschen (d.h. Rassismus und Rassentrennung) überwinden wollen, müssen wir die Sprache der Menschen sprechen und zwar nicht nur mit dem Mund, sondern mit unseren Herzen.
Ngaphezu iminyaka 900 inhlangano yethu yasiza izihambi nabantu abanezinkinga eziningi ezisweni eziningi emhlabeni wonke.Mehr als 900 Jahre lang hat unser Orden (der Souveräne Malteser-Ritterorden) Fremden und Menschen mit vielfachen Problemen in vielen Ländern weltweit geholfen.
Lapha – khona manje - sikhuluma indaba yokusiza abantu abahluphekayo, ngoba abantu abaningi abahloniphi ubuntu wabanye abantu.Hier und jetzt sprechen wir darüber, wie Menschen geholfen werden kann, die leiden, weil es viele Menschen gibt welche die Würde anderer nicht respektieren.
Inhlangano yethu iyathembisa ukuthi sizoqhubeka umsebenzi wokunakekela labo bantu namandla ethu onke.Unser Orden verspricht unsere Arbeit fortzusetzen, diesen Menschen mit all unserer Kraft zu helfen.
EnangisimuAfrika sinezinhlelo ezishumi nambili yokusiza abantu nengculazi nezinye izifo, abantwana abangondlekile kahle, nabampofu.In Südafrika betreiben wir zwölf Programme, um Menschen mit AIDS und anderen Krankheiten zu helfen, vernachlässigten Kindern und den Armen. (http://bbg.org.za)
Umsebenzi wethu ufuna ukunikela amandla kubantu ukuthi abantu bangazisiza.Unsere Arbeit zielt darauf ab, die Menschen zu befähigen sich selber zu helfen.
Sicela abahulumeni nabantu emhlabeni wonke ukuthi nizohlangana nathi ukuthi sizovuselela ubuntu phakathi kwabantu.Wir bitten die Regierungen und die Menschen auf der ganzen Welt mit uns unserem Ziel zu folgen “ubuntu” (das althergebrachte Afrikanische Prinzip gegenseitigen Respekts) unter den Menschen wieder aufleben zu lassen.
Ngiyanibonga kakhulu!Herzlichen Dank!
UNkulunkulu makanibusise!Gott segne Sie!

Intervention: Professor Dr. Mark J. Wolff, B.A., J.D., LL.M., Magistralritter des Souveränen Malteser-Ritterordens und Repräsentant des Ordens bei dieser Weltkonferenz.

Frau / Herr Vorsitzende/r,

In diesem Jahr schließen wir das 20-jährige Jubiläum der “Deklaration über die Abschaffung aller Formen von Intoleranz und Diskriminierung aufgrund von Religion und Glaube“ von 1981 ab und gehen auf die internationale beratende Konferenz über schulische Erziegung im Bezug auf Freiheit von Religion und Glaube, Toleranz und Nicht-Diskriminierung zu, die vom 23. – 25. November 2001 in Madrid stattfinden soll. Da ist es entmutigend, den Anstieg an religöser Intoleranz in vielen Gebieten der Welt zu beobachten.
Seit 1987 haben spezielle Berichterstatter der Menschenrechtskommission das Problem religiöser Intoleranz untersucht. Seit 1987 wurden der Kommission und seit 1994 der Generalversammlung jedes Jahr Berichte vorgelegt. Obwohl einiger Fortschritt gemacht wurde enthüllen die Studien und Berichte eine störende Tendenz, die durch zusätzliche Faktoren kompliziert sind und die Inhalte und Praktiken religiöser Intoleranz zusammenfassen.
Das Recht auf Religionsfreiheit ist ein grundlegendes Menschenrecht. Es ist ein Recht, das jedem Menschen zusteht und ein wesentlicher Ausdruck des menschlichen Geistes, das die Würde und Individualität jeder Person als Geschöpf nach dem Bildnis Gottes schützt und vertieft.  Obwohl wir des Dritte Jahrtausend beginnen bleibt religiöse Intoleranz ein zunehmendes und durchdringendes Problem mit geschichtlichen Wurzeln in sozialen, kulturellen und religiösen Traditionen. Heute ist religiöse Intoleranz mit neuen und alarmierenden Phänomenen vermischt.
Extremismus wie immer er sich manifestiert verträgt sich nicht mit der Abschaffung von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenangst und damit verbundener Intoleranz; speziell wenn er mit extremistischen religiösen und politischen Orgnisationen verbunden ist. Die Geschichte und leider auch unsere jetzige Welt sind voller Holocausts und ethnischer Reinigungen, die im Namen der Religion geschehen sind und von Extremisten ausgeführt wurden, die Religion als Ausrede Missbraucht haben. Gemäß dem ausgezeichneten Bericht über Bürgerliche und Politische Rechte einschließlich religiöser Intoleranz, den der Spezielle Berichterstatter Mr. Adelfattah Amor der Menschenrechtskommission vorgelegt hat, sind Minderheiten und Frauen besonders anfällig für Organisation religiöser Extremisten. Diese Organisationen von Extremisten verwenden eine Vielfalt von Mitteln zur Einschüchterung einschließlich aggressivem Proselytismus, Schikanierung, Bedrohung, direkte oder indirekte rechtliche Einschränkungen von Religion und Glaube, körperliche Gewalt und Mord und dies ist vor kurzem in vielen Teilen der Welt vorgekommen. Aber Organisationen von Extremisten können nicht effektiv operieren ohne die aktive oder stillschweigende Unterstützung örtlicher oder staatlicher Regierungsstellen.
Wenn sowohl religiöse Intoleranz und Diskriminierung von bereits anfälligen Minderheiten sich überschneiden addieren sich bei den Übeltaten nicht nur die Faktoren sondern erzeugen eine neue und noch verheerendere Verletzung der Menschenrechte.
Unsere Delegation ist davon überzeugt dass zum Erreichen der Abschaffung religiöser Intoleranz vorbeugende Langzeitmaßnahmen ergriffen werden müssen, speziell durch Erziehung. Die Jugend der Welt muss auf frühester Stufe erzogen werden, die reiche Vielfalt genuiner religiöser Überzeugungen der Menschheit zu respektieren. Die Schönheit eines Quilts besteht in der einmaligen und authentischen Natur jedes Elements – Eine Wertschätzung der verschiedenen Religionen der Welt unterstreicht die Fülle und vervollständigt die Möglichkeiten des Menschen – Religiöse Intoleranz und Diskriminierung reduziert, begrenzt, unterjocht und wertet die bürgerliche Gesellschaft und menschliche Würde ab.
Kürzlich sagte Wilfred Kardinal Napier von Durban: “Wir müssen die Sünden des Rassismus der Welt und religiöser Intoleranz auf uns nehmen.”

Wir rufen alle Leiter von Institutionen, Regierungen, Religionen und weltlicher Gesellschaft auf, respektvoll miteinander ins Gespräch zu treten und den Blick daraufhin auszurichten, die Ziele dieser Weltkonferenz zu erreichen, nämlich Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenangst und damit verbundene Intoleranz abzuschaffen.

Wir müssen tatkräftig in Aktion treten, um sicher zu gehen, dass jeder Mensch seine göttliche Bestimmung in Würde, Freiheit und Frieden erreicht.

Verleihung der Medaille des Ordens "pro merito melitensi" in Silber - 9. Juli 2000

Verleihung der Medaille des Ordens "pro merito melitensi" (des Verdienstordens des Malteserordens) in Silber


Seine Hoheit und Eminenz, der Fürst und Großmeister des Malteserordens, Frà Andrew Bertie, verlieh Frau Clare Kalkwarf, Herrn Dr. Paul Thabethe und Frau Nokuthula Thabethe in Würdigung ihrer hervorragenden Verdienste um der Gründung und Entwicklung der Brotherhood of Blessed Gérard die Medaille des Verdienstordens des Malterserordens in Silber. Albrecht Freiherr von Boeselager überreichte die Auszeichnungen.

Feierliche Aufnahme von Frau Clare Kalkwarf in den Malteserorden - 9. Juli 2000

Feierliche Aufnahme von Frau Clare Ann Kalkwarf in den Malteserorden

Für Südafrika ist es eine Ehre, dass die erste Südafrikanerin feierlich in den Malteserorden aufgenommen wurde.

Frau Clare Ann Kalkwarf ist Gründungsmitglied und die Vizepräsidentin der Brotherhood of Blessed Gérard, der südafrikanischen Hilfsorganisation des Souveränen Malteser Ritterordens.

Der Malteserorden ist eine einzigartige Gemeinschaft mit dreifachem Charakter

  1. als Orden der römisch-katholischen Kirche mit Ordensangehörigen, die die Profeß abgelegt haben, wie die Benediktiner, Franziskaner oder Dominikaner
  2. als souveränes Subjekt internationalen Rechts mit eigener Regierung auf exterritorialem Gebiet in Rom, mit diplomatischen Beziehungen zu den meisten Ländern der Welt, einem Sitz in den Vereinten Nationen, eigenen Briefmarken und Münzen und Diplomatenpässen.
  3. als internationale Hilfsorganisation mit nationalen Hilfsorganisationen in vielen Ländern, z.B. der Brotherhood of Blessed Gérard in Südafrika

Am 9. Juli 2000 kam der Großhospitalier, der auf internationaler Ebene für die Arbeit der Hilfsorganisationen des Malteserordens verantwortlich ist, extra anläßlich dieser Feier den weiten Weg von Rom nach Mandeni und nahm Frau Kalkwarf als Devotionsdonatin in den Malteserorden auf.

So legte Frau Kalkwarf, die verheiratet ist und drei Kinder hat, keine Ordensgelübde wie eine Klosterfrau ab, sondern setzt ihre Zeit und Kraft für die Ziele des Ordens ein.


Pater Gerhard Lagleder OSB, ein Magistralkaplan des Malteserordens, sagte während seiner Predigt:

„Der Ort, an dem sich Himmel und Erde begegnen, ist Dein alltäglicher Dienst an Gott in Deiner Familie und in Deiner Arbeit für die Kranken und Bedürftigen.“


Albrecht Freiherr von Boeselager, der Großhospitalier des Malteserordens (rechts), und Pater Gerhard (links)


Während der Aufnahmefeier versprach Frau Kalkwarf: „Ich, Clare Kalkwarf, verspreche, indem ich den Namen Gottes anrufe, in ritterlicher Treue den katholischen Glauben stets zu bezeugen, die Kirche zu verteidigen, und mein Leben nach den Lehren und Geboten der Hl. Mutter Kirche zu führen. Ich erkläre mich bereit, als Mitglied des Souveränen Malteser Ritterordens für die Herren Kranken und Hilfsbedürftigen nach Kräften zu sorgen, die Verfassung und die Gesetze des Souveränen Malteser-Ordens zu befolgen, und mit Treue und Fleiß die mir von den Regeln des Ordens auferlegten und von meinen Vorgesetzten anvertrauten Pflichten zu erfüllen. Zu all dem helfe mir Gott, die Hl. Mutter Gottes vom Berg Philermos, der Hl. Johannes der Täufer, unser glorreicher Schutzpatron, und alle Heiligen des Ordens. Euch aber, die Ihr anwesend seid, rufe ich zum Zeugen meiner Verpflichtung an."


Dann empfing sie das Kleid der Damen des Malteserordens und das Ordenskreuz aus den Händen des Freiherrn von Boeselager.


Das Kreuz der Devotionsdonatinnen des Malteserordens.

Frau Kalkwarf, geborene Sprake, ist in Johannesburg geboren und besuchte das Gymnasium der Dominikanerinnen in Potchefstroom. Nach langen Jahren im Geschäftsleben war sie eines der Gründungsmitglieder, die die Brotherhood of Blessed Gérard am 28. Oktober 1992 ins Leben riefen, und ist von Anfang an die Vizepräsidentin dieser Organisation.

Sie wurde im Juli 1995 gebeten, die Geschäftsführung der Bruderschaft zu übernehmen und ist für ihre Finanzverwaltung und für das Entwicklungshilfezentrum verantwortlich.


Dankesworte von Frau Kalkwarf

Liebe Mitglieder der Brotherhood of Blessed Gérard!

Ich fühle mich sehr geehrt durch die Auszeichnung, in diesem Heiligen Jahr 2000 in den Souveränen Malteser Ritterorden, die 900 Jahre alte „unvergängliche Bruderschaft“ des Seligen Gerhard, aufgenommen worden zu sein. Ich werde den 9. Juli stets im Gedächtnis bewahren, den Tag, der meinem Leben eine neue Wende gegeben hat. Ich möchte Gott dafür danken, dass er mich für würdig erachtet hat, ihm zu dienen. Ich werde mich nach Kräften bemühen, gemäß dem Versprechen, das ich abgelegt habe, zu leben und werde das  Kreuz und das Kleid des Ordens als Zeichen dafür tragen, dass ich loyal zu meiner Berufung stehe die in unserem Leitspruch „Tuitio fidei et obsequium pauperum“ ihren Ausdruck findet. Demütig nehme ich die Verantwortung auf mich, die erste Südafrikanerin zu sein, die ein Mitglied des Malteser Ritterordens wird und weiterhin den Präsidenten der Brotherhood of Blessed Gérard bei der Einführung und Ausbreitung des Malteserordens und seiner Spiritualität in unserer Gemeinde und unserem Lande zu unterstützen. Es ist mir ein Bedürfnis meine tief empfundene Dankbarkeit allen gegenüber auszudrücken, die dazu beigetragen haben, dass dieser 9. Juli 2000 ein so gelungenes Ereignis geworden ist. Viele von Ihnen trugen dazu mit ihrer Hilfe auf verschiedene Weise bei. Ohne die Unterstützung, die Sie mir geboten haben, wäre dieser Tag nicht der Erfolg gewesen, der er war. Ich kann nicht all jene einzeln nennen, die geholfen haben, weil ihre Liste die ganze Seite füllen würde, aber nehmen Sie diese Worte als Zeichen meiner Dankbarkeit für Ihre Hilfe. Ihnen allen, den Mitgliedern und Gästen, die Sie an der Einweihung des neuen und erweiterten Trakts des Pflegezentrums und Hospizes des Seligen Gerhard und an meiner feierlichen Aufnahme in den Souveränen Malteser Ritterorden teilgenommen haben, möchte ich gerne sagen, dass es überwältigend war zu sehen, dass so viele Leute ihr Interesse an diesem Ereignis gezeigt haben. - Danke, dass Sie gekommen sind, Danke für Ihre vielen guten Wünsche und Danke für die Unterstützung, die Sie unserer Hilfsorganisation gewähren! Viele von Ihnen haben eine sehr lange Anreise auf sich genommen, um hier anwesend zu sein (einige sind sogar von Kapstadt und Johannesburg gekommen) Ihnen gilt meine Wertschätzung in hohem Maße. So viele von Ihnen übermittelten mir per E-Mail, postalisch oder telefonisch ihre Glückwünsche. Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen meine tief empfundene Dankbarkeit auszudrücken. Vielen Dank auch an alle, die Geschenke geschickt haben! Ich bin wirklich von all der Aufmerksamkeit überwältigt. Schließlich möchte ich all denen danken, die mit mir zusammen arbeiten, die mir helfen und die mich unterstützen.

In Anlage übersende ich Ihnen als Erinnerung an meinen wunderbaren Festtag ein kleines Geschenk.

Ich wünsche Ihnen allen Gottes Segen.

Mit freundlichen Grüßen

im Dienste an „unseren Herren, den Kranken“

Clare Kalkwarf

Bericht von Pfingsten 2000: Clare Kalkwarf wird in den Malteserorden aufgenommen

Clare Kalkwarf wird in den Malteserorden aufgenommen

Mit größter Freude und Stolz dürfen wir Ihnen mitteilen, dass der Souveräne Rat des Malteserordens in seiner Sitzung vom 17. Mai 2000 beschlossen hat, unser Gründungsmitglied, unsere Vizepräsidentin und Geschäftsführerin, Frau Clare Kalkwarf, als Mitglied (Devotionsdonatin) in den Malteserorden aufzunehmen. Die Brotherhood of Blessed Gérard fühlt sich äußerst geehrt und ist dankbar, dass Frau Kalkwarfs beispielhafte Hingabe als Dediziertes Mitglied der Brotherhood of Blessed Gérard als der Südafrikanischen Hilfsorganisation des Malteserordens in solch außergewöhnlicher Weise Anerkennung gefunden hat. Sie ist die erste Südafrikanerin die als Mitglied in den Malteserorden aufgenommen wird. Die Aufnahmefeierlichkeiten werden am Sonntag, dem 9. Juli 2000 um 10°° Uhr in der Blessed Gérard's Kirche in Mandini, Südafrika, stattfinden. Der Großhospitalier des Maltserordens, Albrecht Freiherr von Boeselager, wird die Einkleidung vornehmen. In der Feier werden gleichzeiting das neue Gebäude für Blessed Gérard's Entwicklunghilfezentrum und die Erweiterung des Blessed Gérard's Pflege-, Sozial- und Hospiz-Zentrums eingeweiht und eröffnet und unsere beiden neuen Projekte, Blessed Gérard's Katastrophenschutz-Projekt und Blessed Gérard's Kinderheim der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Rundbrief möchte Ihnen besonders diese neuen Projekte vorstellen. Die offizielle Einladung ist beigelegt. Natürlich wissen wir, dass kaum jemand die lange und kostspielige Reise auf sich nehmen kann. Trotzdem sollen Sie alle wissen, dass sie herzlichst willkommen sind!

 

Frau Clare Ann Kalkwarf
Gründungsmitglied, Vizepräsidentin und Geschäftsführerin
der Brotherhood of Blessed Gérard
in ihrem Umhang als Dediziertes Mitglied unserer Bruderschaft

Berichte aus Italien, USA, Frankreich, Irland und England - 1998

Der Souveräne Malteser-Ritterorden

Wir sind die Südafrikanische Hilfsorganisation des Souveränen Malteser-Ritterordens und als solche unterstehen wir ihm. Als unser Präsident im vergangenen Jahr einen Heimaturlaub in Europa machte, wurde ihm am 30. Oktober 1997 eine Audienz beim Großmeister des Malteserordens gewährt.

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Seine Hoheit und Eminenz, der Fürst und Großmeister des Souveränen Malteser-Ritterordens, Fra' Andrew Bertie mit  Pater Gerhard

Pater Gerhard wurde im Großmagisterium herzlich willkommengeheißen und man ließ ihn spüren, dass er sich dort im wahrsten Sinn des Wortes wie zu Hause fühlen darf. Sowohl der Großmeister als auch der Großkommendator, Fra' Ludwig Hoffmann von Rumerstein, der im September 1996 zur Einweihung des Pflege- und Sozialzentrums nach Südafrika gekommen war, lassen all unsere Mitglieder herzlich grüßen.

 


U.S.A.

Seit uns Herr Daniel Meehan, K.M., der damals der Vorsitzende des Internationalen Kommittees der Föderierten Assoziation des Souveränen Malteser-Ritterordens war, am 18. März 1994 zum ersten mal besucht hat, bekamen wir wesentliche Hilfe sowohl von der Föderierten Assoziation, als auch vzumrn Meehan persönlich. Unser Kindergarten, unser Hungerhilfeprojekt für unterernährte Kleinkinder und Säuglinge und ganz besonders unser Pflege- und Sozialzentrum haben von ihrer Großzügigkeit profitiert. Als die Föderierte Assoziation am 13. September 1997 ihre jährliche Investitur feierte, wurde unser Präsident nach Washington, DC, USA, eingeladen und vom Erzbischof von Washington, seiner Eminenz, Jakob Kardinal Hickey, speziell willkommengeheißen. Pater Gerhard flog dorthin um unsere aufrichtige Dankbarkeit für all die Hilfe, die wir von dort erhalten haben, auszudrücken, und um den neuesten Stand der Entwicklung unserer Organisation dort zu erläutern. Unter den vielen Würdenträgern dort traf er

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Fra' John A. MacPherson,

(ein Mitglied des Souveränen Rates, der die Anerkennung des Malteserordens für unsere Veröffentlichungen im Internet zur Geschichte des Ordens zum Ausduck brachte), Fra' James-Michael von Stroebel, K.J., (der sich selber an Gastfreundschaft übertraf), den Präsidenten der Föderierten Assoziation, Milan C. Miskovsky, Esq., K.M. und seinen 'Nachfolger im Amt William J. Page, den Präsidenten der Westlichen Assoziation, Richard J. Dunn, den Präsidenten der Kanadischen Assoziation Francis Vincent Regan, Q.C. und W. David Holliday, auf dessen Webserver unsere Internetsite freundlicherweise zu Gast sein darf.

Vor der Investitur erfeute sich Pater Gerhard an der großzügigen Gastfreundschaft Daniel Meehans und seiner Frau Eileen in Milwaukee. Er hatte Treffen mit dem Erzbischof von Milwaukee, seiner Exzellenz, Rembert Weakland OSB, und dem Gouverneur von Wisconsin, Tommy Thompson, arrangiert.

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l-r: Dan Meehan, Tommy Thompson, Pater Gerhard, Andrew Paretti

Pater Gerhard konnte auch Barbara Braun und Nancy Bartell, die beiden ehrenamtlichen Krankenschwestern aus den USA, die 1977 mit uns im Pflege- und Sozialzentrum gearbeitet hatten, und ihre Familien treffen, die ihn sehr herzlich willkommenhießen.

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l-r: Dan Meehan, Eileen Meehan, Tom Braun, Barbara Braun, Pater Gerhard, Nancy Bartell, Larry Bartell

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Pater Gerhard bedankte sich beim West Allis Memorial Hospital, die all die Krankenhausmöbel für unser Pflege- und Sozialzentrum zur Verfügung gestellt haben.

 

 

Frankreich

Es war ein besonderer Akt der Göttlichen Vorsehung, dass der Malteserorden gerade zu der Zeit, als Pater Gerhard in Deutschland war, eine


Pilgerfahrt nach Lourdes durchführte.

Bevor Pater Gerhard nach Afrika ging, machte er jedes Jahr eine Pilgerfahrt nach Lourdes.

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So konnte eine alte Sehnsucht wieder ihre Erfüllung finden und er nahm seinen Vater mit als Geschenk zu dessen 80sten Geburtstag, den er im Februar vergangenen Jahres gefeiert hatte.

 

Italien

Als Pater Gerhard in Rom war, fuhren unsere treuen Mitglieder Riccardo und Rosa De Stefano ganze 250 Kilometer zum Großmagisterium des Malteserordens, um Pater Gerhard zu einem Besuch der netten  Gruppe unserer (jetzt 20) Mitglieder in ihrer Heimat Solofra abzuholen.

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l-r: Riccardo, Daniela, Michaele, Rosa De Stefano, Pater Gerhard

Ihre Gastfreundschaft war unübertrefflich. Riccardo und Rosa erfüllten auch einen anderen alten Wunsch Pater Gerhards, einen Besuch in Amalfi und Scala. Amalfi ist der Ort, woher die Kaufleute kamen, die im Jahr 1048 das Benediktinerkloster St. Maria Latina in Jerusalem errichtet hatten. Dessen Gästehaus wurde das "Hospital von Jerusalem" genannt, welches die historische Wiege des Malteserordens wurde, der ja eigentlich der "Hospitalorden des Hl. Johannes von Jerusalen, von Rhodos und von Malta" heißt. Der Gastbruder des Benediktinerklosters war der Selige Gerhard, der eine Bruderschaft gründete, um Hilfe für die Pflege der Kranken zu bekommen. Diese Bruderschaft entwickelte sich sehr bald in einen unabhängigen geistlichen Orden, den Orden das Hl. Johannes von Jerusalem. Was die Heimat des Seligen Gerhard betrifft, gibt es zwei widersprüchliche Traditionen. Die eine nimmt an, dass er von der Insel Martigues bei Marseilles in Südfrankreich kommt und gibt ihm den Familiennamen "Tonque". Die andere Theorie nennt Scala bei Amalfi seine Heimat und gibt ihm den Familiennamen   "del Sasso". Heutzutage wissen die Einwohner des kleinen Dorfes Scala wenig über den berühmtesten ihrer Söhne.

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Jedenfalls haben sie eine örtliche kirchliche Jugendgruppe nach ihm Circolo "Gerardo Sasso" benannt.

Wir brauchten lange Zeit, nachdem wir drei widersprüchlichen Wegweisungen gefolgt waren, bis wir zum

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Haus, das "Villa Saxo" genannt wird, kamen. Es soll der Sitz der Familie "del Sasso" gewesen sein.</font>

<font face="Souvenir Lt BT">Sehr wenig ist erhalten geblieben, was der zerstörerischen Kraft der Geschichte mehr als 900 Jahre lang standhalten konnte.

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Die Familie, die heute in der "Villa Saxo" wohnt, sagte uns, dass die Säulen im Untergeschoß des Gebäudes die einzigen Überreste des früheren Glanzes seien.
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In der Kirche St. Peter gibt es eine steinerne Skulptur, die im Jahr 1358 von Paolo de Saxo gestiftet wurde, und möglicherweise den Seligen Gerhard wie den Heiligen Michael darstellt.

Ein weiterer Hinweis ist die Tatsache, dass in der früheren Kathedrale von Amalfi (Basilica del Crocifisso), die heutzutage als Museum verwendet wird (Museo del Duomo), ein Fresko freigelegt wurde, das den

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Seligen Gerhard als jungen Ritter darstellen soll.</font>

<font face="Souvenir Lt BT">Wir wissen sicher, dass der Orden zur Zeit des Seligen Gerhard einzig und allein ein Hospitalorden ohne jeglichen militärischen Aufgaben gewesen war. Das Fresko stellt den Seligen Gerhard mit einem Schwert dar. Vielleicht wurde dem Seligen Gerhard posthum ein solches Attribut zugeteilt weil sich der Orden später in einen Ritterorden entwickelt hatte. [Ein interessanter Link: Le origini amalfitane del Sovrano Ordine di Malta]

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Was die Geschichte des Malteserkreuzes betrifft, ist es interessant zu wissen, dass es im Wappen von Amalfi erscheint.

Auf meine Frage: "Seit wann führt Amalfi ein Malteserkreuz im Wappen?" habe ich bislang keine Antwort gefunden. Dann könnte man herausfinden, ob entweder der Malteserorden das Malteserkreuz von Amalfi bekam oder umgekehrt, Amalfi das Malteserkreuz vom Malteserorden bekam.

Irland

Unsere Vizepräsidentin, Clare Kalkwarf, und ihr Mann verbrachten Weihnachten mit ihren Kindern (Sean und Leon, wobei der letztere eines unserer Mitglieder und der Architekt ist, der unser Pflege- und Sozialzentrum entworfen hat) in London und (Heather, unser Neumitglied) in Dublin. Was über Familienangelegenheiten hinausgeht ist die Tatsache, dass sie die Zentrale der Irischen Assoziation und des Order of Malta Ambulance Corps (OMAC) in Dublin besucht haben. Dort wurden sie herzlich willkommengeheißen und trafen den Direktor des OMAC, Frank Hearns [Bild], der uns im vergangenen Jahr in Mandeni besucht hatte. Das OMAC spendete uns ein Set von Halsschienen (stiff-necks) und ein Blutdruckmeßgerät. Herr Hearns versprach auch seine Hilfe bei der weiteren Ausbildung unserer freiwilligen Helferschaft. Clare und Geoff Kalkwarf wohnten bei Sr. Elaine Taylor, die 1996/97 für ein ganzes Jahr als freiwillige Krankenschwester bei uns im Pflege- und Sozialzentrum mitgearbeitet hat. Sr. Elaines Gesundheitszustand hat sich sehr wesentlich gebessert, nachdem sie während der zweiten Hälfte ihres Aufenthaltes in Mandeni schwer krank geworden war. Wir werden es nie vergessen, welch riesige Hilfe sie für uns war, war sie es doch, die die freiwilligen Helfer/innen für unser Pflege- und Sozialzentrum und unsere Ausbilderinnen als solche geschult und eine Jugendgruppe aufgebaut hat.

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Sr. Elaine Taylor vor dem St. John's House in Dublin

England

Herr Charles Wright sandte uns ein wunderbares Geschenk des Großpriorates von England des Malteserordens: Ein Exemplar des Meßbuches des Souveränen Malteser-Ritterordens (in Englischer Sprache). Dieses Missale ist ein bibliophiler Schatz wunderbar bebildert mit Farbdrucken der Heiligen des Ordens, einschließlich des Seligen Gerhard. Wir sind höchst dankbar und fühlen uns sehr geehrt, dieses höchst wertvolle Geschenk zu erhalten. 

 

Aufnahme von Pater Gerhard als Magistralkaplan am 24. Oktober 1994


P. Gerhard T. Lagleder wurde als Magistralkaplan in den Souveränen Malteser-Ritterorden aufgenommen.

GLÜCKWÜNSCHE

P. Gerhard Lagleder, Präsident der Brotherhood of Blessed Gérard, Mandini, kwaZulu/Natal wurde während seines Heimaturlaubes am 24. Oktober 1994 in den Malteser-Ritterorden aufgenommen. Als Pater Gerhard in den Benediktinerorden eintrat stand in der Zeitung: "Malteser wird Benediktiner". Jetzt geht es umgekehrt "Benediktiner wird Malteser".

In seinem Dienst an Gott als Benediktinermönch und als Malteserritter, verbindet P. Gerhard die beiden bedeutendsten Ideale seine Lebens das Benediktinische Motto "ora et labora" (= Bete und arbeite!) und das Motto der Malteser "tuitio fidei et obsequium pauperum" (= Verteidigung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen) zu einer Einheit, nämlich betend den Glauben zu verteidigen und arbeitend den Armen zu dienen. P. Gerhard ist schon seit über 25 Jahren Malteser als aktives Mitglied des Deutschen Malteser-Hilfsdienstes. Die Einladung in den Malteser-Ritterorden aufgenommen zu werden war damit die Erfüllung eines lang gehegten Traumes.

Wir, die Mitglieder der Brotherhood of Blessed Gérard, sind sehr stolz darauf, einen Magistralkaplan des Souveränen Malteser-Ritterordens als unseren Präsidenten zu haben. Wir gratulieren P. Gerhard sehr herzlich und wünschen ihm Gottes reichsten Segen für seine Arbeit in Südafrika.

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