Blessed Gérard's Care-Zentrum

Blessed Gérard's Care Zentrum ist eine „nicht gewinnorientierte Organisation“ (Registrierungsnummer 080-935-NPO) und eine „gemeinnützige Organisation“ (PBO-Nummer 130002777 · USt.-Nr. 447 0252 182), gegründet von der Brotherhood of Blessed Gérard, einer Vereinigung der römisch-katholischen Kirche und der Hilfsorganisation des Malteserordens in Südafrika.

Es bietet ein umfassendes System ganzheitlicher Hilfe für ein Einzugsgebiet von einer Viertelmillion Menschen im Großraum von Mandeni in Südafrika, von denen über 80% unter der Armutsgrenze leben.

All unsere Hilfe wird für jedermann kostenlos geleistet.

Wir betreiben vielfältige einander ergänzende karitative Projekte und Programme:

Entwicklung des Care-Zentrums

2. März 1996
Der Grundstein für unser Blessed Gérard's Care-Zentrum wird gelegt.

3. September 1996
Unser Blessed Gérard's Care-Zentrum wird eingeweiht und eröffnet.
Wir nehmen eine Reliquie des Seligen Gerhard vom Großmagisterium des Malteserordens in Rom in Empfang.

9. Juli 2000
Das neue Gebäude für unser Blessed Gérard's Entwicklungshilfe-Zentrum und einen Anbau an unser Blessed Gérard's Care-Zentrum wird eingeweiht und eröffnet.

15. Dezember 2002
Das neue Gebäude für unser Blessed Gérard's Kinderheim und die Erweiterung des Blessed Gérard's Care-Zentrums werden eingeweiht und eröffnet.

2. Juli 2003
Unser Blessed Gérard's Care-Zentrumwird vom Südafrikanischen Finanzamt als gemeinnützige Organisation anerkannt.

15. Oktober 2006
Feier des Festes des Seligen Gerhard und des 10-jährigen Jubiläums der Blessed Gérard's Kirche und des Blessed Gérard's Care-Zentrums mit Einweihung eines neuen Speisesaales und Studiersaales fürunser unser Blessed Gérard's Kinderheim.

2. April 2009
Der Rat der Dedizierten Mitglieder der Brotherhood of Blessed Gérard beschließt die Integration des Blessed Gérard's Nothilfe Fonds, des Blessed Gérard's Stipendien-Fonds, des Blessed Gérard's Hilfsfonds für arme Kranke, der Blessed Gérard's Klinik für unterernährte Kleinkinder, des Blessed Gérard's Kindergartens, des Blessed Gérard's Erste Hilfe und Notdienstes und des Blessed Gérard's Katastrophenschutz-Projekts in das Blessed Gérard's Care-Zentrum. Dies wurde durch eine Änderung des Südafrikanischen Steuerrechtes möglich, d.h. dass all unsere caritativen Ziele jetzt auch innerhalb Südafrikas steuerabzugsfähige Zwecke sind. Dadurch wurde Blessed Gérard's Care-Zentrum, zur alles einschließenden Orts- zw. Kreis-Gliederung der Brotherhood of Blessed Gérard in Mandeni und wir hoffen und beten, dass wir in der Lage sein werden, weitere Gliederungen an anderen Orten im Laufe der Zeit aufbauen zu können.

1. Juli 2010
Unser Blessed Gérard's Care-Zentrum wurde als "Nicht Gewinn orientierte Organisation" registriert.

Baugeschichte

Blessed Gérard's Hospiz begann als ein Traum und ist nun schon viele Jahre lang Wirklichkeit

Ursprüngliches Gebäude (1995-1996)
September 1995: Die Behörden in Mandeni genehmigen die Baupläne.
Oktober 1995: Beginn der Bauarbeiten: Das Grundstück wird planiert, die Fundamente ausgesteckt und die Aushebung für die Fundamente beginnt.
Februar 1996: Ein Großraumcontainer mit Krankenhausausstattung von Herrn Meehan in Milwaukee kommt an.
März 1996: Der Grundstein wird in der Mitte des bald zu betonierenden Bodens der Kapelle gelegt.
Juni 1996: Sr. Elaine Taylor vom Irischen Order of Malta Ambulance Corps kommt nach Südafrika, um unsere Aktiven Helfer/innen auszubilden.
Juli 1996: Beginn des ersten Kurses in Häuslicher Krankenpflege für unsere Mitglieder.
August 1996: Endstadium der Bauarbeiten.
September 1996: Die Eröffnung!

Erster Anbau (2000)
Die beständig zunehmende Anzahl von Patienten, die im Pflege- und Hospiz-Zentrum des Seligen Gerhard Aufnahme suchen, hat es nötig gemacht, das Gebäude zu erweitern, und zwar durch ein Wachzimmer, einen Umkleideraum für Pflegekräfte, einen weiteren Lagerraum, einen Abfallraum und einen Abstellraum für die Gärtnerei, sowie durch die Vergrößerung der Spülküche, der Speisekammer, des Fäkalienentsorgungsraumes, der Waschküche und der Leichenkammer. Der erste Stock des neuen Flügels beherbergt das Entwicklungshilfezentrum des Seligen Gerhard, d.h. die Nähschule, die von der Pfarrhalle der benachbarten St. Antoniuskirche hierher verlegt wurde.

Die beständig zunehmende Anzahl von Patienten, die im Pflege- und Hospiz-Zentrum des Seligen Gerhard Aufnahme suchen, hat es nötig gemacht, das Gebäude zu erweitern, und zwar durch ein Wachzimmer, einen Umkleideraum für Pflegekräfte, einen weiteren Lagerraum, einen Abfallraum und einen Abstellraum für die Gärtnerei, sowie durch die Vergrößerung der Spülküche, der Speisekammer, des Fäkalienentsorgungsraumes, der Waschküche und der Leichenkammer. Der erste Stock des neuen Flügels beherbergt das Entwicklungshilfezentrum des Seligen Gerhard, d.h. die Nähschule, die von der Pfarrhalle der benachbarten St. Antoniuskirche hierher verlegt wurde.

Zweiter Anbau (2002)

Bischof Mansuet segnete die Erweiterung des Blessed Gérard's Hospizes am 15. Dezember 2002.

Dritter Anbau (2007-2008)

Segnung und Eröffnung der großen Erweiterungsbauten des Blessed Gérard’s Care-Zentrums am 22. Juni 2008

  • zur Erweiterung des Blessed Gérard’s Hospizes,
  • zur Schaffung einer neuen Klinik für die antiretrovirale Behandlung von AIDS-Kranken und
  • zur Erweiterung des Blessed Gérard’s Kinderheimes.
Eröffnung des Care-Zentrums

Die Eröffnung des Blessed Gérard's Care Centres
Die Zeit war gekommen und die VIPs kamen nach und nach an - Zuerst der Kanzler des Böhmischen Großpriorates des Souveränen Malteser-Ritterordens, Fritz Graf Strachwitz um 4°° am Freitag, dann der Koordinator der Hilfe des Malteser-Hilfsdienstes für Südafrika, Dr. Albrecht Graf Rechberg, und der Landesgeschäftsführer des Malteser-Hilfsdienstes in Bayern, Herr Manfred Schulz, am Abend. Pater Gerhards Auto fand den Weg alleine zum Flughafen in Durban, weil der Großkommendator des Souveränen Malteser-Ritterordens, Frà. Ludwig Hoffmann von Rumerstein, am nächsten Morgen ankam und der Vorsitzende des Internationalen Komitees der Föderierten Assoziation des Malteserordens, Herr Meehan, und sein Freund Msgr. Charleboix am nächsten Abend ankamen. Unsere anderen ehrwürdigen Gäste - der Repräsentant der Brotherhood of Blessed Gérard in Deutschland, Herr Johannes Lagleder, und Herr und Frau Hans und Albertine Sporer waren schon einige Zeit hier gewesen und hatten alle Hände voll zu tun, und bei den Vorbereitungen für den 3. September zu helfen. Unsere Ehrengäste besuchten am Sonntagmorgen eine Hl. Messe in Zulu in Sundumbili. Sie verbrachten den Nachmittag auf dem Land. Während des Unterhaltungsprogramms für die Ehrengäste waren das Pfarrbüro und das Care Centre gleich einem Bienenkorb voller Aktivität: Der endgültige Countdown für die Eröffnung hatte begonnen. Keine Zeit, sich hinzusetzen, auszuruhen oder etwas zu essen!!! Johannes Lagleder, Albertine  und Hans Sporer, Caroline Beaumont und Sr. Elaine Taylor waren das Rückgrat des Teams - ohne deren Hilfe und Mitarbeit hätten wir es nie geschafft. Der Festtag des Seligen Gerhard war gekommen, Dienstag, der 3. September 1996 - die Eröffnung und Einweihung des Zentrums und der Empfang einer Reliquie des Seligen Gerhard.

Mehr Informationen zur wundervollen Eröffnungsfeier
Es war eine sehr fröhliche und gelassene Atmosphäre und der 1. Teil endete um 16 Uhr. Jedermann begann mit den Vorbereitungen für die große Feier am Abend. Zwischenzeitlich fuhr Herr Ferdie Rouillon zum Flughafen in Durban, um Bischof Mansuet abzuholen, der gerade von einer Parlamentssitzung in Kapstadt zurückkam.

Irgendwie klappte doch alles plangemäß und um 17Uhr war alles bereit. Das Care Centre war voll, kein Stuhl war mehr frei. Der Chor von Sundumbili hatte seinen Platz eingenommen und die Feier konnte nun wirklich beginnen. Was war es doch für eine herrliche Feier! Das festliche Hochamt begann mit der Segnung der Kapelle und des Altares durch Bischof Mansuet Biyase von Eshowe. Nach der Predigt erhielten die neuen Assoziierten Mitglieder ihre Medaille und den Segen des Bischofs. Dann wurden die neuen Ehrenmitglieder 1. Klasse feierlich eingekleidet. Der Bischof segnete die Umhänge für Herrn Johannes Lagleder, Herrn Hans und Frau Albertine Sporer  und Herrn Daniel Meehan undder Großkommendator des Malteserordens, Frà. Ludwig Hoffmann von Rumerstein überreichte sie zusammen mit den Mitgliedern der 1. Klasse.Anschließend holte Seine Exzellenz, der Ehrwürdige Bailli Frà. Ludwig Hoffmann von Rumerstein zusammen mit den anderen anwesenden Mitgliedern des Malteserordens die Reliquie des Seligen Gerhard auf einem roten Samtkissen und brachte sie in Prozession zur Kapelle, wo sie vom Bischof von Eshowe, P. Gerhard und den Mitgliedern 1. Klasse der Brotherhood of Blessed Gérard erwartet wurden, und überreichte sie dem Bischof, der sie auf den Altar legte. Eine höchst bewegende Zeremonie für uns alle. Anschließend wurde die Hl. Messe mit der Gabenbereitung fortgesetzt. Nach der Hl. Kommunion übertrug der Großkommendator die Reliquie in ein Reliquar, das uns von der Familie P. Gerhards geschenkt worden war,und überreichte das Reliquar mit der Reliquie dem Präsidenten der Brotherhood of Blessed Gérard,der sie in eine Vitrine in der Wand der Kapelle stellte, die dann von unserem Bauunternehmer, Herrn Luigi Haglich, versiegelt wurde. Zum Abschluss der Feier segnete der Bischof alle Räume des gesamten Zentrums.

Es ist das erste Mal in der 900-jährigen Geschichte des Malteserordens, dass überhaupt jemand eine Reliquie des Seligen Gerhard erhielt, und unsere Kapelle ist die erste Kirche, die dem Seligen Gerhard geweiht worden ist. Wir betrachten all dies als unaussprechliche Ehre. Eine ganz besondere Ehre wurde auch zwei sehr bedeutenden Persönlichkeiten zuteil, ohne deren Hilfe das Care Centre nicht bestehen würde.Frà. Ludwig Hoffmann von Rumerstein überreichte zwei Verdienstorden, die der Großmeister des Malteserordens, Seine Hoheit und Eminenz, Frà Andrew Bertie, verliehen hatte: Der erste war das Großkreuz Pro Piis Meritis für Bishop Mansuet Biyase und der zweite war das Kommandeurskreuz Pro Merito Melitensi für Herrn Daniel E. Meehan.

Nach all den Feierlichkeiten waren alle zu einem Abendessen eingeladen. Wir erachten all diese Ereignisse als große Ehre für unser Land und unsere Gemeinschaft.

Abgeschlossene Projekte

Alle Dienste der Brotherhood of Blessed Gérard und des Blessed Gérard’s Care Zentrums sind nicht am Reißbrett entwickelt worden, sondern waren jeweils eine beherzte und wirksame Antwort auf eine konkrete Notsituation vor Ort, Notsituationen um die sich sonst keiner annahm.

Da sich die Lebenssituation der Bevölkerung und auch die Gesellschaft an sich ständig weiterentwickelt und ändert, müssen auch wir unsere Dienste immer wieder auf ihre Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit hin überprüfen.

So ist es uns möglich, durch das Einstellen nicht mehr benötigter Angebote unsere Kräfte zu bündeln, um neuen Nöten mit ganzer Kraft entgegenwirken zu können.

Deshalb haben wir folgende Angebote auslaufen lassen:

  • unsere Hauswirtschaftsschule, weil sich keine Interessenten mehr fanden, die sich ausbilden lassen wollten,
     
  • die Nähschule, weil sie zum Selbstläufer wurde und wir den von uns ausgebildeten Näherinnen, die selber kleine Nähschulen aufmachten, keine Konkurrenz machen wollten,
     
  • den Seniorenclub, weil es kaum noch alte Menschen in Mandeni gibt, die an dieser Art des gesellschaftlichen Lebens Interesse haben.
     
  • den Erste Hilfe und Notdienst, weil es mittlerweile hochqualifizierte private Rettungsdienste gibt und sich die Qualität des öffentlichen Rettungsdienstes sehr verbessert hat.
     
  • den Katastrophenschutz, weil wir gottlob seit über 20 Jahren keine Katastrophen zu bewältigen hatten und unsere Katastophenhilfe vom Hospiz und dessen Sozialhilfeabteilung in den Nothilfe-Fonds übernommen wurde.

Dafür haben sich unsere beiden jüngsten Projekte, die AIDS-Behandlung und das Kinderheim​​​​​​​, zu unseren mittlerweile wichtigsten Diensten entwickelt.

Diese unsere neuen Kernaufgaben erfordern mehr personelles und finanzielles Engagement als alle anderen aktuellen und abgeschlossenen Dienste zusammen.

So werden wir auch weiterhin flexibel und anpassungsfähig bleiben müssen und stets die Augen, Ohren und das Herz offen halten, um zu erkennen, wo wir und unsere Hilfe am dringendsten gebraucht und am wirksamsten eingesetzt werden können.

Berichte aus dem Care-Zentrum

Dank und Bitte - Weihnachten 2008

Wir bedanken uns bei allen Spendern, die es uns ermöglicht haben Blessed Gérard‘s Care-Zentrum in den Jahren 2007/2008 von 2000 auf 3000 m² zu erweitern, um damit Blessed Gérard’s Hospiz zu vergrößern…

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"Weihnachten" im April - 10. - 12. April 2007

"Weihnachten" im April

Luftfahrt ohne Grenzen macht's möglich.

10. - 12. April 2007: Offizielle Übergabe einer Spielplatzeinrichtung und einer großen Menge von Hilfsgütern für unsere Arbeit.

Herbert…

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Bericht von Weihnachten 2000

Das Pflege- und Hospiz-Zentrum des Seligen Gerhard erhält Betten aus den USA. Brendon Beaumont, Sebastian Hofmann, Nkosinathi Dlamini (im LKW), Pater Gerhard und einige Helfer bei Abladen der Betten…

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Bericht von Weihnachten 1999

Wachsende Nöte und wachsende Aufgaben machen wachsende Räumlichkeiten notwendig …

Die Bevölkerung von Mandini, Sundumbili und Umgebung begreift immer mehr die Tatsache, dass die Hilfe, die ihnen von…

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Aus unserem Rundbrief von Ostern 1998

Blessed Gérard's Pflege- und Sozialzentrum & Hospiz

Das Pflege- und Sozialzentrum erfuhr eine Steigerung in seinen Aktivitäten durch die Tatsache, dass die Geschäftsführung eingeladen wurde, Mitglied…

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Aus unserem Rundbrief von Weihnachten 1995

BLESSED GÉRARD'S CARE CENTRE - eine Wirklichkeit!!! Nach dem Trubel des dritten Quartals mag dieses letzte Quartal von 1995 ruhig erscheinen. Aber ich kann Ihnen versichern, dass es eine Zeit…

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Aus unserem Rundbrief vom September 1995

BLESSED GÉRARD'S CARE CENTRE

Ein Traum wird Wirklichkeit: Erster Spatenstich für Blessed Gérard's Care Centre, Mandeni In Mandeni wird ein völlig neues System für Häusliche Krankenpflege eingeführt.…

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Aus unserem Rundbrief vom April 1995

Skizze des geplanten Blessed Gérard's Care Centre

Im neuen Übergangs-Gemeinderat (Transitional Local Council) von Mandeni sind viele der ehemaligen örtlichen Behörden in einem zentralen Gremium…

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